IHK begrüßt Haftungsgarantie des Staates

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt das Kreditprogramm der Bundesregierung mit einer 100 prozentigen Staatsgarantie. Die Haftungsfreistellung der Hausbank durch KfW/Bund sieht Kredithöhen von bis zu 500.000 Euro (bei Unternehmen mit 11 bis 49 Mitarbeitern) und 800.000 Euro (bei Unternehmen ab 50 Mitarbeitern) vor. „Die Erleichterungen für Unternehmen waren zwingend notwendig, da insbesondere Mittelständler mit über 50 Beschäftigten durch das Förderraster gefallen sind. Für die Soforthilfen von Bund und Land sind sie zu groß, so dass sie auf andere Finanzierungshilfen wie Kredite und Bürgschaften zurückgreifen müssen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Bei vielen wirtschaftlich gesunden Unternehmen aus den besonders betroffenen Branchen wie dem Tourismus, dem Handel oder der Gastronomie sind die Umsätze von heute auf morgen eingebrochen. Meist wird von den Banken derzeit im Kreditgespräch eine positive Fortführungsprognose verlangt. Diese abzugeben ist in der aktuellen Krise schwierig bis nicht seriös durchführbar, wenn Unternehmen nicht wissen, ob und wie es nach dem 19. April weitergeht. Trotz des ausgeweiteten staatlichen Bürgschaftsrahmens auf bis zu 90 Prozent werden daher viele Unternehmen im üblichen Prüfverfahren der Banken als nicht kreditwürdig erscheinen. Hier kommt die Haftungsgarantie des Staates gerade recht."

Nach einer aktuellen Blitz-Umfrage der IHK Bonn/Rhein-Sieg berichten 44 Prozent der Unternehmen über Liquiditätsengpässe; eine drohende Insolvenz gaben 13 Prozent an. Positiv werden das Kurzarbeitergeld, die Soforthilfen in Form von Zuschüssen und Steuerstundungen eingeschätzt. Dennoch fordern 73 Prozent der Unternehmen weitere staatliche Zuschüsse und 53 Prozent sprechen sich für Steuersenkungen aus. 38 Prozent der Unternehmen gehen von einem Personalabbau in Folge der Coronakrise aus.

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