Europa gegen neuen Nationalismus verteidigen

Die Europäische Union ist eine Erfolgsgeschichte für den Maschinenbau. Zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge ruft der VDMA die Mitgliedstaaten dazu auf, weiter auf europäische Zusammenarbeit zu setzen und die EU durch Reformen zukunftsfest zu machen. Nationalismus und Abschottung hält der Verband für eine Gefahr auch für die europäische Industrie.

„Europa kann zurecht stolz sein auf seine Entwicklung nach zwei zerstörerischen Weltkriegen. Auch ihren wirtschaftlichen Erfolg haben die europäischen Staaten nicht zuletzt der europäischen Integration zu verdanken. In Deutschland hängen viele Arbeitsplätze davon ab, dass wir in einem friedlichen Europa leben, in einem Binnenmarkt arbeiten und mit einer gemeinsamen Währung bezahlen. Wir müssen die EU gegen den neuen Nationalismus verteidigen, denn er ist gefährlich für die Gesellschaft und für den erreichten Wohlstand“, sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA. „Trotz aller Erfolge brauchen wir jetzt eine konstruktive Debatte, wie wir die Zusammenarbeit der EU-Staaten in Zukunft effizienter gestalten können. Dabei wird es auch darum gehen, die EU transparenter und demokratischer zu machen. Am Ende werden die Menschen nur eine EU unterstützen, die sie auch verstehen.“

#europeworks soll positives Zeichen setzen


Für die Maschinenbauer in Deutschland hat Europa wirtschaftlich eine überragende Bedeutung. Im vergangenen Jahr stiegen die Exporte in die EU-28-Länder um 4,1 Prozent auf knapp 72,5 Milliarden Euro, damit wurde von allen Ausfuhren (156 Milliarden Euro) fast jede zweite Maschine ins EU-Ausland verschickt. „Viele Unternehmer begreifen nicht mehr Deutschland als ihren Heimatmarkt, sondern Europa“, sagt VDMA-Präsident Carl Martin Welcker.

Aber Europa ist für die Maschinenbauer auch eine Herzensangelegenheit.  „Europa hat gemeinsam viel geschafft, zuvorderst für die meisten Länder einen mehr als 70 Jahre andauernden Frieden. Die Europäische Union ist nicht nur ein Wirtschaftspakt, sie ist vor allem ein Friedensprojekt“, betont Welcker. Und dafür werde der Maschinenbau auch weiterhin eintreten.

Deshalb startet der VDMA pünktlich zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge die Online-Kampagne #europeworks. „Wir wollen mit dieser Kampagne ein starkes Zeichen pro Europa setzen. Europa wird von Nationalisten und Populisten bedroht, dem wollen wir mit einer positiven Botschaft entgegentreten“, erläutert VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. „Es ist wichtig, gerade jetzt ein solches Zeichen auszusenden um auch zur Verbesserung des Verhältnisses unter den Nationen beizutragen.“

Mehr Informationen finden Sie ab dem 25. März unter www.europeworks.de oder www.europeworks.org

Über den VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der VDMA vertritt mehr als 3200 Mitgliedsunternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell gut 1 Million Beschäftigten im Inland und einem Umsatz von 218 Milliarden Euro (2015) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 6603-0
Telefax: +49 (69) 6603-1511
http://www.vdma.org/

Ansprechpartner:
Holger Paul
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Telefon: +49 (69) 6603-1922
Fax: +49 (69) 6603-2922
E-Mail: holger.paul@vdma.org
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.