Vorbereiten auf den Bundeswettbewerb Informatik: Fit-for-BWINF-Camp am HPI

Die erste Runde des "Bundeswettbewerbs Informatik" haben sie bereits erfolgreich absolviert: Am 20. Januar starten 40 Schülerinnen und Schüler in das Fit-for-BWINF-Camp am Hasso-Plattner-Institut (HPI), das sie auf die zweite Runde des bundesweiten Wettbewerbs vorbereiten soll.

Studierende des HPI organisieren das Vorbereitungscamp als mehrtägige Challenge vom 20.-22. Januar. An drei Tagen können die Schüler:innen sich mit Gleichgesinnten und ehemaligen Teilnehmenden der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) austauschen und ihre Fähigkeiten trainieren, um auch die zweite Runde des Wettstreits zu meistern.

Mehr als 180 Schüler:innen bewarben sich für die Teilnahme am Camp, Bewerbungen kamen aus ganz Deutschland, sogar aus den USA. Betreut werden alle Teilnehmenden von Studierenden des HPI, die den Schüler:innen mit ihrem Fachwissen zur Seite stehen und das Camp auch inhaltlich gestalten. In Workshops erhalten die Schüler:innen Einführungen in Datenstrukturen, algorithmische Lösungsstrategien und Laufzeitanalysen bevor sie im Rahmen einer Challenge dann ihr Wissen anwenden und ihre Team- und Präsentationsfähigkeiten ausbauen können.

Der "Bundeswettbewerb Informatik" besteht seit 1980 und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahren vor Studium oder Ausbildung, mit Vorkenntnissen in der Informatik. Viele Studierende des HPI haben über diesen Wettbewerb bereits vor dem Studium ihren Zugang zur IT vertieft. Verteilt über ein Jahr messen sich die Jugendlichen in drei Runden. Die Teilnehmer:innen der Endrunde haben die Chance, in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen zu werden und am Auswahlverfahren der Internationalen Informatik-Olympiade teilzunehmen. Zum BWINF gehören neben dem "Bundeswettbewerb Informatik" weitere Herausforderungen für Schüler:innen ab Klasse 3, wie der "Informatik-Biber" und der "Jugendwettbewerb Informatik".

Das Hasso-Plattner-Institut freut sich über das alljährliche große Interesse der Schüler:innen am BWINF und dem Vorbereitungscamp und sieht darin ein gutes Zeichen für die Zukunft eines digitalen Deutschlands.

Über die Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 800 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering", "Cybersecurity" und "Software Systems Engineering" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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