Jobboom auf dem Land: Herausforderung beim Recruiting

Jobangebote im ländlichen Raum sind in den letzten 2,5 Jahren starker gestiegen als in den Ballungsräumen. Wie das Handelsblatt berichtet, ist dort die Zahl der offenen Stellen seit Ausbruch der Coronapandemie um 43% gestiegen, in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern waren es in diesem Zeitraum ‘nur’ 31%.

Die Zunahme an Stellenangeboten im ländlichen Raum zeigt auch die Stärke des Mittelstands der Fachkräfte an ‘abgelegenen’ Standorten benötigt. Das Besetzen von Arbeitsplätzen stellt diese Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Die Verfügbarkeit von Fachkräften ist besonders schwierig, da viele Arbeitsplätze abseits von Städten mit Universitäten oder Hochschulen angeboten werden und daher weniger Zugang zu Absolventen besteht. Laut einer Umfrage des BVMW haben Fachkräfte mit Berufserfahrung im Mittelstand eine stärkere Bindung an den Arbeitgeber und damit geringere Wechselbereitschaft in ein neues Unternehmen.

Die gute Nachricht ist aber, es gibt unzählige Kontaktpunkte von Unternehmen mit potenziellen Arbeitnehmern. Studierende, die nach ihrer Zeit an einer Uni und wieder ‘zurück‘ wollen und Arbeitnehmer die über regionales Employer Branding oder über Mitarbeiterempfehlungen erreicht werden. Jedoch gibt es oft einen Missmatch zwischen der konkreten Verfügbarkeit von Jobs und passenden Talenten.

Umso wichtiger ist es, Kontakte zu potenziellen Arbeitnehmern nicht abreißen zu lassen und diese stattdessen zu intensivieren, um interessierte Talente für das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu begeistern. Dies sollte ohne große Hürden möglich sein. Talente wünschen sich von potenziellen Arbeitgebern einen Ansprechpartner und vor allem Aktivität. Strukturierte und zielführende Kommunikation muss nicht viel Arbeit bedeuten, sondern es kommt darauf an, diese Kommunikation sowohl für Talente als auch Arbeitgeber effizient zu gestalten. Da kann Technologie einen großen Beitrag leisten!

Ein Interesse an einer starken Beziehung und die klare Kommunikation von Visionen und Werten, aber auch von Vorteilen und langfristigen Karrieremöglichkeiten im Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung. Aktuell findet eine solche Kommunikation erst nach einer Bewerbung statt: eindeutig zu spät. Denn nur ca. 3% aller grundsätzlich Interessierten nehmen den beschwerlichen Weg einer traditionellen Bewerbung auf sich. Hier sollten Arbeitgeber gegensteuern, bei Interessenten niedrigschwellig Begeisterung schaffen und Schritt für Schritt ins eigene Unternehmen holen. Für nachhaltigen Erfolg beim Recruiting hilft frühzeitige Bindung durch zukünftige Arbeitgeber und die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber in der Region.

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hyrd GmbH ist ein Frankfurter Early Career Network, dass Studierende und Young Professionals mit Arbeitgebern verbindet. hyrd schafft Transparenz im Job-Markt und Chancengleichheit für Studierende, unabhängig von ihrer Herkunft oder wen sie kennen. Weitere Informationen zu hyrd auf www.hyrd.de

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