„Helden. Retten. Leben.“ – Kurse für Reanimation in Rhein-Neckar

  • Überlebenschancen bei plötzlichem Herzstillstand erhöhen
  • Bis Ende des Jahres sollen 2.500 Mitarbeiter in 20 Organisationen geschult werden
  • Metropolregion Rhein-Neckar will beim Thema Laienreanimation Vorbild in Deutschland werden

10.000 Leben könnten laut Deutschem Reanimationsregister jedes Jahr gerettet werden. Dazu müssten mehr Menschen den Mut haben, in einer Notfallsituation wie zum Beispiel bei plötzlichem Herzstillstand richtig zu helfen. Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN) bietet mit dem Projekt „Helden. Retten. Leben.“ Arbeitgebern und ihren Arbeitnehmern eine niederschwellige Möglichkeit, die Grundlagen der Herzdruckmassage zu erlernen beziehungsweise aufzufrischen. In den 60-minütigen Kursen werden die Teilnehmer ermutigt, in Notfällen selbstbewusst einzugreifen und so effektiv die Überlebenschancen zu erhöhen.

„Helden. Retten. Leben.“ geht auf eine weltweite betriebliche Gesundheitsinitiative der BASF im Jahr 2018 zurück. Deren fertiges Schulungskonzept „Prüfen! Rufen! Drücken!“ wird nun durch die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH regional ausgerollt. Nach der Präsentation im MRN-Netzwerk „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ sagten 20 Unternehmen, Kommunen, Verbände und Kammern ihre Teilnahme am Pilotprojekt zu. Im Sommer wurden einzelne Mitarbeiter der teilnehmenden Organisationen, des DRK Mannheim und Mitglieder der medizinischen Studentenvereinigung „First Aid For All“ (FAFA) zu Multiplikatoren des Projekts ausgebildet. Diese führen bis Ende des Jahres die Kurse mit der Belegschaft in ihrer Organisation durch. Auf diese Weise werden bis zu 2.500 Personen aus der Region geschult, im Ernstfall Leben retten zu können.


„Unser Ziel ist es die Laienreanimationsquote in der Metropolregion Rhein-Neckar durch die Schulungen zu erhöhen und somit deutschlandweit führend zu sein“, verdeutlicht Dr. Markus Gomer, Leiter Bildung, Gesundheit und Arbeitsmarkt bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Projektleiterin Stephanie Fritz ergänzt: „Wir müssen lernen, dass man nicht viel falsch machen kann, außer man tut nichts.“ Ziel ist, das Projekt über 2019 hinaus in einer eigenständigen Organisation zu verstetigen.

Experten weisen regelmäßig darauf hin, wie wichtig es ist, im Notfall möglichst schnell mit der Reanimation zu beginnen. Mit jeder Minute Verzögerung sinkt laut Deutscher Herzstiftung die Überlebenschance um 10 Prozent. Aktuell sind in Deutschland jedes Jahr ca. 50.000 Menschen von plötzlichem Herzstillstand außerhalb einer medizinischen Einrichtung betroffen.

Termin: Um die Bevölkerung für das Thema Reanimation zu sensibilisieren, findet vom 16. bis 22. September die bundesweite „Woche der Wiederbelebung“ statt. Passend dazu stehen am Samstag, 21. September, in Mannheim auf dem Paradeplatz und den Kapuzinerplanken Informationsstände der FAFA, bei denen auch das „Helden. Retten. Leben.“-Team der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH vor Ort sein wird.

Weitere Infos zum Pilotprojekt: www.m-r-n.com/HeldenRettenLeben

Über die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH wurde 2006 gegründet. Ihre Gesellschafter sind neben dem Verband Region Rhein-Neckar und dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar die Industrie- und Handelskammern Rhein-Neckar, Pfalz, Darmstadt sowie die Handwerkskammern Mannheim und Rhein-Main. Im Zusammenspiel mit diesen und vielen weiteren Akteuren koordiniert die Regionalentwicklungsgesellschaft die Projektarbeit in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Digitalisierung, Energie, Kultur, Mobilität und Verwaltungsvereinfachung. Darüber hinaus leistet die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH durch Standortmarketing und Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Beitrag dazu, die Region zu positionieren und bekannt zu machen.

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