RWE verzeichnet sehr gutes Geschäftsjahr 2021

 

• Bereinigtes EBITDA übertrifft Vorjahresergebnis um 11 %, bereinigtes Nettoergebnis um 25 %
• RWE hat 2021 brutto 3,7 Mrd. € in grünes Wachstum investiert – aktuell 5,6 Gigawatt im Bau
• Dividendenvorschlag für 2021 und 2022 lautet 0,90 € je Aktie

RWE hat ihre Ziele für das Geschäftsjahr 2021 übertroffen und dieses deutlich über den Vorjahresergebnissen abgeschlossen. Den aufgrund des Extremwetters in Texas schwachen Jahresauftakt hat das Unternehmen im Jahresverlauf mehr als wett gemacht. Das lag vor allem an der außergewöhnlich starken Performance des Energiehandels und an höheren Ergebnisbeiträgen aus der konventionellen Stromerzeugung. Das bereinigte EBITDA (bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erreichte 3,65 Mrd. € (Ergebnis 2020: 3,29 Mrd. €). Damit wurde das obere Ende der prognostizierten Bandbreite von 3,0 bis 3,4 Mrd. € übertroffen. Das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft lag mit 2,76 Mrd. € (Ergebnis 2020: 2,73 Mrd. €) über der Prognose von 2,15 bis 2,55 Mrd. €. Beim bereinigten EBIT erzielte RWE 2,19 Mrd. € (Ergebnis 2020: 1,82 Mrd. €) gegenüber einem prognostizierten Ergebnis zwischen 1,5 und 1,9 Mrd. €. Auch das bereinigte Nettoergebnis übertraf mit 1,57 Mrd. € den Ausblick von 1,05 bis 1,4 Mrd. € (Ergebnis 2020: 1,26 Mrd. €).

Offshore Wind: Das bereinigte EBITDA erreichte 1.110 Mio. € und lag damit leicht über dem Vorjahr mit 1.069 Mio. €. In erster Linie glichen Portfolioeffekte in Großbritannien aus der Vollkonsolidierung des Offshore-Windparks Rampion und die teilweise Inbetriebnahme des Windparks Triton Knoll die im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Windverhältnisse aus. Für das laufende Geschäftsjahr geht RWE von einem bereinigten EBITDA zwischen 1.350 und 1.600 Mio. € aus.

Onshore Wind/Solar: Das bereinigte EBITDA lag mit 258 Mio. € deutlich unter dem Vorjahrsergebnis von 523 Mio. €. Die Jahrhundertkälte in Texas im Februar 2021 führte zu Verlusten von rund 400 Mio. €, hinzu kam ein insgesamt schwächeres Windaufkommen. Positiv wirkte sich die Inbetriebnahme neuer Erzeugungsanlagen aus. Die Segmentprognose für 2022 geht von einem wieder normalisierten Geschäftsverlauf aus; das bereinigte EBITDA soll zwischen 650 und 800 Mio. € liegen.

Wasser/Biomasse/Gas: Hier hat RWE ein bereinigtes EBITDA von 731 Mio. € erzielt. Das lag deutlich über dem Vorjahresergebnis von 621 Mio. €. Ausschlaggebend war eine sehr gute Ergebnisentwicklung Ende 2021, hauptsächlich aufgrund einer erfolgreichen Optimierung des Kraftwerkseinsatzes. Eine ähnliche Ergebnisentwicklung erwartet RWE auch für das laufende Geschäftsjahr und geht daher von einem Ergebnis zwischen 700 und 900 Mio. € aus.

Energiehandel: Das Segment hat ein außerordentliches Ergebnis erzielt. Das bereinigte EBITDA lag mit 769 Mio. € weit über dem bereits hohen Vorjahreswert von 539 Mio. €. Bei einem normalen Geschäftsverlauf dürfte das Ergebnis 2022 zwischen 150 und 350 Mio. € liegen.

Kohle/Kernenergie: Das Segment trug 2021 mit einem bereinigten EBITDA von 889 Mio. € zum Konzernergebnis bei. Das lag, wie angekündigt, über Vorjahr. Grund hierfür sind insbesondere höhere realisierte Erzeugungsmargen. Für 2022 wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 650 und 750 Mio. € erwartet. Der Rückgang ergibt sich aus den erfolgten Stilllegungen im Jahr 2021.

Prognose Konzernergebnis 2022: RWE geht derzeit davon aus, im laufenden Geschäftsjahr an das gute operative Ergebnis von 2021 anknüpfen zu können. Für 2022 soll auf Konzernebene ein bereinigtes EBITDA zwischen 3,6 und 4,0 Mrd. € erzielt werden; im Kerngeschäfts soll es sich auf 2,9 bis 3,3 Mrd. € belaufen. Für das bereinigte EBIT veranschlagt RWE 2,0 bis 2,4 Mrd. €, für das bereinigte Nettoergebnis 1,3 bis 1,7 Mrd. €. Das Dividendenziel liegt bei 0,90 € je Aktie. In der Prognose nicht berücksichtigt sind die schwer abzuschätzenden Folgen des Ukraine-Kriegs.

Starke Investitionstätigkeit und unverändert solide Finanzlage 2021 hat RWE erneut massiv in den Ausbau ihres grünen Portfolios investiert. Insgesamt flossen rund 3,7 Mrd. € brutto in das Kerngeschäft. Das sind 12 % mehr als im Vorjahr (2020: 3,3 Mrd. €). Knapp 90 % der Gesamtinvestitionen des RWE-Konzerns entsprachen den Vorgaben der EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen. Die Nettoschulden sanken zum Stichtag 31.12.2021 unter die Null-Marke. Zum Jahresende wies RWE ein Nettovermögen von 360 Mio. € aus.

Damit bestätigt RWE die Vorabergebnisveröffentlichung aus Januar 2022 sowie den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr, kommuniziert imFebruar 2022.

Angesichts der guten Ergebnisse bekräftigt RWE ihre Dividendenaussage: Der virtuellen Hauptversammlung am 28. April 2022 wird eine Dividende von 0,90 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2021 vorgeschlagen.

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