Ort des lebendigen akademischen Dialogs: BAdW und Universität Würzburg gründen Schelling-Forum

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg gründen das Friedrich-Wilhelm-Joseph-Schelling-Forum. Es soll den bestehenden wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Einrichtungen intensivieren und ein realer sowie ideeller Raum des lebendigen wissenschaftlichen Dialogs werden.

„Unsere beiden Institutionen verbindet nicht nur eine weit zurückreichende Geschichte, sondern auch – und vor allem – eine international anerkannte Spitzenforschung. Damit bilden sie in der Wissenschaftslandschaft Bayerns eine Nord-Süd-Achse, auf der seit langem ein reger Austausch stattfindet: nicht zuletzt durch die derzeit zwanzig Würzburger Professorinnen und Professoren, die der Akademie als ordentliche Mitglieder angehören und ein weites Spektrum an geistes-, sozial-, natur- und lebenswissenschaftlichen Disziplinen repräsentieren. Das Forum soll die ausgezeichneten Beziehungen zwischen den beiden Einrichtungen intensivieren und nach außen sichtbar machen“, so Akademiepräsident Thomas O. Höllmann.


Universitätspräsident Alfred Forchel freut sich sehr über diese langfristig angelegte Kooperation: „Mit der Gründung des Schelling-Forums entsteht in Würzburg ein wertvolles Zentrum für den wissenschaftlichen Austausch über Fächergrenzen hinweg. Das Forum unterstützt zudem bei der Einwerbung interdisziplinärer Forschungsprojekte, beispielsweise in der Verknüpfung von Geisteswissenschaften und Künstlicher Intelligenz, und es dient darüber hinaus dem Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.“

Schelling war von 1803 bis 1805 Professor in Würzburg und von 1827 bis 1842 Präsident der Akademie. Das nach ihm benannte Forum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg setzt sich zum Ziel,

  • die Sichtbarkeit der BAdW in Nordbayern zu erhöhen,
  • die interdisziplinäre Zusammen­arbeit noch stärker zu vernetzen,
  • die geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung im Rahmen des vom Bund und den Ländern geförderten Akademienprogramms zu fördern,
  • aktuelle Themen im Dialog mit der Öffentlichkeit anzusprechen.

Die BAdW und die JMU Würzburg tragen beide zur Finanzierung des Forums bei, dazu gehören u. a. Räumlichkeiten an der Universität sowie eine Koordinierungsstelle.

BAdW und JMU Würzburg: Partner mit Tradition und Innovationskraft Die BAdW ist die größte und zugleich eine der ältesten der acht deutschen Landesakademien. In über 60 langfristigen Projekten betreibt sie Grundlagenforschung mit Schwerpunkten auf den Geisteswissenschaften, den Geowissenschaften, der Tieftemperaturphysik und der Informationstechnologie. Die JMU Würzburg gehört zu den ältesten Universitäten Deutschlands, ihre Tradition reicht bis ins frühe 15. Jahrhundert zurück. Nach Forschungsstärke und Innovationskraft rangiert sie unter den 15 besten Universitäten Deutschlands und den 200 besten auf der Welt.

Über Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist die größte und eine der ältesten Landes-Akademien in Deutschland. Ihren Aufgaben als Gelehrtengesellschaft, außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Ort des lebendigen wissenschaftlichen Dialogs mit Gesellschaft und Politik ist sie seit mehr als 250 Jahren verpflichtet. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und das kulturelle Erbe sichern. Die Akademie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Europas, des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern fördert sie in ihrem Jungen Kolleg. Die Akademie ist Mitglied in der Akademienunion.

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