Ausstieg aus Joint Venture: HELLA einigt sich mit Plastic Omnium über den Verkauf der von HELLA gehaltenen HBPO-Anteile

  • Weiterer erfolgreicher Meilenstein für HELLA zur Schärfung des Profils als fokussiertes Technologieunternehmen mit den strategischen Kerngeschäftsfeldern Licht, Elektronik sowie Lifecycle Solutions
  • Abschluss der Transaktion im vierten Quartal des Jahres 2022 erwartet

Der unter der Dachmarke FORVIA agierende, international aufgestellte Automobilzulieferer HELLA hat den Verkauf seiner 33,33-prozentigen Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen HBPO Beteiligungsgesellschaft mbH („HBPO“) an den Mitgesellschafter Plastic Omnium beschlossen. Ein entsprechender Anteilskauf- und Abtretungsvertrag wurde heute unterzeichnet. Der vereinbarte Kaufpreis beläuft sich auf 290 Millionen Euro (einschließlich einer Dividende in Höhe von rund 8 Millionen Euro). Vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen durch die zuständigen Behörden wird mit dem Abschluss der Transaktion („Closing“) im vierten Quartal des Jahres 2022 gerechnet.

Mit dem geplanten Verkauf seiner Anteile am Joint Venture HBPO verfolgt der Automobilzulieferer HELLA seinen bewährten Kurs eines konsequenten Portfoliomanagements. Michel Favre, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung, sagt: „Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir das Joint Venture HBPO als einen der führenden Anbieter für hochintegrierte Frontend-Module erfolgreich positioniert. Um unser Profil als fokussiertes Technologieunternehmen mit den Kerngeschäftsfeldern Licht, Elektronik sowie Lifecycle Solutions weiter zu schärfen, haben wir uns jetzt für den Ausstieg entschieden. Durch den Kauf unserer Anteile am Joint Venture eröffnet sich für unseren bisherigen Partner Plastic Omnium zugleich die Möglichkeit, die Weiterentwicklung von HBPO noch zielgerichteter zu verfolgen und damit allen Stakeholdern eine starke Perspektive zu bieten.“

Die HBPO GmbH mit Sitz in Lippstadt (Deutschland) entstand im Jahr 2004 als gleichberechtigtes Joint Venture der drei Automobilzulieferer HELLA, Behr (heute MAHLE) und Plastic Omnium. MAHLE hatte im Jahr 2018 seinen 33,33-prozentigen Anteil an Plastic Omnium veräußert. Gemeinsam haben die Partner ihr Ziel erreicht, einen der führenden Anbieter für hochintegrierte Frontend-Module zu etablieren. Im Kalenderjahr 2021 hat HBPO einen Umsatz in Höhe von 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet und ist mit 2.800 Beschäftigten an über 30 Standorten in Europa, Asien und Amerika präsent.

Über FORVIA

FORVIA vereint technologische und industrielle Stärken von Faurecia und HELLA, die sich optimal ergänzen. Mit über 300 Industriestandorten und 77 F&E-Zentren, 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 35.000 Ingenieure, in über 40 Ländern, bietet FORVIA einen einzigartigen und umfassenden Ansatz für die automobilen Herausforderungen von heute und morgen. FORVIA besteht aus sechs Business Groups mit 24 Produktlinien und einem starken Portfolio mit über 14.000 Patenten. FORVIA ist bestrebt, der bevorzugte Innovations- und Integrationspartner für OEMs weltweit zu werden. FORVIA hat sich zum Ziel gesetzt, den Wandel in der Mobilität frühzeitig zu erkennen und in die Tat umzusetzen.

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Über HELLA GmbH & Co. KGaA

HELLA ist ein börsennotierter, international aufgestellter Automobilzulieferer, der unter der Dachmarke FORVIA agiert. Innerhalb dieses faktischen Konzerns steht HELLA für leistungsstarke Lichttechnik sowie Fahrzeugelektronik. Zugleich deckt das Unternehmen mit seiner Business Group Lifecycle Solutions ein breites Service- und Produktportfolio für das Ersatzteil- und Werkstattgeschäft sowie für Hersteller von Spezialfahrzeugen ab. HELLA ist mit 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 125 Standorten weltweit aktiv und hat im Geschäftsjahr 2021/2022 auf vorläufiger Basis einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz in Höhe von 6,2 Milliarden Euro erzielt.

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