Wie Software die Automobilbranche verändert

Die Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch: Der Umstieg auf Elektroautos, die rasante Digitalisierung in der gesamten Autoindustrie und die Kontrolle von immer komplexer werdenden IT-Systemen stellen die Branche vor immense Herausforderungen.

Softwareentwicklung wird in diesem Kontext zu einem entscheidenden Mehrwerthebel und verlangt den in der analogen Welt sehr gut organisierten Konzernen eine ganz neue Aufgabe ab: die Skalierung ihrer Softwareproduktion. Hunderte oder tausende von Softwareentwicklern wollen stetig, effizient und sicher im Rahmen von riesigen sogenannten Software Factories gemanaged werden. Die Fähigkeit, solche Software Factories erfolgreich zu betreiben, gilt als entscheidendes Erfolgskriterium für viele Konzerne, die sich traditionell nicht primär als Softwareproduzenten verstehen. In der Automotive-Industrie wird diese Herausforderung besonders deutlich. Daher arbeiten alle großen Player unter den Autoherstellern und Zulieferern bereits fieberhaft an Lösungen. Da die Uhr in der digitalen Welt schneller tickt und es noch wenige bewährte Best Practices gibt, ist ein fachlicher Austausch über Konzerngrenzen hinweg besonders wichtig.

Auf der Fachkonferenz zum Thema "Best Practices: Automotive Software Factory" des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), der Unternehmensberatung Roland Berger und des Software-Unternehmens Seerene diskutieren am 22. September 2021 führende IT-Expertinnen und -Experten aus dem Bereich Automotive und der Wissenschaft über Software Factories in der Autoindustrie und deren wachsende Bedeutung in allen Bereichen der Wertschöpfungsketten.

"Der Begriff der Software Factory skizziert sehr konkret eine der großen Digitalisierungs-Herausforderungen, vor der nahezu alle Konzerne stehen. Die wachsende Bedeutung von Software bringt auch Verschiebungen innerhalb von Unternehmen mit sich. In vielen Branchen bestimmen erstmalig IT-Entscheider maßgeblich mit über die Zukunft von Großkonzernen.

Auf der Konferenz werden wir Automotive Software Factories praxisbezogen und pragmatisch von verschiedenen Seiten beleuchten und den Wissenstransfer zwischen führenden Expertinnen und Experten fördern", sagt Professor Jürgen Döllner, Leiter des Fachgebiets Computergraphische Systeme am HPI.

WAS:              Fachkonferenz zum Thema: Best Practices "Automotive Software Factory"
WANN:         am 22. September, Beginn 9.15 Uhr
WO:             Hasso-Plattner-Institut, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3 in 14482 Potsdam

MIT u.a.:     
Dr. Elmar Pritsch, President Bosch Connected Mobility Solutions – Robert Bosch GmbH
Heiko Huettel, Head of Automotive, Mobility and Transport EMEA, Microsoft
Martin Schleicher, Head of Software Strategy, Continental AG
Dr. Nari Kahle, Head of Strategic Programs, CARIAD by Volkswagen AG, Autorin "Mobilität in Bewegung"
Dr. Wolfgang Bernhart, Senior Partner and Global Head of Advanced Technology Center, Roland Berger
Prof. Dr. Jürgen Döllner, Computergrafische Systeme, AI Lab for IT-Systems Engineering, Hasso-Plattner-Institut
Dr. Johannes Bohnet, Founder & Co-CEO, Seerene GmbH

Die Agenda der Konferenz, detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter: https://www.seerene.com/hpi-automotive-event  

Die Veranstaltung wird gestreamt – bitte wenden Sie sich für nähere Informationen an: oliver.viel@seerene.com

Über die Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 21 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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