AKASOL und BorgWarner schließen Business Combination Agreement ab und gehen strategische Partnerschaft ein; BorgWarner kündigt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an

  • Nach Unterzeichnung des Business Combination Agreement hat BorgWarner die Entscheidung veröffentlicht, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Aktien der AKASOL zum Preis von EUR 120,00 in bar je AKASOL-Aktie abzugeben
  • Vorstand und Aufsichtsrat heißen strategische Partnerschaft mit BorgWarner sowie freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot willkommen
  • AKASOL profitiert von neuem strategischem Partner, der das langfristige Wachstum und die Unternehmensstrategie unterstützt
  • Aktionäre profitieren von Prämie von 23,4 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten drei Monate sowie einer Prämie von 44,2 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten sechs Monate vor der Ankündigung
  • Alle Gründer von AKASOL, die gemeinsam über einen Aktienanteil von rund 59,4 Prozent verfügen, haben unwiderrufliche Andienungsvereinbarungen unterzeichnet
  • AKASOL wird eigenständig unter der Marke AKASOL weitergeführt
  • CEO Sven Schulz und CFO Carsten Bovenschen werden das Unternehmen weiterführen

Die AKASOL AG („AKASOL”; das „Unternehmen“; ISIN DE000A2JNWZ9), ein führender deutscher Entwickler und Hersteller von Hochleistungs- und Hochenergie-Lithium-Ionen-Batteriesystemen sowie Anbieter von Komplettlösungen, sowie BorgWarner Inc. und die Blitz F21-842 AG (künftig: ABBA BidCo AG), eine Tochtergesellschaft der BorgWarner Inc. (gemeinsam „BorgWarner“ oder „Investor“), ein global führender Automobilzulieferer, haben ein Business Combination Agreement unterzeichnet, um eine strategische Partnerschaft einzugehen. 

Die strategische Partnerschaft bietet AKASOL die Möglichkeit, unter Nutzung der globalen Plattform von BorgWarner die ambitionierte Wachstumsstrategie im Elektromobilitätsumfeld umzusetzen und die Marktposition für Batteriesysteme weiter zu stärken. Dabei soll AKASOL eigenständig und unter der Marke AKASOL weitergeführt werden. Der Vorstand um Sven Schulz und Carsten Bovenschen, sowie alle Gründer werden dem Unternehmen erhalten bleiben und das Unternehmen weiterentwickeln. Darüber hinaus haben AKASOL und BorgWarner in dem Business Combination Agreement wichtige Eckpunkte der Partnerschaft vereinbart, die die Interessen der Kunden und Mitarbeiter von AKASOL sichern.
 
Nach Unterzeichnung des Business Combination Agreement hat die Blitz F21-842 AG (künftig: ABBA BidCo AG) heute die Entscheidung veröffentlicht, den Aktionären der AKASOL im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots anzubieten, sämtliche ausstehenden auf den Inhaber lautenden Stückaktien der AKASOL gegen Zahlung einer Geldleistung in Höhe von 120,00 EUR je AKASOL-Aktie zu erwerben. Der Angebotspreis entspricht einer Prämie von 23,4 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten drei Monate vor der Ankündigung, einer Prämie von 44,2 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten sechs Monate vor der Ankündigung sowie einer erheblichen Prämie auf das von Bloomberg ermittelte Analystenkursziel im Median von EUR 99,00, jeweils bezogen auf den 12. Februar 2021. Er stellt zudem einen EV/Umsatzmultiplikator von ca. 6x auf den von Research Analysten prognostizierten 2021er Umsatz von ca. 125 Mio. EUR (Analystenkonsensus) sowie einen EV/Umsatzmultiplikator von ca. 1,8x Umsatz auf das 2024er Mittelfristziel der AKASOL von mind. 400 Mio. EUR dar. Sven Schulz (über die Schulz Group GmbH) sowie die weiteren Gründer von AKASOL, die gemeinsam über einen Aktienanteil von rund 59,4 Prozent verfügen, haben bereits unwiderrufliche Andienungsvereinbarungen unterzeichnet.


Die Durchführung setzt eine Mindestannahmequote von 50 Prozent plus einer Aktie sowie die Erfüllung weiterer üblicher Vollzugsbedingungen voraus, darunter regulatorische Freigaben.

Vorstand und Aufsichtsrat von AKASOL befürworten das Angebot und unterstützen die strategische Partnerschaft. Vorbehaltlich der sorgfältigen Prüfung der Angebotsunterlage und der Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Verpflichtungen gehen Vorstand und Aufsichtsrat von AKASOL davon aus, in ihrer begründeten Stellungnahme den Aktionären des Unternehmens zu empfehlen, das Angebot anzunehmen.

Sven Schulz, Vorstandsvorsitzender von AKASOL: „Der Vorstand begrüßt die strategische Partnerschaft mit BorgWarner, da sie für das Unternehmen eine hervorragende strategische Perspektive bietet. BorgWarner teilt unsere Vision der emissionsfreien Mobilität und gemeinsam werden wir die Technologie- und Marktführerschaft von AKASOL für hochentwickelte Batteriesysteme weiter ausbauen. Nachdem ich AKASOL in den vergangenen 12 Jahren als Hauptaktionär und Vorstandsvorsitzender aufgebaut und entwickelt habe, bin ich davon überzeugt, dass dies der richtige nächste Schritt für eine sehr vielversprechende Zukunft unseres Unternehmens ist, sodass ich gemeinsam mit den anderen Gründern beschlossen habe, meine Aktien BorgWarner zum Angebotspreis anzubieten. Das ist ein klares Signal des Vertrauens in ihr attraktives Angebot. Auf Wunsch von BorgWarner und aus eigenem Antrieb werde ich das Unternehmen als CEO zusammen mit meinem Kollegen Carsten Bovenschen, allen Gründern und dem Management Team weiterführen. Wir freuen uns sehr auf dieses neue Kapitel unserer Firmengeschichte.“

Der Investor wird die Angebotsunterlage gemeinsam mit weiteren Informationen in Bezug auf das öffentliche Übernahmeangebot auf folgender Website zugänglich machen: www.abba-angebot.de.

Für die AKASOL AG, vertreten durch den Vorstand, agiert Berenberg als Finanzberater, Hogan Lovells fungiert als Rechtsberater. Der Aufsichtsrat von AKASOL lässt sich unabhängig beraten; hier sind PricewaterhouseCoopers als Finanzberater und Allen & Overy als Rechtsberater tätig. 


Wichtiger Hinweis

Diese Pressemitteilung stellt keine Stellungnahme von Vorstand oder Aufsichtsrat zu dem angekündigten Angebot dar. Vorstand und Aufsichtsrat werden nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage durch den Investor eine begründete Stellungnahme gemäß § 27 WpÜG abgeben. Den Aktionären wird empfohlen, die Stellungnahme vollständig zu lesen, bevor sie ihre Entscheidung über Annahme oder Ablehnung des Angebots treffen. Alleinverbindlich für das Angebot selbst ist die Angebotsunterlage des Investors.

Disclaimer

Hierin enthaltene Aussagen könnten sogenannte „zukunftsgerichtete Aussagen“ darstellen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind durch Wörter wie „könnte“, „wird“, „sollte“, „plant“, „erwartet“, „sieht voraus“, „schätzt“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „hat vor“, „zielen“ oder deren negativer Form oder entsprechenden Abwandlungen und vergleichbaren Begriffen erkennbar.
 
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Über die AKASOL AG

AKASOL ist ein führender deutscher Entwickler und Hersteller von Hochenergie- und Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und Boote sowie Anbieter von Komplettlösungen. Mit 30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für kommerzielle Anwendungen. Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

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cometis AG
Telefon: +49 (611) 205855-61
E-Mail: griessmann@cometis.de
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