Ab aufs Land! Wenn innovative Technologien ortsunabhängiges Arbeiten ermöglichen, spielt die Adresse der Firma keine Rolle mehr

Wenn Klima- und Coronakrise eines gemeinsam haben, dann, dass sie die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Wo bisher repräsentative Adressen und die logistische Nähe zu Kunden und Partnern relevant waren, entsteht durch großflächiges Umdenken und innovative Technologien eine neue Freiheit – ortsunabhängig, ressourcenschonend und gut für die Menschen. Das VR-Start-up WeAre, das selbst auf bisher konservative Standortfaktoren setzte, evaluiert die Standortfrage nach neuen Gesichtspunkten.

Eine aktuelle Greenpeace-Studie zeigt, dass Homeoffice maßgeblich dazu beitragen kann, die Klimaziele zu erreichen. Wenn nur 40 Prozent der Angestellten an nur zwei Tagen pro Woche nicht zur Arbeit fahren, spart das rund 5,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr allein in Deutschland. Hinzu kommen gut 35 Milliarden nicht gefahrene, meist mit dem PKW zurückgelegte Personenkilometer ‒ eine essenzielle Entlastung des Straßenverkehrs und damit eine wie in Lockdown-Zeiten bereits festgestellte Verbesserung der Luftqualität in den Städten! Immobilienexperten prognostizieren auch eine deutliche Entspannung der innerstädtischen Wohnungsmärkte. Der für Arbeitnehmer interessante Umkreis um die Metropolen wird größer, wenn sie nur noch zwei- oder dreimal pro Woche ins Büro kommen müssen. Wenn deutlich seltener gependelt wird, werden weitere Wege in Kauf genommen.

Neue Möglichkeiten für Unternehmen durch ortsunabhängiges Arbeiten

Die Wahl des richtigen Standortes ist für Unternehmen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Eine erfolgreiche Standortwahl definiert sich aus harten und weichen Standortfaktoren. Die harten Standortfaktoren sind immer quantifizierbar und fließen in die direkte Markt- und Standortanalyse eines Unternehmens ein. Entscheidende harte Faktoren sind neben Steuern, Abgaben, Netzabdeckung vor allem die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter.

Um diese für das jeweilige Unternehmen zu begeistern, spielen auch die weichen Standortfaktoren wie Mietpreise, Kulturangebot sowie Freizeit- und Bildungsangebote eine Rolle.

Wenn aber ein entscheidendes Qualitätsmerkmal des Arbeitsplatzes der Zukunft die Ortsunabhängigkeit ist, ergeben sich für Unternehmen auf einmal ganz neue Möglichkeiten in der Standortfrage. Durch den Einsatz innovativer Technologien, die eine effiziente und qualitative Remote- und Homeoffice-Arbeit ermöglichen, sind Unternehmen in der Lage, hochspezialisierte Mitarbeiter für ihr Unternehmen zu gewinnen, egal ob diese nun im selben Ort, in der nächsten Stadt oder auf einem anderen Kontinent leben.

Dementsprechend entfällt die bisher häufig zwangsläufige Notwendigkeit für Unternehmen, sich in oder in der unmittelbaren Nähe von Ballungszentren anzusiedeln. Weniger wirtschaftlich sinnvolle Standorte außerhalb, also „auf dem platten Land”, gewinnen durch ein ortsunabhängiges Arbeiten an Attraktivität. Niedrige Lebenshaltungskosten, kleinere Büros, günstigere Gewerbemieten und Steuern, die Möglichkeit, Produktionsstätten zu vergrößern können sich auf die Unternehmensentwicklung jenseits der Großstädte positiv auswirken.

Voraussetzung und gleichzeitig Herausforderung, besonders wenn es zum Einsatz innovativer Technologien kommt, sind jedoch neben einer guten Infrastruktur Netzabdeckung und Datenanbindung. Besonders die Netzabdeckung ist in Deutschland nach wie vor ausbaufähig und unterliegt, je nach Region und Anbieter, starken Schwankungen.

Unabhängige Standorte brauchen innovative Technologien

Moderne Conference Tools, die grundsätzlich eine Remote-Arbeit und somit ortsunabhängiges Arbeiten ermöglichen, kommen schnell an ihre Grenzen, sobald es um komplexe Sachverhalte oder Produkte geht. Ein großes Problem liegt hierbei in kommunikativen Missverständnissen, die durch Sprachbarrieren, unterschiedlichen Vorstellungen, aber auch kulturelle Unterschiede entstehen. Dies kann für Unternehmen unter Umständen sehr teuer werden, wenn durch Misskommunikation Fehlerquoten erhöht, Produktionszeiten verlängert und der Time-to-Market verschoben werden. Der Einsatz innovativer Technologien in unterschiedlichen Branchen, wie zum Beispiel VR im Industriesektor, ermöglicht es Unternehmen hingegen, projektbegleitende Kommunikation und Abstimmungsprozesse in einen virtuellen Konferenzraum zu verlegen und so komplett ortsunabhängig zu arbeiten. Kollaboratives Arbeiten wird so selbst über Landesgrenzen, Kontinente und Sprachbarrieren hinweg möglich. Mit WeAre Rooms werden komplexe CAD- und Konstruktionszeichnungen per Drag-and-Drop zu bearbeit- und begehbaren virtuellen Modellen. Die Folge sind immense Ersparnisse durch weniger Dienstreisen, signifikant kürzere Projektlaufzeiten und eine niedrige Fehlerquote in den Konstruktionen – potenzielle Problemstellen lassen sich in einer virtuellen, dreidimensionalen Umgebung schneller identifizieren als mit Hilfe einer zweidimensionalen Zeichnung ‒ und das unabhängig vom Standort des jeweiligen Mitarbeiters.

„Unsere Software ermöglicht es unseren Kunden, ortsunabhängig und trotzdem hochprofessionell zu arbeiten, für uns ist es also ganz natürlich, dass auch Kundengespräche und Customer Support virtuell stattfinden können”, sagt Marvin Tekautschitz, COO und Co-Founder von WeAre.

„Natürlich ist die räumliche Nähe zum Kunden für ein initiales Kennenlernen wichtig, für eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Alltag ist sie jedoch kein ausschlaggebendes Kriterium mehr”, erklärt Max Noelle, CEO und Co-Founder von WeAre.

Das VR-Start-up, das 2017 bei seiner eigenen Wahl der Standorte Berlin und Bochum eher klassische Wege gegangen ist, sieht in der heutigen Zeit eine ganz klare Verlagerung der Prioritäten bei der Standortfrage. Besonders im Hinblick auf die derzeitige Coronakrise, aber auch bedingt durch den fortschreitenden Klimawandel, kommen Unternehmen um den Einsatz innovativer Technologien kaum noch herum, was wiederum die Arbeitsplatzsituation nachhaltig ändern wird. Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Wann können Unternehmen mit einer bundesweiten Netzabdeckung in Deutschland rechnen?

Über die WeAre GmbH

Die WeAre GmbH wurde 2017 von Maximilian Noelle, Co-Founder und CEO, und Marvin Tekautschitz, Co- Founder und COO, gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und Bochum entwickelt ein VRKonferenzsystem, mit dem Industrieunternehmen ihre Kommunikationsprozesse im Engineering verschlanken und somit Fehlerquoten reduzieren und gleichzeitig ihren Time-to-Market beschleunigen können. WeAre ist die Kommunikationsbasis für den dezentralen Austausch im Engineering und richtet sich als Kollaborationslösung explizit an Ingenieure. In einem virtuellen Konferenzraum können alle gängigen CAD-Formate und Dateien ohne Vorbereitungsaufwand visualisiert werden, um diese im Anschluss Kunden und Kollegen interaktiv und immersiv zu präsentieren. WeAre ermöglicht somit als erstes Unternehmen, alle am Entwicklungsprozess Beteiligten flächendeckend und aktiv mit einzubeziehen. Mit der VR-Lösung von WeAre lassen sich dank einer innovativen Technologie Opportunitätskosten einsparen und die Bindung zu Kunden und Stakeholdern festigen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter an den Standorten in Berlin und Bochum.

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