Telekom Entertain TV gewinnt den IPTV-Test von connect und zafaco

connect und die auf Netztests spezialisierte Firma zafaco haben gezielt die IPTV- oder „Triple Play“-Angebote der Netzbetreiber unter die Lupe genommen. Bei diesen Dreier-Paketen aus Internet-Zugang, Telefon und Fernsehempfang erzielen die Dienste von Telekom (Entertain TV) und Vodafone (Vodafone TV) Bestnoten. „Net TV“ von Net Cologne schneidet mit der Note „gut“ ab. Die Angebote von 1&1, M-net und EWE erhalten die Note „befriedigend“.

Sogenannte IPTV-Angebote, also der Empfang von Fernsehprogrammen über die DSL-Leitung und somit das Internet-Protokoll IP, stehen mittlerweile gleichberechtigt neben dem TV-Empfang per Breitbandkabel, Satelliten-Schüssel oder terrestrischer Antenne. connect und sein Partner, die auf Netztests spezialisierte Firma zafaco mit Sitz in Ismaning, haben ihre Qualität unter die Lupe genommen und zu diesem Zweck zwischen Mitte Mai und Mitte Juni rund 900.000 Einzelmessungen durchgeführt. Dabei wurden sowohl die Reaktions- und Umschaltzeiten (Zapping-Zeiten) der Empfangsgeräte bewertet als auch die Bild- und Tonqualität der empfangenen TV-Signale.

Platz 1: Deutsche Telekom, connect-Urteil „sehr gut“, 468 Punkte (max. 500)


Klarer Sieger des Vergleichstests ist der Dienst „Entertain TV“ der Deutschen Telekom. Die zweite Generation des IPTV-Angebots des Bonner Netzbetreibers wird seit Mai 2016 vermarktet und überzeugt mit Komfortfunktionen wie den „Restart“ mancher laufender TV-Sendungen oder die Fernprogrammierung von Aufzeichnungen auf dem heimischen Media-Receiver per App von unterwegs. Die Ergebnisse der durchgeführten Messungen unterstreichen die hohe Leistung des Telekom-Angebots. So loben die Tester etwa die schnellen Zapping-Zeiten von „Entertain TV“ oder die hohe technische Qualität auch in Lasttests – wenn die Datenleitung gleichzeitig zum TV-Empfang auch mit IP-Telefonaten und gleichzeitigen Downloads und Uploads belastet wird.

Platz 2: Vodafone, connect-Urteil „sehr gut“, 447 Punkte

Die Note „sehr gut“ erzielt auch das IPTV-Angebot „Vodafone TV“ des Düsseldorfer Netzbetreibers. Weil kabel-basierte Angebote wie „Giga TV“ aus gleichem Hause technisch nicht mit der IP-basierten Übertragung auf DSL-Leitungen vergleichbar sind, wurden im vorliegenden Test allein die DSL-Variante und die zugehörige Set-Top-Box „TV Center 2000“ bewertet. Obwohl das Vodafone-Angebot in der hier getesteten Form bereits seit 2011 am Markt ist, erzielt es bei den Messungen sehr gute Ergebnisse. Schnelle Start- und Zapping-Zeiten überzeugen ebenso wie gute Leistungen auch auf Leitungen in Lastsituationen. Raum für Verbesserungen lassen allerdings die Ergebnisse der bei gleichzeitigem IPTV-Empfang und Datenverkehr vorgenommenen Messungen der Telefonie-Qualität.

Bestes Regionalangebot: Net Cologne, connect-Urteil „gut“ (378 Punkte)

Zum Testfeld gehören auch regional begrenzte Angebote beziehungsweise Angebote mit einem bundesweiten Marktanteil von unter zwei Prozent. In dieser Kategorie schneidet das IPTV-Angebot „Net TV“ des im Raum Köln/Bonn aktiven Netzbetreibers Net Cologne am besten ab. Wie auch alle in der weiteren Folge platzierten Anbieter setzt Net Cologne für seinen IPTV-Dienst auf das Business-to-Business-Angebot des Schweizer Streaming-Spezialisten Zattoo. Dieser bietet die technische Infrastruktur, die er für seinen Endkunden-Streamingdienst nutzt, auch Netzbetreibern für ihre eigenen Digital-TV-Dienste an. „Net TV“ von Net Cologne schneidet vor allem in den kritischen Last-Szenarien gut ab – gemeinsam mit dem nur etwas schlechter platzierten Münchener Anbieter M-net. Vergleichsweise lange Start- und Zapping-Zeiten verhindern allerdings ein besseres Gesamtergebnis.

1&1, M-net und EWE erhalten jeweils das connect-Urteil „befriedigend“

Auch der bundesweit aktive Anbieter 1&1 hat sein IPTV-Angebot „1&1 Digital-TV“ auf die B2B-Plattform von Zattoo umgestellt und erhält dafür im Vergleichstest die Note „befriedigend“ mit 353 Punkten. Bestandskunden werden allerdings noch mit dem älteren Dienst „1&1 Digital-TV provided by Telekom“ versorgt, das auf der älteren Entertain-Plattform des Bonner Netzbetreibers basiert. Das außer Konkurrenz mitgetestete ältere Angebot schneidet im Direktvergleich deutlich besser ab – die Tester gehen aber davon aus, dass der Anbieter aus Montabaur die Leistungen seiner neuen Plattform in Zukunft noch optimieren kann.

Der Münchener Anbieter M-net bietet als Option zu seinen VDSL- und Glasfaseranschlüssen den IPTV-Dienst „TV plus“ ebenfalls auf Basis der B2B-Plattform von Zattoo an. Sehr gut gelingt dabei das Zusammenspiel mit Sprachtelefonaten und Highspeed-Internet-Verbindungen. Die IPTV-Leistungen selbst lassen jedoch Raum für Verbesserungen. Punkte verliert M-net vor allem durch lange Startzeiten der Set-Top-Box und langsame Zapping- Zeiten. Insgesamt erzielt M-net die Note „befriedigend“ (346 Punkte).

Nur knapp dahinter rangiert das Angebot von EWE. Sein „TV Home“ basiert ebenfalls auf der B2B-Plattform von Zattoo. Sehr guten Ergebnissen bei den Datentests mit gleichzeitigem IPTV-Empfang stehen hier weniger überzeugende Leistungen in der Telefonie-Disziplin gegenüber. Insgesamt erzielt die „Energieversorgung Weser-EMS“ die Note „befriedigend“ mit 342 Punkten.

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