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	<title>Firma Initiative D21, Autor bei Presse-Wissen</title>
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	<description>Know-How für alle – wir lieben und leben Presse!</description>
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		<title>Marc Reinhardt ist neuer Präsident der Initiative D21</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 05:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marc Reinhardt (Capgemini) wird neuer Präsident der Initiative D21, Deutschlands größtem Netzwerk für die Digitale Gesellschaft. Er folgt damit auf den langjährigen Präsidenten Hannes Schwaderer <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/09/19/marc-reinhardt-ist-neuer-praesident-der-initiative-d21/" title="Marc Reinhardt ist neuer Präsident der Initiative D21" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/09/19/marc-reinhardt-ist-neuer-praesident-der-initiative-d21/" data-wpel-link="internal">Marc Reinhardt ist neuer Präsident der Initiative D21</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Marc Reinhardt (Capgemini) wird neuer Präsident der Initiative D21, Deutschlands größtem Netzwerk für die Digitale Gesellschaft. Er folgt damit auf den langjährigen Präsidenten Hannes Schwaderer (Intel Deutschland), der in den Ruhestand geht und aus dem Verein ausscheidet. Auf den freigewordenen Posten der Vizepräsidentin wurde Valentina Daiber (Telefónica Deutschland) gewählt, die bereits dem Präsidium angehörte und nun gemeinsam mit Christiane Fritsch (ING) die Ämter der Vizepräsidentinnen ausübt.</p>
<p><i>„Deutschland steht inmitten großer Umwälzungen aller Lebensbereiche und die Digitalisierung kann ein zentrales Lösungselement zu ihrer Bewältigung sein. Ziel muss es sein, den Transformationsprozess chancenorientiert anzugehen aber reflektiert mit möglichen Risiken auszubalancieren. Wir brauchen mehr Geschwindigkeit und Zusammenarbeit auf allen Ebenen, auch und insbesondere auf der europäischen, um unseren Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Das liegt sicherlich in den Händen der Politik, aber auch die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite muss mit anpacken. Die Initiative D21 bringt als Plattform Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen, um aus den interdisziplinären Perspektiven gemeinsame Lösungen zu schaffen“</i>, so Marc Reinhardt.</p>
<p>Das Amt des Präsidenten führt Marc Reinhardt ehrenamtlich neben seiner Haupttätigkeit als „Global Head of Public Sector and Healthcare“ bei Capgemini aus. Dem Präsidium der Initiative D21 gehört er bereits seit 2016 an, seit 2018 als Vizepräsident. Reinhardt vertritt die Initiative D21 unter anderem seit Jahren beim Digitalgipfel, wo er aktuell gemeinsam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser die Plattform 5 „Transformation gestalten – Daten intelligent nutzen“ leitet. Er war einer der Initiatoren der Arbeitsgruppe „Digitale Ethik“, die frühzeitig einen breiten gesellschaftlichen Diskussions- und Meinungsbildungsprozess in die Wege leitete und auf die Agenda brachte. Zur Hochphase der Fluchtbewegungen im Jahr 2015 war Reinhardt maßgeblich am Aufbau der Flüchtlings-Unterstützungs-Plattform „bunt und verbindlich“ beteiligt, die eine leichte und zielgerichtete Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen durch Unternehmen ermöglichte. Er bezeichnet sich als überzeugten Europäer mit enormem Respekt vor der Sicht und Lebenswelt anderer Kulturkreise.</p>
<p>Zur Übergabe der Präsidentschaft am 19. September dankt Reinhardt seinem Vorgänger: <i>„Hannes Schwaderer hat in den vergangenen 14 Jahren die Initiative D21 als Präsident durch die Beschleunigung des digitalen Umbruchs geführt und dabei als Integrationsfigur Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Geiste unserer Mission zusammengeführt. Im Namen des gesamten Vorstands danke ich ihm vielmals für seine Verdienste.“</i></p>
<p><b>Der Gesamtvorstand der Initiative D21 im Überblick:</b></p>
<p>Die aktuelle Legislatur läuft bis zum Jahr 2024, bis die neuen turnusgemäßen Wahlen stattfinden. Der Gesamtvorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus. Er ist für die Organisation der Projekte innerhalb von Schwerpunktbereichen sowie für Strategiefragen zuständig und repräsentiert den Verein nach außen.</p>
<p>Präsidium:</p>
<p><b>Marc Reinhardt | Präsident</b> (Capgemini), <b>Valentina Daiber | Vizepräsidentin</b> (Telefónica Deutschland), <b>Christiane Fritsch | Vizepräsidentin</b> (ING), <b>Prof. Barbara Schwarze | Schatzmeisterin</b> (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit), <b>Dr. Irina Eckardt | Schriftführerin</b> (PwC Strategy&amp;), <b>Thomas Langkabel</b> (Microsoft Deutschland), <b>Timm Lutter</b> (Cornelsen)</p>
<p>Vorstand:</p>
<p><b>Nicolai Andersen</b> (Deloitte), <b>Dr. Christoph Baron</b> (KPMG), <b>Tim Brauckmüller</b> (atene KOM), <b>Dr. Frederike Escher-Brecht</b> (BARMER), <b>Jürgen Fritsche</b> (msg systems), <b>Cornelia Gottbehüt</b> (EY), <b>Nikolaus Hagl</b> (SAP Deutschland), <b>Uwe Hartmann</b> (Software AG), <b>Jens-Rainer Jänig</b> (mc-quadrat), <b>Wolfgang Kopf</b> (Deutsche Telekom), <b>Corinna Krezer</b> (Accenture<b>), Nadja Kwaß-Benkow </b>(Materna), <b>Hubert Ludwig</b> (DVZ-MV), <b>Andrea Martin</b> (IBM), <b>Sonja Pierer</b> (Intel Deutschland), <b>Juan Perea Rodríguez</b> (Wire), <b>Andreas Pohle</b> (Kantar), <b>Olaf Reus</b> (Ericsson), <b>Prof. Dr. Arnd Steinmetz</b> (Hochschule Darmstadt), <b>Dr. Olaf Tidelski</b> (Allianz), <b>Ingobert Veith</b> (Huawei), <b>Martin Vesper</b> (Pfeifer &amp; Langen)</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die &bdquo;Initiative D21&ldquo; ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Gemeinsam mit einem gro&szlig;en Netzwerk bestehend aus rund 140 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus allen Branchen, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft sowie mit politischen Partner*innen aus Bund und L&auml;ndern beleuchtet die Initiative D21 die gesellschaftlichen Herausforderungen des digitalen Wandels. Sie liefert j&auml;hrliche Lagebilder und st&ouml;&szlig;t Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Initiative D21 e.V.<br />
Reinhardtstra&szlig;e 38<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
<a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.initiatived21.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Roland Dathe<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 5268722-58<br />
E-Mail: &#114;&#111;&#108;&#097;&#110;&#100;&#046;&#100;&#097;&#116;&#104;&#101;&#064;&#105;&#110;&#105;&#116;&#105;&#097;&#116;&#105;&#118;&#101;&#100;&#050;&#049;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Marc-Reinhardt-ist-neuer-Praesident-der-Initiative-D21/boxid/1172920" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---12/1172920.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/09/19/marc-reinhardt-ist-neuer-praesident-der-initiative-d21/" data-wpel-link="internal">Marc Reinhardt ist neuer Präsident der Initiative D21</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Bienen-Babyphones und Roboterarmen: Bundeskanzler Olaf Scholz und Initiative D21 eröffnen Girls’Day 2023</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/04/26/zwischen-bienen-babyphones-und-roboterarmen-bundeskanzler-olaf-scholz-und-initiative-d21-eroeffnen-girlsday-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jung, weiblich und MINT-Erstsemester – immer noch eine ungewöhnliche Kombination. Doch das ändert sich zunehmend: Zwischen 2008 und 2017 hat sich die Zahl der MINT-Studienanfängerinnen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/04/26/zwischen-bienen-babyphones-und-roboterarmen-bundeskanzler-olaf-scholz-und-initiative-d21-eroeffnen-girlsday-2023/" title="Zwischen Bienen-Babyphones und Roboterarmen: Bundeskanzler Olaf Scholz und Initiative D21 eröffnen Girls’Day 2023" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/04/26/zwischen-bienen-babyphones-und-roboterarmen-bundeskanzler-olaf-scholz-und-initiative-d21-eroeffnen-girlsday-2023/" data-wpel-link="internal">Zwischen Bienen-Babyphones und Roboterarmen: Bundeskanzler Olaf Scholz und Initiative D21 eröffnen Girls’Day 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Jung, weiblich und MINT-Erstsemester – immer noch eine ungewöhnliche Kombination. Doch das ändert sich zunehmend: Zwischen 2008 und 2017 hat sich die Zahl der MINT-Studienanfängerinnen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) von 59.599 auf 115.134 Studienanfängerinnen fast verdoppelt. Damit sind mittlerweile fast 32 Prozent aller MINT-Erstsemester Frauen (<a href="https://www.kompetenzz.de/themen#anchor-108" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zahlen des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit</a>). Dieser Wandel ist unter anderem dem Erfolg des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstags zu verdanken:</p>
<p>Der Girls’Day ist der bundesweit größte Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen, an dem Mädchen Ausbildungsberufe oder Studienfächer kennenlernen, in denen der Frauenanteil noch unter 40 Prozent liegt. Um Mädchen und Frauen weiter für MINT-Berufen zu begeistern, begeht Bundeskanzler Olaf Scholz gemeinsam mit der Initiative D21 die Auftaktveranstaltung zum Aktionstag 2023 im Bundeskanzleramt.</p>
<p><i>„Wir müssen in den nächsten Jahren richtig viel verändern, insbesondere im Bereich von Technik, Digitalisierung und Industrie. Da ist es notwendig, dass Frauen und Männer an dieser Veränderung gemeinsam arbeiten. Nachwuchs in Ausbildungsberufen im technischen, mathematischen oder ingenieurwissenschaftlichen Bereich wird überall gesucht. Nie waren die Chancen für junge Frauen und Mädchen besser als heute: Mädchen sind bestens qualifiziert und ausgebildet, um in vermeintliche Männerberufe vorzudringen“, </i>so Bundeskanzler Scholz.</p>
<p><b>Testen und tüfteln am D21-Technik-Parcours: Austausch mit weiblichen Vorbildern</b></p>
<p>Die Auftaktveranstaltung eröffnet seit 2003 den Girls’Day &#8211; Mädchen-Zukunftstag. 24 Schülerinnen aus 3 Berliner Schulen erkunden gemeinsam mit Bundeskanzler Scholz und dem Präsidenten der Initiative D21, Hannes Schwaderer, den Technik-Parcours von 7 Mitgliedsorganisationen der Initiative D21.</p>
<p>Durch praktisches Ausprobieren und den Austausch mit weiblichen Vorbildern aus Wirtschaft und Wissenschaft erleben die teilnehmenden Schülerinnen unterschiedliche MINT-Berufe und -Tätigkeiten. Anschließend stellen die Schülerinnen Bundeskanzler Scholz die unterschiedlichen MINT-Bereiche an den Ständen des D21-Technik-Parcours vor:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Wärme- und Stromversorgung</b> (Cornelsen Gruppe): Bei einem Hausmodell mit Wärme- und Stromversorgung durch erneuerbare Energien können die Schülerinnen ein bewegliches Solarmodul so programmieren, dass es sich am simulierten Lauf der Sonne orientiert. Je nach Ausrichtung der Fotovoltaik-Module lässt sich mit dieser Anlage die Sonnenenergie in Strom für ein Modellauto, eine Lampe oder einen Ventilator umwandeln. Dabei lernen die Schülerinnen das Programmieren und Vergleichen der Energieeffizienz sowie den Beruf der Anlagenmechanikerinnen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik näher kennen.
</li>
<li><b>Internet of Things (IoT)</b> (Deutsche Telekom): Das Internet of Things (IoT) ist allgegenwärtig. Exemplarisch können die Schülerinnen mithilfe eines vernetzten IoT-Systems, einem „Bienen-Babyphone“, den Lebensraum und das Verhalten von Bienen erforschen. Bestandteile des Geräts sind verschiedene Sensoren zum Messen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gewicht des Bienenstocks sowie eine Visualisierungssoftware für Nutzerinnen. Die Schülerinnen entdecken dabei spielerisch den Beruf der Fachinformatikerin für Daten- und Prozessanalyse.
</li>
<li><b>Nachhaltige Ressourcennutzung</b> (Fujitsu Technology Solutions): Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist mit Hilfe der Digitalisierung direkt umsetzbar: Durch Sensoren können aus der Umgebung u. a. Werte wie den CO<sub>2</sub>-Gehalt, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Sonneneinstrahlung gemessen und auf ein zentrales Cockpit weitergeleitet werden. Die Schülerinnen simulieren anschließend die Funktionalität der Sensoren eigenständig, indem sie die Messdaten durch einen Heizstrahler verändern und folgend gemeinsam diskutieren sowie ggf. auftretende Probleme lösen. Dabei sind zum Beispiel die Berufe der Mikroelektronikerin, der Softwareentwicklerin oder der Nachhaltigkeitsmanagerin relevant.
</li>
<li><b>Robotik </b>(Intel Deutschland): Mit dem Roboterarm „MAiRA“ tauchen die Schülerinnen in die Welt der Robotik ein. Mit ihm können sie durch Gesten und leichte Berührungen Gegenstände von einer Start- zu einer Zielposition bewegen. Gleichzeitig werden ihnen dafür wichtige Berufsbilder wie Elektrotechnikingenieurin, Entwicklerin für Robotik, Automatisierungstechnikerin oder Programmiererin nähergebracht.
</li>
<li><b>Nachhaltige Lebensmittelproduktion</b> (Pfeifer &amp; Langen): Die Schülerinnen lernen, wie sie mit einem 3D-Foto, einem Messgerät und einem Nahinfrarot-Spektroskopie-Gerät (NIR-Gerät) die Inhaltsstoffe einer Rübe bestimmen. Anschließend betrachten sie mit einer HoloLens gemeinsam die Rübe mit auf die Wurzel projizierten Messwerten und werten die Informationen aus. Verschiedene Berufe sind relevant: Agrarberaterin, Messtechnikerin, UX-Designerin und Verfahrenstechnikerin.
</li>
<li><b>Offshore-Windenergie</b> (Ramboll Deutschland): Offshore-Windenergieanlagen leisten einen immer wichtigeren Beitrag zur Energiewende. Mithilfe einer VR-Brille und eines 3D-Programms können die Schülerinnen jede Ecke einer Windenergieanlage genau inspizieren. Über Sensoren werden Erschütterungen an der Anlage ausgewertet. Anschließend nutzen die Schülerinnen als Ingenieurinnen das gewonnene Wissen, um die Verankerung verschiedener Plattformarten auf hoher See zu testen.</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Medizintechnik </b>(Techniker Krankenkasse):Die nächste Revolution in der Medizin ist kein neues Medikament, sondern die smarte Nutzung von Daten. Ziel ist es, Krankheiten zu verhindern, bevor sie entstehen. Dafür werden Informationen darüber gebraucht, was Menschen krank macht. Im „Präventiometer“ – einer begehbaren Kugel mit zahlreichen medizinischen Geräten – können die Schülerinnen Vitaldaten wie Herzfrequenz oder Puls messen und ihr Seh- und Hörvermögen testen. Dabei lernen sie mehr über die Erhebung und Analyse von medizinischen Daten und über die damit verbundenen Berufe der Softwareentwicklerin und der Datenanalystin.</li>
</ul>
<p>Der D21-Technik-Parcours zeigt im Kleinen, was hunderte Unternehmen am Folgetag beim bundesweiten Girls’Day anbieten. Darüber hinaus macht das Event das sozial relevante Engagement von Unternehmen sichtbar und animiert zur stärkeren Förderung von Frauen in MINT-Berufsfeldern.</p>
<p><b>Mehr Frauen in MINT-Berufen: Für eine faire Zukunft</b></p>
<p>Während der Girls’Day die Phase der Berufs- und Studienorientierung im Fokus behält, existieren auch danach noch viele Hürden für gleichwertige Entwicklungschancen in der Berufswelt. Auch über den Aktionstag hinaus setzt sich die Initiative D21 dafür ein, dass Unternehmen, Politik und Gesellschaft kontinuierlich daran arbeiten, Hürden abzubauen, Rollenklischees zu durchbrechen und den Berufseinstieg für junge Frauen zu erleichtern.</p>
<p><i>„</i><i>Stetig erkennen mehr Unternehmen das Potenzial junger Frauen in MINT-Berufen und fördern das Bewusstsein für Diversität und Inklusion in der Arbeitswelt. Diese positiven Entwicklungen gilt es zu verstetigen. Um langfristig einen größeren Beitrag zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft zu leisten, ist ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gefragt. Gemeinsame Anstrengungen werden nicht nur die Chancengleichheit, sondern auch den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig fördern“,</i> so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21.</p>
<p><b>Bundesweiter Aktionstag Girls</b><b>’</b><b>Day </b><b>zeigt Erfolge beim weiblichen Nachwuchs</b></p>
<p>Der bundesweite Aktionstag Girls’Day wirkt und hat sich als bedeutender Türöffner für Berufsfelder, Studiengänge und Unternehmen etabliert. Die <a href="https://www.girls-day.de/ueber-den-girls-day/statistiken-und-evaluation/wirkungsstudie-2022" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Girls’Day-Wirkungsstudie 2022</a> ergab, dass mit 94 Prozent aller Teilnehmerinnen die Begeisterung der Mädchen für den Orientierungstag sehr hoch ist. Auch geben 68 Prozent der Teilnehmerinnen an, am Aktionstag einen Beruf kennengelernt zu haben, der sie interessiert hat.</p>
<p>Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., bei dem der Girls’Day angesiedelt ist, sagt zum Erfolg des Orientierungstags: <i>„Dieses Jahr gibt es bundesweit über 120.000 Plätze für Mädchen. Der Girls</i><i>’</i><i>Day ist in Zeiten des Fachkräftemangels eine echte Chance. 42 % der Schülerinnen, die 2022 daran teilgenommen haben, können sich vorstellen, später in dem kennengelernten Unternehmen zu arbeiten. Gerade in der IT-Branche hinterlassen die Betriebe Eindruck. Nach einem Girls</i><i>’</i><i>Day in der IT können sich 21 % der Mädchen vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten. Vorher waren es nur 12 %. Insofern hilft der Girls</i><i>’</i><i>Day, Vorbehalte gegenüber diesen Berufen abzubauen.“</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die &bdquo;Initiative D21&ldquo; ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Gemeinsam mit einem gro&szlig;en Netzwerk bestehend aus rund 140 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus allen Branchen, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft sowie mit politischen Partner*innen aus Bund und L&auml;ndern beleuchtet die Initiative D21 die gesellschaftlichen Herausforderungen des digitalen Wandels. Sie liefert j&auml;hrliche Lagebilder und st&ouml;&szlig;t Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
<p>Mehr unter www.initiatived21.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Initiative D21 e.V.<br />
Reinhardtstra&szlig;e 38<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Jennifer Reker<br />
Telefon: +49 (521) 10673-78<br />
E-Mail: &#114;&#101;&#107;&#101;&#114;&#064;&#107;&#111;&#109;&#112;&#101;&#116;&#101;&#110;&#122;&#122;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Tilman Wolf<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-57<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#105;&#110;&#105;&#116;&#105;&#097;&#116;&#105;&#118;&#101;&#100;&#050;&#049;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Zwischen-Bienen-Babyphones-und-Roboterarmen-Bundeskanzler-Olaf-Scholz-und-Initiative-D21-eroeffnen-GirlsDay-2023/boxid/1155313" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---12/1155313.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/04/26/zwischen-bienen-babyphones-und-roboterarmen-bundeskanzler-olaf-scholz-und-initiative-d21-eroeffnen-girlsday-2023/" data-wpel-link="internal">Zwischen Bienen-Babyphones und Roboterarmen: Bundeskanzler Olaf Scholz und Initiative D21 eröffnen Girls’Day 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehrheit der Bevölkerung resilient im digitalen Wandel</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/02/20/mehrheit-der-bevoelkerung-resilient-im-digitalen-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 07:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Großteil der Bevölkerung gehört mit soliden digitalen Kompetenzen zur Digitalen Mitte. Knapp zwei Drittel verfügen über wichtige Resilienzfaktoren für den digitalen Wandel. Nur Wenige glauben, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/02/20/mehrheit-der-bevoelkerung-resilient-im-digitalen-wandel/" title="Mehrheit der Bevölkerung resilient im digitalen Wandel" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/02/20/mehrheit-der-bevoelkerung-resilient-im-digitalen-wandel/" data-wpel-link="internal">Mehrheit der Bevölkerung resilient im digitalen Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Großteil der Bevölkerung gehört mit soliden digitalen Kompetenzen zur Digitalen Mitte.</b></li>
<li><b>Knapp zwei Drittel verfügen über wichtige Resilienzfaktoren für den digitalen Wandel.</b></li>
<li><b>Nur Wenige glauben, dass ihr Beruf durch die Digitalisierung wegfallen könnte.</b></li>
<li><b>Bürger*innen sehen Desinformationen als größte Gefahr der Digitalisierung für die Demokratie.</b></li>
<li><b>Zusammenspiel von grünem und digitalem Wandel noch nicht hinreichend durchdrungen.</b></li>
</ul>
<p><b>Der D21-Digital-Index liefert jedes Jahr ein umfassendes Lagebild zur Digitalisierung in Deutschland und zeigt, wie gut sich die Gesellschaft den Herausforderungen des digitalen Wandels stellt. Im Fokus der aktuellen Studie stehen die digitale Teilhabe der Menschen und ihre Resilienz im digitalen Wandel, digitale Wertschöpfung, unterschiedliche Auffassungen zum Einfluss der Digitalisierung auf Demokratie sowie die Wechselwirkungen mit dem grünen Wandel.</b></p>
<p>Für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland ist die Digitalisierung fester Bestandteil des eigenen Lebens. Mehr als die Hälfte der Bürger*innen (55 Prozent) gehören zur Digitalen Mitte, die gut im digitalen Wandel mithalten kann. Mehr als jede*r Vierte kann sich zu den Digitalen Profis (30 Prozent) zählen. Sie finden sich souverän und kompetent in der digitalen Welt zurecht. Etwa 15 Prozent bilden die Gruppe der digitalen Vermeider*innen, die aktuell wenig am digitalen Leben teilhaben. Die digitale Spaltung in der Gesellschaft ist also noch nicht aufgehoben. Vor allem Frauen, ältere Generationen und Menschen mit niedriger formaler Bildung laufen Gefahr, ins digitale Abseits zu geraten und gesellschaftlich und ökonomisch den Anschluss zu verlieren. Spezifischere Themen wie eine realistische Einschätzung der Wechselwirkungen von Digitalisierung und Klimaschutz fällt den Menschen weiterhin schwer. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie D21-Digital-Index 2022/23 der Initiative D21, durchgeführt von Kantar und unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck.</p>
<p><i>„Die Studie des D21-Digital-Index zeigt erfreuliche Fortschritte bei Wissen und Kompetenzen zur Digitalisierung in der Bevölkerung. Die deutsche Gesellschaft ist in der digitalen Welt angekommen und profitiert von deren Möglichkeiten. Allerdings ist das Zusammenspiel zwischen digitalem und grünem Wandel noch nicht ausreichend durchdrungen. Als Bundesregierung bestärken uns die Ergebnisse daher, das Wissen und das Verständnis über die Vorteile und Möglichkeiten neuer klimafreundlicher Technologien noch stärker zu fördern. Mit den DeepTech &amp; ClimateFonds (DTFC) fördern wir beispielsweise Investitionen in den Innovationsstandort Deutschland, um die Wirtschaft zu stärken und die positiven Effekte für den Klimaschutz für die Menschen sichtbar zu machen“,</i> so der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck.</p>
<p><b>Resilienz ist eine zentrale Fähigkeit im digitalen Wandel</b></p>
<p>Der digitale Wandel ist ein dauerhafter Transformationsprozess, der das Leben der Menschen nachhaltig beeinflusst. Um als Gesellschaft und als Individuum souverän mit Veränderungen im digitalen Wandel umgehen zu können, bedarf es Resilienz. 64 Prozent der Bürger*innen verfügen derzeit über wichtige Resilienzfaktoren und sind in der Lage, sich den stetigen Veränderungsprozessen anzupassen. Neben der Fähigkeit, ihre digitalen Kompetenzen kritisch einschätzen zu können, weisen sie ein grundlegendes Verständnis für zukünftig notwendige Kompetenzen sowie eine insgesamt positive Grundeinstellung gegenüber dem digitalen Wandel auf. Etwa ein Viertel der Bevölkerung ist der Überzeugung, dass zukünftig noch viel komplexere Fähigkeiten notwendig werden, um am digitalen Leben selbstbestimmt teilhaben zu können. Vor dem Hintergrund, dass sich 44 Prozent zwingend für analoge Alternativen neben digitalen Angeboten aussprechen und 20 Prozent glauben, es werde zu viel digitalisiert, erklärt Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21:</p>
<p><i>„Der digitale Wandel hat sich in den vergangenen Jahren weiter beschleunigt und viele neue digitale Angebote zum Beispiel im Bildungs- und Gesundheitsbereich hervorgebracht. Neue Chancen, aber auch Herausforderungen sind für Bürger*innen, Wirtschaft und Staat gleichermaßen entstanden. </i><i>Wie Menschen mit den vielschichtigen Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt umgehen können, wird ihre gesellschaftliche und berufliche Teilhabe maßgeblich beeinflussen. Deshalb ist der weitere Aufbau von Resilienz und digitalen Kompetenzen eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.“</i></p>
<p><b>Wohlstand durch digitale Wertschöpfung</b></p>
<p>Die Digitalisierung durchdringt viele Lebensbereiche, so auch Arbeitswelt und Wirtschaft. Wertschöpfung erfolgt hier immer häufiger und in immer neuen Bereichen auch durch Digitalisierung. 40 Prozent der zwischen 2005 und 2016 neu geschaffenen Berufe sind in digitalintensiven Branchen entstanden. Damit einhergehende Transformationsprozesse sind jedoch nur wenigen Menschen bewusst: Während 80 Prozent der Berufstätigen der Aussage zustimmen, bis 2035 könnten ganze Berufe verschwinden, glauben nur 19 Prozent, dies könne sie selbst betreffen. Die meisten Berufstätigen (61 Prozent) glauben, dass sie von der Digitalisierung profitieren, wobei eine knappe Mehrheit (58 Prozent) ihren Arbeitgeber*innen attestiert, die nötigen Schritte für den digitalen Wandel zu ergreifen. Allerdings geben nur 16 Prozent an, in den letzten 12 Monaten Schulungen und Weiterbildungsangebote zum Thema Digitalisierung in Anspruch genommen zu haben, die von den Arbeitgeber*innen bezahlt wurden. Zur Herausforderung für den Wohlstand im Land droht das Bildungssystem zu werden, von dem nur 31 Prozent annehmen, dass es Schüler*innen ausreichend digitale Fähigkeiten vermittelt, um im internationalen Vergleich mithalten zu können.</p>
<p><i>„Die Initiative D21 identifiziert in der Studie einen deutlichen Vogel-Strauß-Effekt in der Bevölkerung. Die Mehrheit der Erwerbstätigen nimmt zwar die starken Veränderungen in der Arbeitswelt oder das Verschwinden ganzer Berufe wahr, aber nur wenige sehen sich selbst als Betroffene. Entsprechend selten ergreifen sie Maßnahmen zur Sicherung ihrer Beschäftigungsfähigkeit. Diese Wahrnehmungslücke muss Wirtschaft und Politik aufrütteln. Sie stehen in der Verantwortung, die Menschen für die Folgen des Wandels zu sensibilisieren und verstärkt in die Entwicklung der notwendigen digitalen Kompetenzen zu investieren. So können Beschäftigungsfähigkeit und digitale Wertschöpfung im Land gesichert werden“,</i> sagt Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21.</p>
<p><b>Desinformation ist aus Sicht der Bevölkerung eine der größten Gefahren der Digitalisierung für die Demokratie</b></p>
<p>Zum Einfluss der Digitalisierung auf die Demokratie ist sich die Bevölkerung uneins. 56 Prozent der Bürger*innen glauben, dass sich die Digitalisierung eher positiv auf die Demokratie auswirkt. Auf der anderen Seite sehen 20 Prozent der Bevölkerung in der Digitalisierung eine Gefahr für die Demokratie. Damit ist der Anteil derjenigen Bürger*innen, die in der Digitalisierung eine Gefahr für die Demokratie sehen, im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozentpunkte gesunken. 64 Prozent geben an, dass in ihren Augen Desinformationen eines der größten Risiken für die Demokratie sind; fast ebenso vielen (61 Prozent) sind Desinformationen im Netz bereits begegnet. 6 von 10 Bürger*innen sagen von sich, dass sie unseriöse Nachrichten im Netz erkennen können. Das sind etwas mehr, als sich zutrauen, die Richtigkeit von Informationen und deren Quellen beurteilen zu können (50 Prozent).</p>
<p><b>Zwillingstransformation: Grüner und digitaler Wandel</b></p>
<p>Neben der digitalen Transformation ist der grüne Wandel eine der zentralen Herausforderungen für die Gesellschaft. Den Bürger*innen fällt eine realistische Einschätzung der Wechselwirkungen von Digitalisierung und grünem Wandel weiterhin schwer. So gibt knapp die Hälfte (49 Prozent) an, dass ihnen bei der Nutzung digitaler Anwendungen Informationen über die damit verbundenen Umweltauswirkungen fehlen. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung (35 Prozent) ist sich unschlüssig, ob sie bei zwei vergleichbaren digitalen Produkten die nachhaltigere Alternative wählen würde, wenn dieses teurer wäre. Auch bei der Identifikation von wirkungsvollen Maßnahmen für einen grünen Wandel sind die Bürger*innen unentschlossen: Mit ähnlichen Anteilen beurteilen sie Anreize und Förderprogramme (33 Prozent), Investitionen in Forschung (33 Prozent), Selbstverpflichtungen der Industrie (31 Prozent) und Regulierungen (30 Prozent) als mögliche Maßnahmen für einen erfolgreichen digitalen und grünen Wandel. Mit etwas Abstand werden internationale Abkommen von einem knappen Viertel (24 Prozent) genannt.</p>
<p><b>Über die Studie „D21-Digital-Index 2022/2023“</b></p>
<p>Der D21-Digital-Index 2022/2023 ist eine repräsentative Studie der Initiative D21, durchgeführt von Kantar. Sie erfasst die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten (Strukturbefragung n=29.198 / Vertiefungsbefragung n=6.087) und erfolgt durch computergestützte persönliche-mündliche Interviews (CAPI) und computergestützte Onlineinterviews (CAWI). Die Strukturbefragung fand zwischen August 2021 und Juli 2022 statt, die Vertiefungsbefragung im Juli 2022 In diesem Jahr wurde die Methodik der Studie umfangreich weiterentwickelt, um die Dynamik der digitalen Transformation besser abzubilden. Die Studie ist gemeinsam finanziert durch eine Partnerschaft aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen. Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz  //  Premiumpartner*innen: Accenture, atene KOM GmbH, Atruvia AG, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH, HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH, ING-DiBa AG, Telefónica Deutschland Holding AG  //  Classic-Partner*innen: Allianz Kunde und Markt GmbH, BARMER, Bertelsmann Stiftung, BWI GmbH, CHG-MERIDIAN AG, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Microsoft Deutschland GmbH, PwC Strategy&amp; (Germany) GmbH  //  Unterstützer*innen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Capgemini Deutschland GmbH, Deutsche Telekom AG, Didacta Verband e. V. – Verband der Bildungswirtschaft, Haufe Group SE, Intel Deutschland, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., Meta (Facebook Germany GmbH) </p>
<p><b>Über KANTAR</b></p>
<p>Kantar ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Marketing-Daten und -Analysen. Wir verstehen, wie Menschen denken, fühlen und handeln; global und lokal in über 90 Märkten. Die Mitarbeitenden von Kantar kombinieren Fachwissen über menschliches Verhalten mit fortschrittlichen Technologien, Datenressourcen und Benchmarks und tragen so zum Erfolg und Wachstum von führenden Unternehmen und Organisationen bei.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die &bdquo;Initiative D21&ldquo; ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Gemeinsam mit einem gro&szlig;en Netzwerk bestehend aus rund 140 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus allen Branchen, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft sowie mit politischen Partner*innen aus Bund und L&auml;ndern beleuchtet die Initiative D21 die gesellschaftlichen Herausforderungen des digitalen Wandels. Sie liefert j&auml;hrliche Lagebilder und st&ouml;&szlig;t Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Initiative D21 e.V.<br />
Reinhardtstra&szlig;e 38<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
<a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.initiatived21.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Tilman Wolf<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-57<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#105;&#110;&#105;&#116;&#105;&#097;&#116;&#105;&#118;&#101;&#100;&#050;&#049;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Mehrheit-der-Bevoelkerung-resilient-im-digitalen-Wandel/boxid/1146599" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/02/20/mehrheit-der-bevoelkerung-resilient-im-digitalen-wandel/" data-wpel-link="internal">Mehrheit der Bevölkerung resilient im digitalen Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Initiative D21 startet Monitoring für 5 Ziele der Digitalstrategie der Bundesregierung</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/02/17/initiative-d21-startet-monitoring-fuer-5-ziele-der-digitalstrategie-der-bundesregierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 09:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Initiative D21 startet ein digitalpolitisches Monitoring zu fünf gesellschaftlich besonders relevanten Zielen der Digitalstrategie der Bundesregierung. Es zeigt die Ausgangslage der Bevölkerung in Bezug <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/02/17/initiative-d21-startet-monitoring-fuer-5-ziele-der-digitalstrategie-der-bundesregierung/" title="Initiative D21 startet Monitoring für 5 Ziele der Digitalstrategie der Bundesregierung" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/02/17/initiative-d21-startet-monitoring-fuer-5-ziele-der-digitalstrategie-der-bundesregierung/" data-wpel-link="internal">Initiative D21 startet Monitoring für 5 Ziele der Digitalstrategie der Bundesregierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Initiative D21 startet ein digitalpolitisches Monitoring zu fünf gesellschaftlich besonders relevanten Zielen der Digitalstrategie der Bundesregierung. Es zeigt die Ausgangslage der Bevölkerung in Bezug auf diese Ziele auf und wird in den kommenden Jahren die Fortschritte digitalpolitischer Maßnahmen beim Erreichen dieser Ziele messen. Das Monitoring macht damit Erfolge und Misserfolge sichtbar und leistet einen wichtigen Beitrag zur strategischen Steuerung aktueller und zukünftiger digitalpolitischer Maßnahmen der Bundesregierung.</b></p>
<p>Mit der Digitalstrategie hat die Bundesregierung ihre Ziele für eine vernetzte und digital souveräne Gesellschaft bis 2025 benannt. Um die Wirkung digitalpolitischer Maßnahmen und Fortschritte in den kommenden Jahren zu messen, hat die Initiative D21 ein Monitoring gestartet. Es bezieht sich auf fünf gesellschaftlich besonders relevante Ziele und benennt die aktuelle Ausgangslage. Dabei wird betrachtet, ob die Menschen von der Digitalisierung profitieren, sich Digitalkompetenzen in der Bevölkerung verbessern, Beschäftigungschancen genutzt werden, Desinformation mit Nachrichtenkompetenz bekämpft wird und sich lebenslanges Lernen als Grundlage für Teilhabe und Resilienz etabliert. Die Ausgangslage stellt sich für verschiedene Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich dar. Einige Gruppen werden mehr Unterstützung als andere benötigen, damit die Ziele erreicht werden.</p>
<p><i>„Digitalpolitik muss den Menschen dienen. Sie muss spürbare Verbesserungen bringen. Wir haben daher bewusst Ziele für das Monitoring ausgewählt, die einen wichtigen Beitrag für einen sozial nachhaltigen digitalen Wandel leisten. Mit dem Monitoring wollen wir Verbesserungspotenziale aufzeigen, damit digitalpolitische Maßnahmen in den kommenden Jahren gezielt nachgesteuert werden können und so die digitale Spaltung verringert wird“, </i>sagt Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21<i>.</i></p>
<p><b>Ziel 1: Alle profitieren von Digitalisierung</b></p>
<p>Die digitale Transformation hat sich in den vergangenen Jahren – unter anderem durch die Corona-Pandemie – weiter beschleunigt und auf immer mehr Lebensbereiche ausgeweitet. Im Prozess dieser digitalen Transformation sind zahlreiche Chancen für Bürger*innen, Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gleichermaßen entstanden. Laut der Digitalstrategie ist es notwendig, Digitalisierung so zu gestalten, dass alle Menschen von ihr profitieren. Derzeit glaubt rund die Hälfte der Bürger*innen (55 Prozent), persönlich von der Digitalisierung zu profitieren. Das Monitoring zeigt: Die Spaltungen sind groß. Die jüngste Generation profitiert häufiger als die älteste (73 Prozent vs. 21 Prozent), formal höher Gebildete öfter als niedrig Gebildete (71 Prozent vs. 37 Prozent), in der Großstadt mehr Menschen als auf dem Land (60 vs. 48 Prozent) und in den alten Bundesländern mehr Menschen als in den neuen (57 vs. 45 Prozent). Auf dem Weg zum Ziel müssen diese Spaltungen in den nächsten 3 Jahren deutlich reduziert werden.</p>
<p><b>Ziel 2: Digitalkompetenzen werden verbessert</b></p>
<p>Transformationsprozesse gehen häufig auch mit Herausforderungen für die Menschen einher. Diese werden mit der Digitalstrategie adressiert. So sollen sich die Digitalkompetenzen in der Bevölkerung bis 2025 messbar verbessert haben – eine entscheidende Voraussetzung für den selbstbestimmten Umgang mit der digitalen Welt. Die Initiative D21 misst die digitalen Kompetenzen seit 2013 über einen Kompetenzindex. Dieser liegt aktuell bei 60 von 100 Punkten. Deutlich weniger digital kompetent sind einkommensschwache Menschen (48 Punkte), Nichtberufstätige (50 Punkte), Menschen mit niedriger Bildung (44 Punkte) und über 65-Jährige (41 Punkte). Um das Ziel der Digitalstrategie zu erreichen, müssen Maßnahmen vor allem bei diesen Gruppen in den nächsten 3 Jahren zu deutlichen Verbesserungen führen.</p>
<p><b>Ziel 3: Beschäftigungschancen werden genutzt.</b></p>
<p>Ein weiteres Ziel der Digitalstrategie ist es, dass Angebote der beruflichen Bildung dazu beitragen, dass sich Berufstätige neue Chancen und Perspektiven in einer sich wandelnden Arbeitswelt erschließen. Das Monitoring zeigt: In den letzten 12 Monate hat jede*r vierte Berufstätige formale Angebote zum Erwerb digitalen Wissens genutzt. Vielen Berufstätigen ist nicht bewusst, dass durch die Digitalisierung auch die eigene Tätigkeit wegfallen kann und sie ihre Beschäftigungschancen durch den Erwerb von digitalem Wissen verbessern müssen.</p>
<p><b>Ziel 4: Desinformation wird mit Nachrichtenkompetenz bekämpft.</b></p>
<p>Durch Desinformationen im Netz gerät der demokratische Dialog zunehmen unter Druck. 64 Prozent der Bürger*innen sehen die Demokratie am stärksten durch Desinformationen im Netz bedroht. Mit ihrer Digitalstrategie will die Bundesregierung die Kompetenz in der Bevölkerung dafür erhöhen, Qualitätsmedien zu erkennen und insbesondere Desinformationen im Internet zu bekämpfen. Hierfür soll ein Förderprogramm aufgesetzt werden. Das Monitoring unterstreicht die Dringlichkeit dieses Ziels. Die Hälfte der Bevölkerung (50 Prozent) traut sich zu, die Richtigkeit von Nachrichten und Quellen im Internet zu prüfen. Mit einem Anstieg von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr geben etwas mehr Menschen an (60 Prozent), unseriöse Nachrichten erkennen zu können. Zur Erreichung des Ziels muss das Förderprogramm diese positive Entwicklung messbar verstärken.</p>
<p><b>Ziel 5: Lebenslanges Lernen stärkt Teilhabe und Resilienz.</b></p>
<p>Wenn sich lebenslanges Lernen als Konzept in der Gesellschaft etabliert, wird es den Menschen leichter fallen, mit den Veränderungen durch den digitalen Wandel selbstbestimmt umzugehen. Mit der Schaffung von Angeboten zum lebenslangen Lernen möchte die Digitalstrategie die Teilhabe am digitalen Leben und die Resilienz aller Bürger*innen im digitalen Wandel fördern. Das Monitoring zeigt: 64 Prozent der Bevölkerung sind resilient im digitalen Wandel. Es sind allerdings deutliche Unterschiede zu sehen: Insbesondere die älteste Generation (37 Prozent) und Menschen mit niedriger Bildung (48 Prozent) sind seltener resilient. Sie haben sich in den letzten 12 Monaten aber auch deutlich seltener als der Durchschnitt (69 Prozent) Wissen zu digitalen Themen angeeignet (31 Prozent bei der ältesten Generation, 56 Prozent bei Personen mit niedriger Bildung).</p>
<p><b>Über das digitalpolitische Monitoring </b></p>
<p>Die Datengrundlage für das Monitoring bildet die jährliche Bevölkerungsbefragung D21-Digital-Index, eine repräsentative Studie der Initiative D21, durchgeführt von Kantar. Darin erfasst wird die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten (2022/2023: Strukturbefragung n=29.198 / Vertiefungsbefragung n=6.087), befragt durch computergestützte persönliche-mündliche Interviews (CAPI) und computergestützte Onlineinterviews (CAWI). Die Strukturbefragung fand zwischen August 2021 und Juli 2022 statt, die Vertiefungsbefragung im Juli 2022. Die umfassende Studie erscheint am Montag, 20.02.2023. Die Studie ist gemeinsam finanziert durch eine Partnerschaft aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen und ist gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die &bdquo;Initiative D21&ldquo; ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Gemeinsam mit einem gro&szlig;en Netzwerk bestehend aus rund 140 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus allen Branchen, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft sowie mit politischen Partner*innen aus Bund und L&auml;ndern beleuchtet die Initiative D21 die gesellschaftlichen Herausforderungen des digitalen Wandels. Sie liefert j&auml;hrliche Lagebilder und st&ouml;&szlig;t Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Initiative D21 e.V.<br />
Reinhardtstra&szlig;e 38<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
<a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.initiatived21.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Tilman Wolf<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-57<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#105;&#110;&#105;&#116;&#105;&#097;&#116;&#105;&#118;&#101;&#100;&#050;&#049;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Initiative-D21-startet-Monitoring-fuer-5-Ziele-der-Digitalstrategie-der-Bundesregierung/boxid/1146515" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Digital Future Challenge 2022: Gewinner*innen des Hochschulwettbewerbs ausgezeichnet</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/02/10/digital-future-challenge-2022-gewinnerinnen-des-hochschulwettbewerbs-ausgezeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[bertelsmann]]></category>
		<category><![CDATA[D21]]></category>
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		<category><![CDATA[witten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digital Future Challenge (DFC) sucht nach kreativen Lösungen für die verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Zukunft im Kontext von Nachhaltigkeit und Verbraucher*innen-Schutz. Das Sieger*innen-Team CorporateCare <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/02/10/digital-future-challenge-2022-gewinnerinnen-des-hochschulwettbewerbs-ausgezeichnet/" title="Digital Future Challenge 2022: Gewinner*innen des Hochschulwettbewerbs ausgezeichnet" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Digital Future Challenge (DFC) sucht nach kreativen Lösungen für die verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Zukunft im Kontext von Nachhaltigkeit und Verbraucher*innen-Schutz. Das Sieger*innen-Team CorporateCare (Technische Universität Dortmund) überzeugte die Jury mit einem Plug-In zur Organisation von nachhaltigen und achtsamen Pausen. Der Studierendenwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert und von der Bertelsmann Stiftung unterstützt. Ausrichter der Challenge sind die Deloitte-Stiftung und die Initiative D21 e. V.</b></p>
<p>Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke: „Gerade jungen Menschen kommt eine besondere gesellschaftliche Rolle zu, denn sie sind die Arbeitnehmer*innen und Führungskräfte von morgen. Wenn wir wollen, dass verantwortungsvolles Unternehmenshandeln zum Standard wird, dann müssen wir jetzt diejenigen fördern, die künftig zukunftsfeste Entscheidungen treffen. Ich gratuliere den Gewinner*innen der Digital Future Challenge ganz herzlich. Ihre Ideen sind wichtig für die Gestaltung der digitalen Transformation im Sinne von Verbraucher*innen.“</p>
<p>In einer zunehmend digitalisierten Welt ist unternehmerische Verantwortung in digital-ethischen und nachhaltigkeitsbezogenen Fragen wichtig. Wie lassen sich aktuelle Themen wie die Digitalisierung der Arbeit und die Einführung neuer Technologien und Innovationen mit unternehmerischer Verantwortung in Einklang bringen? Und wie geht eine „Corporate Digital Responsibility“ mit gesellschaftlichen Zielen wie Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz um? Diese Fragestellungen bearbeiteten die Studierenden des diesjährigen Wettbewerbs „Digital Future Challenge 2022/2023“ (DFC). In seiner dritten Edition suchte der von der Deloitte-Stiftung und Initiative D21 veranstaltete Wettstreit nach kreativen Ideen zur Umsetzung von digitaler Verantwortung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.</p>
<p><b>Innovative Lösungen und beeindruckendes Engagement</b></p>
<p>Für die Digital Future Challenge haben über zwanzig Teams aus unterschiedlichen Hochschulen und Fachgebieten aus ganz Deutschland im Wintersemester 2022/2023 an kreativen Lösungen gearbeitet. Bei ihren Ideen konnten sie sich an konkreten Fallbeispielen aus der Praxis orientieren, die von zehn Organisationen und Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden. Von dem Engagement der Studierendenteams und der Kreativität ihrer Beiträge zeigte sich nicht nur die hochkarätige Jury mit Vertreter*innen von SAP, Deutsche Telekom, SPRIND, Universität Eichstätt-Ingolstadt u.a. begeistert.</p>
<p>Dorothea Schmidt, Vorständin der Deloitte-Stiftung: „Um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern, braucht es Innovationen und Technologien, die nachhaltiges Wirtschaften unterstützen. Gleichzeitig gilt: Wer innoviert, trägt Verantwortung. Die Digital Future Challenge schult die Sensibilität für Innovationspotenziale der Studierenden und hat ein weiteres Mal gezeigt, dass eine mutige und schlagkräftige Generation in den Startlöchern steht, um die digitale Transformation unseres Landes verantwortungsvoll und mit voller Kraft voranzutreiben.“</p>
<p>Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21 e. V.: „In Zeiten multipler Krisen und des digitalen Wandels ist es wichtiger denn je, gemeinsam innovative Lösungen für die digitale Zukunft zu finden. Die Digital Future Challenge beweist, dass Studierende, Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können, um Ideen für ökologisch nachhaltige Technologien und Verbraucher*innen-freundliche Innovationen zu entwickeln. Das Engagement, das die Studierenden in diesem Prozess gezeigt haben, ist beeindruckend!“</p>
<p><b>Kreative Ideen und spannende Präsentationen</b></p>
<p>Beim Abschlussevent am 9. Februar 2023 präsentierten die fünf Finale-Teams ihre Innovationen im Lichthof des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Nach dem Diskussionspanel zum Thema „Streaming, Apps, Gaming – Wie leben wir als Verbraucher*innen nachhaltiger“, an dem Dr. Vivian Frick (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), Dr.-Ing. Stephan Ramesohl (Wuppertal Institut) und Miriam Ruhenstroth (mobilsicher.de / Institut für Technik und Journalismus) teilnahmen, „pitchten“ die Teams ihre Ideen:</p>
<p>o             Das Team von AppFinity (Technische Universität Dortmund) beantwortet die Frage, wie Zugehörigkeitsgefühl beim digitalen Arbeiten entsteht, mit einer App, die auch positive Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben kann.<br />
(Fallstudie: Telefónica Germany)</p>
<p>o             Das Team CorporateCare (Technische Universität Dortmund) hat ein Plug-In entwickelt, mit dem sich Mitarbeitende nachhaltig (saisonal, regional) und auf Community-Basis für achtsame Mittagspausen verabreden und mit Kochboxen beliefern lassen können. (Fallstudie: Telefónica Germany)</p>
<p>o             Um Hybrid- und Fernarbeit geht es beim Team RE:Mote (Universität Witten/Herdecke). Ihre Idee möchte sicherstellen, dass eine sinnstiftende und um Nachhaltigkeit bemühte Unternehmenskultur auch im digitalen Wandel erhalten und gestärkt werden kann. (Fallstudie: ING Deutschland)</p>
<p>o             Das Team TU Solar (Technische Universität Dortmund) macht Europa zu einer nachhaltigen Community: Verbraucher*innen bekommen die Möglichkeit, eigeninitiativ und auf Basis der eigenen Kontrolle (Datensouveränität) ihr Energie-Management-System einzurichten. (Fallstudie: Enpal)</p>
<p>o             Die Studentinnen vom Team WeledaVerse (Technische Universität München) haben eine App entwickelt, mit der Mitarbeitende in digital-ethische Fragestellungen eingebunden werden können und somit über einen spielerischen Ansatz Mitgestaltungsmöglichkeiten haben.<br />
(Fallstudie: Weleda)</p>
<p><b>Die Gewinner*innen-Teams</b></p>
<p>Die Digital Future Challenge ist für die teilnehmenden Studierenden nicht nur Gelegenheit, spannende Ideen für Corporate Digital Responsibility zu entwickeln und Denkimpulse für nachhaltiges Unternehmenshandeln zu setzen, der Wettbewerb ist auch als Plattform gedacht, um ein Netzwerk mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu knüpfen. Die ausgelobten Preise der Digital Future Challenge unterstützen dieses Projektziel.</p>
<p>Den 1. Preis – eine dreitägige Studienreise nach Brüssel inklusive Besuch im EU-Parlament – gewinnt das Team CorporateCare (Technische Universität Dortmund).</p>
<p>Der 2. Preis – die Teilnahme am Digitalfestival re:publica in Berlin inklusive Anreise und Unterkunft – geht an WeledaVerse (Technische Universität München).</p>
<p>Den 3. Preis – ein professionelles Personal-Development-Coaching durch eine erfahrene Führungskräfte-Coachin – erhält das Team RE:Mote (Universität Witten/Herdecke).</p>
<p>Alle Finalist*innen erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Projekte in einer gemeinsamen Publikation einem größeren Publikum vorzustellen.</p>
<p>Die Digital Future Challenge (DFC) ist ein gemeinsames Projekt der Initiative D21 und der Deloitte-Stiftung, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert und durch Spenden finanziert wird. Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke ist Schirmherrin der DFC 2022/23.</p>
<p>Unter dem Leitmotiv „Perspektiven für morgen“ fördert die Deloitte-Stiftung die Aus- und Weiterbildung junger Menschen, unterstützt die Entwicklung neuer Bildungsmodelle und leistet einen Beitrag zur Verbesserung des Innovationstransfers von der Hochschule in die Wirtschaft. Das Projekt DFC ergänzt das bestehende Portfolio, mit dem die Deloitte-Stiftung einen Beitrag zur Ausrichtung des Bildungssystems auf die zukünftigen Anforderungen einer globalisierten Wissensgesellschaft leisten möchte.</p>
<p>Seit über 20 Jahren setzt sich die Initiative D21 als Deutschlands größtes Netzwerk für die Digitale Gesellschaft dafür ein, die Herausforderungen im digitalen Wandel zu durchleuchten, Lösungsperspektiven durch das Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft aufzuzeigen und die Zukunft in einer digitalisierten Welt sinnvoll zu gestalten.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Tilman Wolf<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Digital-Future-Challenge-2022-Gewinnerinnen-des-Hochschulwettbewerbs-ausgezeichnet/boxid/1145528" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---12/1145528.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Start der dritten Digital Future Challenge: Studierende können mit ihren Ideen die Zukunft der Unternehmensverantwortung mitgestalten</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2022/09/28/start-der-dritten-digital-future-challenge-studierende-koennen-mit-ihren-ideen-die-zukunft-der-unternehmensverantwortung-mitgestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 05:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[??future]]></category>
		<category><![CDATA[??laguna]]></category>
		<category><![CDATA[bertelsmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Digital Future Challenge treten Studierende aus ganz Deutschland zu den großen Zukunftsfragen im Bereich „Digitalisierung der Arbeit“ sowie „Neue Technologien und Innovationen“ in <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2022/09/28/start-der-dritten-digital-future-challenge-studierende-koennen-mit-ihren-ideen-die-zukunft-der-unternehmensverantwortung-mitgestalten/" title="Start der dritten Digital Future Challenge: Studierende können mit ihren Ideen die Zukunft der Unternehmensverantwortung mitgestalten" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li>Bei der Digital Future Challenge treten Studierende aus ganz Deutschland zu den großen Zukunftsfragen im Bereich „Digitalisierung der Arbeit“ sowie „Neue Technologien und Innovationen“ in den Wettbewerb.</li>
<li>Sie entwickeln Lösungsideen für digital-ethische Herausforderungen der Wirtschaft, bei denen sie die Möglichkeiten der Digitalisierung genauso wie den verantwortungsvollen Umgang mit Technologien und Daten sowie deren ökologischen und sozialen Auswirkungen in den Blick nehmen.</li>
<li>Das Hochschulprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Steffi Lemke und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert sowie von der Bertelsmann Stiftung unterstützt.</li>
</ul>
<p>Themen wie digitale Führung, Diskriminierung durch künstliche Intelligenz, digitaler Verbraucher*innenschutz oder mentale Gesundheit an digitalen Arbeitsplätzen rücken zunehmend in den Fokus von Unternehmen – und bedürfen verantwortungsvoller Antworten. Durch ihr Handeln in der digitalen Welt prägen Unternehmen Innovationen und gesellschaftlichen Wandel. Bei der Digital Future Challenge entwickeln die Studierenden in Teams anhand praktischer, unternehmerischer Fragestellungen zukunftsorientierte Lösungsideen, welche Aspekte der Nachhaltigkeit, Verantwortung und Ethik vereinen. Mit dem Wettbewerb möchten die Initiator*innen – die Deloitte-Stiftung und die Initiative D21 – mit Hilfe der studentischen Kreativität das Bewusstsein für das Thema „Corporate Digital Responsibility“ in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erweitern. Schirmherrin der Digital Future Challenge ist die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Steffi Lemke.</p>
<p><b>Corporate Digital Responsibility durch Perspektiven junger Menschen stärken</b></p>
<p>Nach zwei erfolgreichen Durchläufen in den vergangenen zwei Jahren startet die Digital Future Challenge nun in die dritte Edition. Im Wintersemester 2022/2023 arbeiten Studierende verschiedener Fachrichtungen an neuen Lösungsansätzen, um die Fragen der unternehmerischen Verantwortung im digitalen Wandel multiperspektivisch zu adressieren. Ein wichtiges Ziel des Wettbewerbs ist es insbesondere junge Menschen zu motivieren, ihren Standpunkt einzubringen. Die Generation der aktuell Studierenden hat eine rein analoge Welt nie kennengelernt, sie sind mit hohen digitalen Kompetenzen ausgestattet und können somit durch ihre digitale Affinität neue Perspektiven und relevante Impulse zur digitalen Zukunft beisteuern. Davon können Wirtschaft wie auch Politik und Zivilgesellschaft gleichermaßen profitieren.</p>
<p>Bundesministerin Steffi Lemke: <i>„Digitale Innovationen bieten in Umwelt und Naturschutz, in der Arbeitswelt und im sozialen Zusammenleben viele Vorteile. Zugleich stellt uns die zunehmende Komplexität der Digitalisierung vor neue Herausforderungen, die kluge Lösungen brauchen, um Fehlentwicklungen wie einem Mangel an Nachhaltigkeit oder ständiger Erreichbarkeit zu begegnen. Gerade junge Menschen setzen sich engagiert für den Schutz von Natur und Umwelt ein. Gleiches gilt für die digitale Welt, in der sie Verantwortung übernehmen möchten und ihr Wissen für einen gemeinwohlorientierten Einsatz von Technologien einbringen. Die Digital Future Challenge bietet ihnen eine ideale Gelegenheit, die digitale Transformation aktiv mitzugestalten.“</i></p>
<p><b>Fokusthemen des diesjährigen Studierenden-Wettbewerbs</b></p>
<p>Aus dem breiten Aufgabenspektrum digitaler Unternehmensverantwortung stehen „die Digitalisierung der Arbeit“ sowie „die Einführung neuer Technologien und Innovationen“ in diesem Jahr im Fokus.</p>
<p>Dazu erläutert Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21: „<i>Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für Unternehmen und Verbraucher*innen. Uns ist wichtig, dass im Rahmen der Entwicklung und Einführung von digitalen Innovationen neben der vielen Chancen auch die Verantwortung berücksichtigt wird, die damit einhergeht. Dabei sollten auch Nachvollziehbarkeit und Transparenz bedacht werden. Die teilnehmenden Studierenden haben bereits bei den vorherigen Runden der Digital Future Challenge eindrucksvoll bewiesen, dass sie mutige, kreative Ideen für die Fallbeispiele der Unternehmen mitbringen – darauf bin ich auch in diesem Jahr gespannt.“</i></p>
<p>Thomas Northoff, Vorstand Deloitte-Stiftung, ergänzend: „<i>Mit der dritten Edition der DFC wollen wir Aspekte der sich rasant ändernden Arbeitswelt beleuchten. Viele Unternehmen befinden sich aktuell in einer Hochphase der Transformation auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft der Arbeit. Dieser Prozess hält unzählig viele Chancen – Arbeit neu zu denken und zum Vorteil von Mitarbeiter*innen und Umwelt zu gestalten – bereit. Die Digital Future Challenge setzt genau hier an. Sie öffnet den Raum, um disruptive Ideen zu diskutieren und Fragestellungen zur Digitalisierung der Arbeit zukunftsgerichtet zu durchdenken. Die Generation Z bringt dafür alles mit, denn keine Generation verkörpert die Digitalisierung so wie sie es tut</i>.<i>“</i></p>
<p><b>Teilnahmemöglichkeiten und Finale der Digital Future Challenge</b></p>
<p>Studierende deutscher Hochschulen können als Team bis zum <b>28. November 2022</b> eine Lösungsidee zu einem der Anwendungsfälle <a href="https://app.ekipa.de/challenges/digital-future-2022/brief" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">online</a> einreichen. Das Finale und Abschlussevent der Digital Future Challenge findet am <b>09. Februar 2023</b> im Lichthof des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in Berlin statt. Für die diesjährige Jury haben bereits Expert*innen wie beispielsweise Rafael Laguna de la Vera (SPRIND), Prof. Dr. Yasmin Weiß (TH Nürnberg) oder Maike Scholz (Deutsche Telekom) ihre Mitwirkung zugesagt und werden die Sieger*innen küren. Als Gewinne stehen Förder- und Bildungspreise in Aussicht, wie zum Beispiel eine mehrtägige Reise nach Brüssel.</p>
<p><b>Über das Projekt „Digital Future Challenge“</b></p>
<p>Die Digital Future Challenge ist ein Hochschul-Wettbewerb der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21 zur unternehmerischen Verantwortung in der digitalen Transformation – Corporate Digital Responsibility (CDR). Das gemeinnützige Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Steffi Lemke. Die Bertelsmann Stiftung unterstützt das Projekt.</p>
<p> </p>
<p><b>Über die Deloitte-Stiftung</b></p>
<p>Unter dem Leitmotiv „Perspektiven für morgen“ fördert die Deloitte-Stiftung die Aus- und Weiterbildung junger Menschen, unterstützt die Entwicklung neuer Bildungsmodelle und leistet einen Beitrag zur Verbesserung des Innovationstransfers von der Hochschule in die Wirtschaft. <a href="http://www.deloitte-stiftung.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.deloitte-stiftung.de</a></p>
<p><b>Über die CDR-Initiative des BMUV</b></p>
<p>Mit der CDR-Initiative möchte das BMUV freiwilliges unternehmerisches Engagement im Rahmen einer menschen- und werteorientierten Digitalisierung fördern. <a href="https://cdr-initiative.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://cdr-initiative.de/</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Seit 20 Jahren setzt sich die Initiative D21 als Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft daf&uuml;r ein, die Herausforderungen im digitalen Wandel zu durchleuchten, L&ouml;sungsperspektiven durch das Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft aufzuzeigen und die Zukunft in einer digitalisierten Welt sinnvoll zu gestalten. https://initiatived21.de/</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Initiative D21 e.V.<br />
Reinhardtstra&szlig;e 38<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
<a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.initiatived21.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Start-der-dritten-Digital-Future-Challenge-Studierende-koennen-mit-ihren-Ideen-die-Zukunft-der-Unternehmensverantwortung-mitgestalten/boxid/1129618" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---12/1129618.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Verwaltung: Nutzung stagniert, Zufriedenheit sinkt deutlich</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/digitale-verwaltung-nutzung-stagniert-zufriedenheit-sinkt-deutlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 05:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[befragten]]></category>
		<category><![CDATA[behördennummer]]></category>
		<category><![CDATA[bundesdruckerei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die digitale Verwaltung kommt bislang nicht in der Breite der Bevölkerung an. Während die BürgerInnen in Deutschland im Privat- und Berufsleben immer intensiver digital unterwegs <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/digitale-verwaltung-nutzung-stagniert-zufriedenheit-sinkt-deutlich/" title="Digitale Verwaltung: Nutzung stagniert, Zufriedenheit sinkt deutlich" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/digitale-verwaltung-nutzung-stagniert-zufriedenheit-sinkt-deutlich/" data-wpel-link="internal">Digitale Verwaltung: Nutzung stagniert, Zufriedenheit sinkt deutlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die digitale Verwaltung kommt bislang nicht in der Breite der Bevölkerung an. Während die BürgerInnen in Deutschland im Privat- und Berufsleben immer intensiver digital unterwegs sind, stagniert die Nutzung der digitalen Verwaltung und die Zufriedenheit sinkt deutlich. Doch viele BürgerInnen zeigen sich offen für gut funktionierende digitale Interaktion mit Behörden und für neue Technologien wie den Personalausweis auf dem Smartphone. Ein Vergleich der Bundesländer offenbart deutliche Unterschiede bei Nutzung und Zufriedenheit – Hamburg ist führend. </b></p>
<p>Die Nutzung digitaler Verwaltungsleistungen in Deutschland verharrt auf einem mittleren Niveau: 52 Prozent der OnlinerInnen nahmen innerhalb der letzten zwölf Monate solche Leistungen in Anspruch, damit ist die Nutzung leicht rückläufig (2020: 54 Prozent) und liegt deutlich hinter den Vergleichsländern Österreich und Schweiz (76 Prozent bzw. 60 Prozent). Die Zufriedenheit nahm im zweiten Jahr der Pandemie in allen drei Ländern deutlich ab. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eGovernment MONITOR 2021 der Initiative D21 und der Technischen Universität München unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und durchgeführt von Kantar. Für die Studie wurden 7.851 Menschen in Deutschland online befragt (Österreich: 1.002 Personen, Schweiz: 1.004 Personen).</p>
<p>Die Studienergebnisse kommentiert Dr. Markus Richter, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Staatssekretär im Bundesinnenministerium: „Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an den digitalen Staat steigen kontinuierlich. Wer im Alltag ganz selbstverständlich online einkauft und Bankgeschäfte per App erledigt, erwartet mit Recht auch solche niedrigschwelligen Angebote vom Staat. Dafür arbeiten wir intensiv an mehreren Baustellen. Ein zentraler Baustein ist die Smart eID, eine besonders komfortable Variante der Online-Ausweisfunktion auf dem Smartphone. Zudem bauen wir Nutzerkonten, die miteinander sprechen, und vernetzen die Verwaltungsportale von Bund und Ländern. Dabei investieren wir gezielt in die Qualität der Angebote.“<b><br />
</b></p>
<p><b>Anforderungen der BürgerInnen an digitale Verwaltungsangebote steigen – Zufriedenheit sinkt</b></p>
<p>Die Zufriedenheit der BürgerInnen in Deutschland mit dem aktuell verfügbaren Online-Angebot ihrer Stadt oder Kommune ist in diesem Jahr auf 47 Prozent zurückgefallen. Das ist ein Rückgang um 15 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (auch in Österreich und der Schweiz ging die Zufriedenheit deutlich zurück: -13 bzw. -8 Prozentpunkte). Zwar empfinden 66 Prozent die digitale Abwicklung von Behördenleistungen als Erleichterung gegenüber dem Gang zum Amt und 70 Prozent können sich vorstellen, zukünftig öfter Behördengänge digital durchzuführen. Doch auch die Ansprüche an die digitale Verwaltung steigen: alle abgefragten Kriterien zur Zufriedenheit wurden schlechter bewertet als im Jahr zuvor. Die markantesten Rückgänge betreffen die Zuverlässigkeit der Systeme, einfache Bedienbarkeit, Aktualität der Angebote und Auffindbarkeit benötigter Informationen. Nur zwei von fünf BürgerInnen sind der Meinung, dass während der Pandemie ausreichend viele Möglichkeiten zur digitalen Abwicklung angeboten wurden. Barrieren bei der Nutzung sorgen für zusätzliche Unzufriedenheit, am häufigsten nennen die NutzerInnen nicht online angebotene Dienste und mangelnde Durchgängigkeit von Angeboten (jeweils 47 Prozent).</p>
<p>„Die Pandemie hatte zur Folge, dass viele BürgerInnen digitale Dienste und Anwendungen intensiv genutzt und erlebt haben – im Privaten, teilweise aber auch im Beruflichen. Im Bereich der Verwaltung ist dieser Effekt jedoch ausgeblieben. Wenn wir wollen, dass digitale Verwaltungsleistungen wirklich von den BürgerInnen angenommen werden, müssen wir Angebote machen, die ebenso leicht und niedrigschwellig sind, wie sie es aus dem privaten Alltag kennen. Die BürgerInnen formulieren klare Anforderungen, um Barrieren zu überwinden: Dienste müssen funktionieren, durchgängig und intuitiv bedienbar sein“, so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21.</p>
<p><b>Online-Ausweis kaum genutzt – aber BürgerInnen offen für Speicherung auf dem Smartphone </b></p>
<p>Viele Verwaltungsleistungen und digitale Transaktionen erfordern es, dass BürgerInnen sich eindeutig identifizieren. Das Pendant zum Vorzeigen des Personalausweises im Amt ist im Internet die Online-Ausweisfunktion (eID). 35 Prozent der Befragten in Deutschland mit gültigem Personalausweis haben die eID freigeschaltet – doch bislang genutzt haben sie lediglich neun Prozent. Die Verbreitung digitaler Identifikationsmöglichkeiten liegt in den Vergleichsländern deutlich höher: In Österreich besitzen 54 Prozent Zugang zur digitalen Identifikation, in der Schweiz gibt es verschiedene Verfahren (z. B. SwissID und TAN-Verfahren), 62 Prozent haben mindestens eines davon genutzt.</p>
<p>Der digitale Ausweis in Deutschland befindet sich in stetiger Weiterentwicklung, doch der eGovernment MONITOR zeigt über die Jahre kaum Fortschritte in der Nutzung – auch weil größere Hürden wie spezielle Geräte und wenig Anwendungsmöglichkeiten bestanden. Die anstehende Weiterentwicklung soll den Ausweis auf das Smartphone bringen, ähnlich wie auch Zahlungen mit EC-Karten zunehmend über das Smartphone getätigt werden. Die Einführung steht noch bevor, doch bereits jetzt zeigt fast die Hälfte der Befragten daran Interesse (48 Prozent). Besonders interessiert sind die unter 30-Jährigen (62 Prozent), Personen, die bereits Erfahrung mit digitaler Verwaltung gesammelt haben (60 Prozent) und Personen mit hohem Bildungsabschluss (59 Prozent).</p>
<p>„Der Staat hat in den vergangenen zehn Jahren viel Geld und Aufwand in Dienste investiert, die kaum Anwendung bei den BürgerInnen finden. Man kann festhalten: Große deutsche digitale Infrastrukturprojekte erreichen die BürgerInnen bislang kaum – sei es die De-Mail, die Behördennummer 115 oder der neue Personalausweis“, so Prof. Dr. Helmut Krcmar von der Technischen Universität München. „Mit der Speicherung des Personalausweises auf dem Smartphone scheint nun eine Lösung gefunden, die nah am Alltag der BürgerInnen ist und einen echten Sprung in der Nutzung zur Folge haben könnte – leider ist diese aber zunächst nur auf bestimmten Geräten verfügbar und auch nicht aus-reichend bekannt.“</p>
<p><b>Bundesländer mit deutlichen Unterschieden: Hamburg ist Vorreiter in Nutzung und Zufriedenheit, Berlin mit hoher Nutzung aber auch großer Unzufriedenheit </b></p>
<p>Der eGovernment MONITOR 2021 zeigt deutliche Unterschiede in Nutzung und Zufriedenheit in den einzelnen Bundesländern: Die Nutzung schwankt zwischen 62 Prozent (Hamburg) und 49 Prozent (Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Sachsen). Die Nutzung in den Stadtstaaten ist überdurchschnittlich (Berlin: 57 Prozent, Bremen: 56 Prozent), in den Flächenländern liegt sie dagegen bei durchschnittlich 52 Prozent, Thüringen und Brandenburg liegen hier mit jeweils 56 Prozent vorn. Zwischen den neuen und den alten Bundesländern (inkl. Berlin) gibt es keine Unterschiede im Nutzungsniveau, beide liegen bei 52 Prozent. Allerdings nutzen die BewohnerInnen der neuen Bundesländer die Dienste intensiver: 23 Prozent geben an, häufiger als fünf Mal im Jahr E-Government-Leistungen zu nutzen, in den alten sind es nur 16 Prozent.</p>
<p>Die größte Zufriedenheit äußern die BürgerInnen in Hamburg (59 Prozent) und Bremen (56 Prozent), die geringste in Thüringen (40 Prozent). Im Schnitt ist die Zufriedenheit in den Stadtstaaten und den Flächenländern auf ähnlichem Niveau (Stadtstaaten: 50 Prozent, Flächenländer 47). Dies liegt vor allem an der unterdurchschnittlichen Zufriedenheit in Berlin, die bei nur 44 Prozent liegt.</p>
<p><i>Zur Erhebung:</i><i> Der eGovernment MONITOR 2021 ist eine repräsentative Studie der Initiative D21 und der Technischen Universität München. Die Befragung erfolgte online vom 1. bis 21. Juni 2021. Befragt wurden Personen ab 16 Jahren in Privathaushalten, die das Internet privat nutzen (Deutschland: 7.851 Personen, Österreich: 1.002 Personen, Schweiz: 1.004 Personen).</i></p>
<p><b>Über die Studie eGovernment MONITOR 2021: </b>Seit 2011 beleuchtet die Studie eGovernment MONITOR die Situation der digitalen Verwaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz hinsichtlich Bekanntheit, Nutzung und Akzeptanz.</p>
<p>Herausgeber: Initiative D21 e. V. und Technische Universität München / Schirmherr: Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik Staatssekretär Dr. Markus Richter/ Durchführendes Institut: Kantar.</p>
<p>Die Studie ist gemeinsam finanziert durch eine Partnerschaft aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen: Fachlicher Premiumpartner: Nationales E-Government Kompetenzzentrum NEGZ e. V. / Premium Partner: Accenture, atene KOM, Fujitsu, Huawei Technologies Deutschland GmbH, ING-DiBa AG / Classic Partner: Capgemini Deutschland, Bundesdruckerei, Dataport AöR, Ernst &amp; Young GmbH, Materna Information &amp; Communications SE, Microsoft Deutschland GmbH / Basic Partner: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Geschäftsstelle E-Government Schweiz, S-Public Services, PwC Strategy&amp; (Germany) GmbH</p>
<p><b>Über die Technische Universität München: </b>Die Technische Universität München (TUM) wurde 1868 gegründet und gehört zu den Spitzenuniversitäten Europas. Sie ist der Exzellenz in Forschung und Lehre, der interdisziplinären Ausbildung und der aktiven Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verpflichtet. Darüber hinaus knüpft die Universität enge Verbindungen zu Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in aller Welt. Die TUM wurde als eine der ersten Universitäten in Deutschland zur Exzellenzuniversität ernannt. Die 15 Fachbereiche der TUM bieten ein exzellentes Umfeld für Forschung und für die Ausbildung von 42.705 Studierenden.</p>
<p><b>Über Kantar: </b>Kantar ist in 90 Märkten aktiv und eines der weltweit führenden Unternehmen für Daten, Insights und Beratungsleistungen. Kantar versteht, was Menschen denken, fühlen, einkaufen, wählen, lesen, sehen und teilen. Die MitarbeiterInnen von Kantar kombinieren Fachwissen über menschliches Verhalten mit fortschrittlichen Technologien und tragen so zum Erfolg und Wachstum von weltweit führenden Unternehmen und Organisationen bei.</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/digitale-verwaltung-nutzung-stagniert-zufriedenheit-sinkt-deutlich/" data-wpel-link="internal">Digitale Verwaltung: Nutzung stagniert, Zufriedenheit sinkt deutlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mehrheit will Weiterbildungen für Digitalisierung, bessere Infrastruktur und stärkeren Verbraucherschutz</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2021/10/06/mehrheit-will-weiterbildungen-fuer-digitalisierung-bessere-infrastruktur-und-staerkeren-verbraucherschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die BürgerInnen in Deutschland haben nach einer aktuellen Umfrage klare Vorstellungen zu den Prioritäten in der Digitalpolitik. Die Initiative D21 sieht die neue Bundesregierung in <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/06/mehrheit-will-weiterbildungen-fuer-digitalisierung-bessere-infrastruktur-und-staerkeren-verbraucherschutz/" title="Mehrheit will Weiterbildungen für Digitalisierung, bessere Infrastruktur und stärkeren Verbraucherschutz" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/06/mehrheit-will-weiterbildungen-fuer-digitalisierung-bessere-infrastruktur-und-staerkeren-verbraucherschutz/" data-wpel-link="internal">Mehrheit will Weiterbildungen für Digitalisierung, bessere Infrastruktur und stärkeren Verbraucherschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die BürgerInnen in Deutschland haben nach einer aktuellen Umfrage klare Vorstellungen zu den Prioritäten in der Digitalpolitik. Die Initiative D21 sieht die neue Bundesregierung in der Pflicht und plädiert darüber hinaus für politische Weitsicht bei den digitalen Herausforderungen der Zukunft. </b></p>
<p><b>Berlin, 06. Oktober 2021. </b>Die Digitalisierung spielte für die in den Bundestag gewählten Parteien eine wichtige Rolle in ihren Wahlprogrammen. Das unterstreicht die Relevanz der Digitalisierung für Gesellschaft und Volkswirtschaft sowie den großen Handlungsbedarf. Laut einer Umfrage im Auftrag der Initiative D21 wünschen sich 60 Prozent der BürgerInnen in Deutschland, dass die Politik das Thema „Weiterbildung und Qualifizierung für die digitale Welt“ priorisiert, gefolgt vom „Ausbau der digitalen Infrastruktur“ mit 53 Prozent. Auf Platz drei folgt „Verbraucherschutz“ mit 38 Prozent Zustimmung. Diese drei Themen sind demnach klare Priorität der BürgerInnen, es folgen mit deutlichem Abstand „Regulierung sozialer Netzwerke“ (28 Prozent), „Persönlicher Zugang für alle“ (25 Prozent), „digitale Nachhaltigkeit“ (24 Prozent) und „digitale Gesundheitsleistungen“ (24 Prozent).</p>
<p>Im Auftrag der Initiative D21 fragte das Meinungsforschungsinstitut Kantar bundesweit 2.064</p>
<p>
BürgerInnen (darunter auch OfflinerInnen), welche drei der folgenden digitalpolitischen Bereiche die Politik priorisieren sollte:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Weiterbildung und Qualifizierung</b> für die digitale Welt: z. B. betriebliche Fortbildungen, Schul- und Hochschulbildung</li>
<li><b>Ausbau der digitalen Infrastruktur</b>: z. B. im ländlichen Raum, für öffentliche Institutionen</li>
<li><b>Persönlicher digitaler Zugang für alle</b>: z. B. Finanzierungshilfen für digitale Endgeräte bzw. Internet, Ausstattung von SeniorInnen-/Pflegeheimen</li>
<li><b>Verbraucherschutz</b>: z. B. besserer Schutz persönlicher Daten, Durchsetzung von Sicherheitsinteressen der VerbraucherInnen</li>
<li><b>Digitale Nachhaltigkeit</b>: z. B. Förderung sauberer Energiequellen, nachhaltiger Materialien  </li>
<li><b>Digitale Gesundheitsleistungen</b>: z. B. elektronische Patientenakte, Anspruch der Versicherten auf digitale Gesundheitsanwendungen („App auf Rezept“)</li>
<li><b>Regulierung sozialer Netzwerke</b>: z. B. Strafverfolgung bei Hate Speech, Kennzeichnungspflicht für Desinformationen</li>
</ul>
<p><b>Generationen setzen unterschiedliche digitalpolitische Prioritäten </b></p>
<p>Im Rahmen einer Kurzexpertise untersuchte die Initiative D21 Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die persönliche Lebenssituation und die Erfahrung mit der Digitalisierung spielen bei der Bewertung digitalpolitischer Prioritäten eine entscheidende Rolle. Weiterbildung/Qualifizierung besitzen für fast alle Gruppen oberste Priorität, sie gewichten jedoch sehr unterschiedlich. Ein deutliches Muster: Jüngere und digitalaffinere Bevölkerungsgruppen sehen häufiger Befähigung (Weiterbildung/Qualifizierung) als drängendste Aufgabe, ältere Generationen priorisieren Verbraucherschutz höher.</p>
<p>Die Top-3 Prioritäten nach Generationen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Generation bis 1945</b>: Weiterbildung/Qualifizierung (47 Prozent), Verbraucherschutz, (41 Prozent), Digitale Infrastruktur (34 Prozent)</li>
<li><b>Nachkriegsgeneration</b> (1946 bis 1955): Weiterbildung/Qualifizierung (48 Prozent), digitale Infrastruktur (45 Prozent), Verbraucherschutz (33 Prozent)</li>
<li><b>Babyboomer</b> (1956 bis 1965): Digitale Infrastruktur (62 Prozent), Weiterbildung/Qualifizierung (52 Prozent), Verbraucherschutz (46 Prozent)</li>
<li><b>Generation X</b> (1966 bis 1980): Weiterbildung/Qualifizierung (58 Prozent), digitale Infrastruktur (54 Prozent), Verbraucherschutz (45 Prozent)</li>
<li><b>Generation Y/Millennials</b> (1981 bis 1995): Weiterbildung/Qualifizierung (69 Prozent), digitale Infrastruktur (58 Prozent), Verbraucherschutz (34 Prozent)</li>
<li><b>Generation Z</b> (1996 bis 2009): Weiterbildung/Qualifizierung (77 Prozent), digitale Infrastruktur (50 Prozent), Regulierung sozialer Netzwerke (32 Prozent), Verbraucherschutz liegt hier nur auf Platz sechs mit 26 Prozent.</li>
</ul>
<p>Weitere Erkenntnisse: Für BürgerInnen mit Kindern im Haushalt sind Weiterbildung und Qualifizierung deutlich relevanter als für BürgerInnen ohne im Haushalt lebende Kinder (68 Prozent zu 56 Prozent Zustimmung). Ihnen sind auch die Themen digitale Nachhaltigkeit (29 Prozent zu 22 Prozent) und Regulierung sozialer Netzwerke (32 Prozent zu 26 Prozent) wichtiger.</p>
<p>Besonders schwer fällt die Beurteilung den OfflinerInnen, die nicht selbst an der digitalen Welt teilhaben (rund 8,5 Millionen Menschen in Deutschland<a href="http://#_ftn1" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow">[1]</a>). Sie sehen überdurchschnittlich oft den größten Bedarf im Verbraucherschutz (42 Prozent), ein Viertel gibt an, nicht zu wissen, welche digitalpolitischen Schwerpunkte gelegt werden sollten, bei den OnlinerInnen sagen dies nur zwei Prozent.</p>
<p><b>Initiative D21 sieht dringende Notwendigkeit für vorausschauende Digitalpolitik</b></p>
<p>Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21, plädiert für langfristiges und strategischeres Vorgehen der Politik: „Die BürgerInnen priorisieren verständlicherweise die digitalen Themen, die sie im Alltag direkt betreffen. Aufgabe der Politik ist es nun, nicht nur diesen Sichtraum zu gestalten, sondern strategisch nach vorne zu planen und schon heute die wichtigen digitalen Themen von morgen zu gestalten. Da die Digitalisierung als Querschnittsthema nahezu alle Bereiche der Zukunft betrifft, braucht es großes digitales Know-how in allen Ressorts. Die Politik muss dabei auch die abstrakten und komplexen digitalen Themen wie digitale Nachhaltigkeit, digitaler Staat oder digitale Gesundheitsleistungen adressieren, erklären und positiv für das Gemeinwohl gestalten.“</p>
<p>In einer digitalpolitischen Kurzexpertise ordnet die Initiative D21 die Ergebnisse der Erhebung anhand soziodemografischer Merkmale und Lebenshintergründe ein, unter anderem nach Generationen, Bildung, Geschlecht oder Wohnort: <a href="https://initiatived21.de/app/uploads/2021/10/d21_kurzexpertise_digitalpolitik.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Zum Download</b></a>.</p>
<p><i>Zur Erhebung: Die von Kantar durchgeführte Befragung erfolgte per face-to-face-Interview (CAPI) im Juni 2021 und erfasste die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren (n = 2.064).</i></p>
<p><sup><a href="http://#_ftnref1" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow">[1]</a> </sup>Vgl. D21-Digital-Index 2020/2021</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die Initiative D21 ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Mit seiner &uuml;ber 20-j&auml;hrigen Erfahrung setzt sich der Verein gemeinsam mit seinem branchen&uuml;bergreifenden Netzwerk aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft daf&uuml;r ein, die durch die Digitalisierung entstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen in all ihren Facetten zu erfassen, damit sich die B&uuml;rgerInnen selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen k&ouml;nnen. Rund 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie politische Partner von Bund und L&auml;ndern durchleuchten die gesellschaftlichen Herausforderungen im digitalen Wandel, liefern j&auml;hrliche Lagebilder und sto&szlig;en Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
</div>
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</div>
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<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Mehrheit-will-Weiterbildungen-fuer-Digitalisierung-bessere-Infrastruktur-und-staerkeren-Verbraucherschutz/boxid/1079444" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/06/mehrheit-will-weiterbildungen-fuer-digitalisierung-bessere-infrastruktur-und-staerkeren-verbraucherschutz/" data-wpel-link="internal">Mehrheit will Weiterbildungen für Digitalisierung, bessere Infrastruktur und stärkeren Verbraucherschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Kompetenzen: Mehrheit mangelt es an Verständnis für technische Zusammenhänge</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2021/08/10/digitale-kompetenzen-mehrheit-mangelt-es-an-verstaendnis-fuer-technische-zusammenhaenge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Bevölkerung verfügt insgesamt über mittlere Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung. Zwar sind Basiskompetenzen weit verbreitet, komplexere Aufgaben und Verständnis digitaler Funktionsweisen beherrschen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2021/08/10/digitale-kompetenzen-mehrheit-mangelt-es-an-verstaendnis-fuer-technische-zusammenhaenge/" title="Digitale Kompetenzen: Mehrheit mangelt es an Verständnis für technische Zusammenhänge" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/08/10/digitale-kompetenzen-mehrheit-mangelt-es-an-verstaendnis-fuer-technische-zusammenhaenge/" data-wpel-link="internal">Digitale Kompetenzen: Mehrheit mangelt es an Verständnis für technische Zusammenhänge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die deutsche Bevölkerung verfügt insgesamt über mittlere Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung. Zwar sind Basiskompetenzen weit verbreitet, komplexere Aufgaben und Verständnis digitaler Funktionsweisen beherrschen jedoch häufig nur sehr digitalaffine Gruppen. Spaltungen zeigen sich insbesondere Anhand von Alter, Bildung und Art der Berufstätigkeit. </b></p>
<p><b>Berlin, 10. August 2021.</b> Die deutsche Bevölkerung geht sehr unterschiedlich kompetent mit den Anforderungen der Digitalisierung im Alltag und Berufsleben um. Dabei zeigen sich vor allem zwei Spaltungen. Erstens: Der Großteil der BürgerInnen hat hohe Anwendungskompetenzen und nutzt digitale Anwendungen und Geräte souverän, aber nur wenige verstehen die dahinterliegenden Mechanismen und Zusammenhänge. Zweitens zeigen sich starke Unterschiede entlang Alter, Bildung und Art der Berufstätigkeit (Bürojob oder andere Tätigkeit). Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digital Skills Gap“ der Initiative D21 – eine Sonderauswertung des D21-Digital-Index 2020/2021, durchgeführt von der ITM Beratungsgesellschaft mbH. Der D21-Digital-Index wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
<p><b>Nur Minderheit kann sich bei Problemen helfen und selbst Wissen aneignen </b></p>
<p>Die Studie identifiziert den größten Handlungsbedarf im Bereich der Problemlösekompetenz. Die Fähigkeit, sich die digitale Welt durch Verständnis und selbstständiges Dazulernen zu erschließen ist unterschiedlich verteilt und hängt oft mit der Bildung zusammen. Über 60 Prozent der Menschen mit hoher Bildung können sich selbst Wissen aneignen, 54 Prozent trauen sich auch zu, anderen bei Problemen zu helfen. Im Vergleich: Mittlere Bildung: 36 bzw. 33 Prozent, niedrige Bildung: 24 bzw. 19 Prozent. Digital weniger Kompetente sehen zudem seltener die Notwendigkeit, ihre digitalen Kompetenzen auszubauen. </p>
<p>Digitale Angebote für die Bedürfnisse des Alltags zu kennen und zu nutzen ist neben der Bildung eine Frage des Alters: Die Generationen bis 59 trauen sich das mehrheitlich zu, vor allem die ganz Jungen haben hier hohe Werte (14-19 Jahre: 69 Prozent). Bei den über 70-Jährigen gibt nur noch ein Viertel an, entsprechende Angebote zu kennen und zu nutzen. Das kann in der Folge dazu führen, dass gerade diejenigen, die in bestimmten Lebenssituationen besonders von digitalen Angeboten profitieren könnten, weil sie z.B. in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, diese seltener kennen und nutzen.</p>
<p>Dazu Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21: „Die wichtigsten Kompetenzen, um sich selbstbestimmt in der digitalisierten Welt zu bewegen, sind die eigenständige Aneignung von Wissen und der Transfer von vorhandenem Wissen auf neue Anforderungen. Dafür braucht die Breite der Gesellschaft ein stärkeres Verständnis für die Zusammenhänge der Digitalisierung. Lebenslanges Lernen muss zur Routine und Gewohnheit werden. Dies können Politik und Wirtschaft aktiv befördern, indem sie konkrete Ziele formulieren, darauf ausgerichtete Bildungsangebote deutlich ausbauen – ob schulisch, berufsbegleitend oder für Gruppen wie SeniorInnen – und die Fortschritte kontinuierlich messen.“</p>
<p><b>Informieren ‚ja‘ – Quelle hinterfragen ‚nein‘: Kompetenzen gehen in vielen Gruppen selten über Basiswissen hinaus</b></p>
<p>87 Prozent der InternetnutzerInnen in Deutschland können nach eigenen Angaben Recherchen im Internet durchführen und damit gezielt nach Informationen suchen, diese Kompetenz ist auch in den höheren Altersgruppen noch breit vorhanden (70+ Jahre: 74 Prozent). Gefragt nach der Nutzung verschiedener Quellen bei der Recherche zeigen sich sichtbare Rückgänge, insgesamt beherrschen dies noch 74 Prozent, bei weniger digitalaffinen Gruppen jedoch teilweise deutlich weniger (70+ Jahre: 43 Prozent). Bei der Bewertung von Quellen, um seriöse von unseriösen Nachrichten unterscheiden zu können, fühlen sich insgesamt 61 Prozent sicher (70+ Jahre: 47 Prozent), noch stärker zeigt sich hier aber ein Effekt nach Bildung (hohe Bildung: 75 Prozent, niedrige Bildung: 39 Prozent).</p>
<p>Hohe Anwendungskompetenzen herrschen auch in der Kommunikation: 93 Prozent können über das Smartphone Nachrichten per Messenger/SMS empfangen oder senden, ebenso viele können Fotos machen und versenden. Videokonferenzen hingegen können mit 41 Prozent deutlich weniger einrichten, hierbei stechen vor allem Menschen mit Bürotätigkeiten positiv heraus, die derlei Dienste auch im beruflichen Alltag und zur Zusammenarbeit nutzen. Der Kompetenzbereich „Gestalten und Erzeugen“ digitaler Inhalte zeigt auf, dass die Fähigkeit zum Posten in sozialen Medien vor allem unter Jüngeren verbreitet ist, der reflektierte Umgang jedoch weit weniger, so hat beispielsweise nur eine Minderheit ein Verständnis für urheberrechtlich geschützte Inhalte. Eine Programmiersprache beherrscht gerade einmal 14 Prozent bzw. ein Fünftel der Menschen mit Bürojobs und – in diesem Fall unabhängig vom Alter – vor allem die höher Gebildeten.</p>
<p>„Digitale Kompetenzen sind deutlich ungleich verteilt: Während sich die jüngeren und gut Gebildeten sehr viel häufiger kompetent in der digitalen Welt bewegen, brauchen vor allem Ältere und Menschen mit niedriger Bildung Unterstützung und drohen andernfalls abgehängt zu werden. Sie brauchen Angebote, die möglichst lebensnah, kostenfrei und vor Ort eine niederschwellige Starthilfe in die digitale Welt bieten. Gesellschaftliche Teilhabe heißt heute längst auch digitale Teilhabe“, so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21.</p>
<p><i>Über die Studie „Digital Skills Gap“: </i><i>Die Studie untersucht die digitalen Kompetenzen der deutschen Online-Bevölkerung ab 14 Jahren und wurde durchgeführt von der ITM Beratungsgesellschaft mbH. Die der Auswertung zugrunde gelegten Daten stammen aus dem D21-Digital-Index 2020/2021 vom Juli 2020, Befragungsmethode CAPI mit n=2.038. Es handelt sich um Selbsteinschätzungen der Befragten anhand einer 5er-Skala. Die Kompetenzen sind angelehnt an das „European Digital Competence Framework“ der EU-Kommission mit den Bereichen „Information und Datenkompetenz“, „Kommunikation und Kollaboration“, „Gestalten und Erzeugen digitaler Inhalte“, „Sicherheit und Wohlbefinden“ sowie „Problemlösekompetenz“.</i></p>
<p><b>Über ITM Beratungsgesellschaft</b></p>
<p>Die ITM Beratungsgesellschaft wurde 1995 in Stuttgart durch Prof. Dr. Helmut Krcmar gegründet, um Beratungsleistungen rund um das Thema Informations- und Technologiemanagement anzubieten. Im Jahr 2019 kam dann der Standort in München mit dem Fokus Trend- und Zukunftsforschung hinzu. Dort steht der digital lebende Mensch im Zentrum der Betrachtung. Die Anwendung sowohl quantitativer als auch qualitativer Methoden und ein flexibler Forschungsansatz münden in eine fokussierte Analyse und klaren Empfehlungen. Unsere Hochschulpartnerschaften zur Hochschule der Medien in Stuttgart und der Technischen Universität München ermöglichen eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Mehr unter: <a href="http://www.itm.net" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.itm.net</a></div>
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<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die Initiative D21 ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Rund 200 Mitgliedsunter-nehmen und -organisationen aller Branchen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie politische Partner von Bund und L&auml;ndern durchleuchten die gesellschaftlichen Herausforderungen im digitalen Wandel, liefern j&auml;hrliche Lagebilder und sto&szlig;en Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/08/10/digitale-kompetenzen-mehrheit-mangelt-es-an-verstaendnis-fuer-technische-zusammenhaenge/" data-wpel-link="internal">Digitale Kompetenzen: Mehrheit mangelt es an Verständnis für technische Zusammenhänge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Digitale Teilhabe lässt ab 80 Jahren deutlich nach</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2021/06/14/digitale-teilhabe-laesst-ab-80-jahren-deutlich-nach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Initiative D21]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 10:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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		<category><![CDATA[bertelsmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Analyse unterschiedlicher Altersgruppen innerhalb der SeniorInnen zeigt deutliche Unterschiede in der Digitalisierung bezüglich Zugang, Kompetenzen und Teilhabe – und offenbart eine digitale Spaltung ab <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2021/06/14/digitale-teilhabe-laesst-ab-80-jahren-deutlich-nach/" title="Digitale Teilhabe lässt ab 80 Jahren deutlich nach" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/06/14/digitale-teilhabe-laesst-ab-80-jahren-deutlich-nach/" data-wpel-link="internal">Digitale Teilhabe lässt ab 80 Jahren deutlich nach</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Analyse unterschiedlicher Altersgruppen innerhalb der SeniorInnen zeigt deutliche Unterschiede in der Digitalisierung bezüglich Zugang, Kompetenzen und Teilhabe – und offenbart eine digitale Spaltung ab dem Alter von 80 Jahren. </b></p>
<p>Anlässlich des bundesweiten Digitaltags am 18. Juni ruft die Initiative D21 dazu auf, der digitalen Spaltung bei SeniorInnen entgegenzuwirken. Bislang unveröffentlichte Daten zur Internetnutzung und Digitalkompetenzen älterer Generationen aus dem D21-Digital-Index 2020 / 2021 zeigen deutliche Unterschiede schon in kleinen Altersintervallen auf. Aufgeschlüsselt nach den Altersgruppen 60-64 Jahre, 65-69 Jahre, 70-74 Jahre, 75-79 Jahre, 80-84 Jahre, 85-89 Jahre und 90+ Jahre offenbart sich ein rapider Rückgang: Während 70 Prozent der 70-74-Jährigen online sind, sind es bei den 75-79-Jährigen 48 Prozent. Die Altersgruppen 80 bis 84 Jahre liegt nur noch bei 36 Prozent, ab 85 ist noch ungefähr ein Viertel der Menschen online.</p>
<p>Auf die Frage, ob die BürgerInnen glauben, persönlich von der Digitalisierung zu profitieren, zeigt sich: Je älter die Menschen, desto seltener stimmen sie der Aussage zu. Von den 60- bis 64-Jährigen stimmt noch etwas mehr als die Hälfte zu (53 Prozent), bei den 70- bis 74-Jährigen sind es 30 Prozent. Ab einem Alter von 80 Jahren ist ein deutlicher Einbruch zu erkennen. Nur 5 Prozent glauben von der Digitalisierung zu profitieren.</p>
<p>Betrachtet man die Digitalkompetenzen der OnlinerInnen nach Altersgruppen, zeigt sich, dass Basiskompetenzen relativ verbreitet sind, aber anspruchsvollere Kompetenzbereiche mit zunehmendem Alter seltener werden. Während beispielsweise die einfache Internetrecherche noch bis ins hohe Alter verbreitet ist (zum Vergleich: Gesamt: 87 Prozent, 75+ Jahre: 67 Prozent), lässt die Nutzung verschiedener Quellen bei der Internetrecherchen stark nach (Gesamtbevölkerung: 74 Prozent, 75+ Jahre: 37 Prozent).</p>
<p>„Ob Nachrichten, Kommunikation, Handel oder der Impfnachweis – alles verschiebt sich mehr ins Digitale. Das bietet viele Vorteile und alle Altersgruppen sollten daran partizipieren können“, so Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21. „Gerade die ersten Schritte fallen oft schwer, deswegen ist es nötig, Initiativen zu unterstützen, die niedrigschwellige Anlaufstellen und Berührungspunkte anbieten. So kann es gelingen, auch den höheren Altersgruppen mehr Teilhabe zu ermöglichen und die digitale Spaltung kontinuierlich zu verringern. Dabei darf man die SeniorInnen mit ihren unterschiedlichen Bedarfen nicht als homogene Gruppe betrachten, sonst ignoriert man die enormen Unterschiede, die beispielsweise zwischen 70-Jährigen und 80-Jährigen herrschen. Die Gruppe der 70- bis 74-Jährigen besitzt beispielweise zu 60 Prozent ein Smartphone, von den 80- bis 84-Jährigen sind es nur noch 27 Prozent.“</p>
<p><b>Über die Studie „D21-Digital-Index 2020 / 2021“</b></p>
<p>Der D21-Digital-Index ist eine repräsentative Studie der Initiative D21, durchgeführt von Kantar. Sie erfasst die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren (n=2.038) und erfolgt per face-to-face-Interview (CAPI).</p>
<p>Die Studie ist gemeinsam finanziert durch eine Partnerschaft aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen. Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  //  Premiumpartner: Allianz Deutschland AG, atene KOM, BARMER, Bayerisches Staatsministerium für Digitales, HUAWEI Technologies Deutschland  //  Partner: Bertelsmann Stiftung, Capgemini Deutschland GmbH, CHG-MERIDIAN AG, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Microsoft Deutschland GmbH  //  Unterstützer: ADLON Intelligent Solutions GmbH, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutsche Telekom AG, Didacta Verband e. V., Intel Deutschland GmbH, Kompetenzzentrum Technik &#8211; Diversity &#8211; Chancengleichheit e.V.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Initiative D21 e.V.</div>
<p>Die Initiative D21 ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes gemeinn&uuml;tziges Netzwerk f&uuml;r die Digitale Gesellschaft. Sie wurde 1999 mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Rund 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie politische Partner von Bund und L&auml;ndern durchleuchten die gesellschaftlichen Herausforderungen im digitalen Wandel, liefern j&auml;hrliche Lagebilder und sto&szlig;en Debatten an, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Initiative D21 e.V.<br />
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10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 7675853-50<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/initiative-d21-ev-berlin/Digitale-Teilhabe-laesst-ab-80-Jahren-deutlich-nach/boxid/1063406" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/initiative-d21-ev-berlin" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Initiative D21 e.V.</a>
                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/06/14/digitale-teilhabe-laesst-ab-80-jahren-deutlich-nach/" data-wpel-link="internal">Digitale Teilhabe lässt ab 80 Jahren deutlich nach</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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