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	<title>Firma IDC Central Europe, Autor bei Presse-Wissen</title>
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		<title>IDC Retail Predictions 2018: Die Zukunft des Handels beginnt jetzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 12:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 wird es um nicht weniger als um die richtige Weichenstellung für eine erfolgreiche Zukunft des Einzelhandels gehen. Technologien, die neue Erfahrungen und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/12/11/idc-retail-predictions-2018-die-zukunft-des-handels-beginnt-jetzt/" title="IDC Retail Predictions 2018: Die Zukunft des Handels beginnt jetzt" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/12/11/idc-retail-predictions-2018-die-zukunft-des-handels-beginnt-jetzt/" data-wpel-link="internal">IDC Retail Predictions 2018: Die Zukunft des Handels beginnt jetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Jahr 2018 wird es um nicht weniger als um die richtige Weichenstellung für eine erfolgreiche Zukunft des Einzelhandels gehen. Technologien, die neue Erfahrungen und Einkaufserlebnisse ermöglichen, sind nicht länger Science-Fiction. In der Tat wird es 2018 machbar und vor allem auch äußerst klug für Retailer sein, sich endlich zu den Händlern zu mausern, die ihren Kunden bequeme, komfortable und durchgängige Shopping-Erlebnisse bieten. Die Erwartungen und Ansprüche der potenziellen Kunden an Consumer-Technologien können ihnen dabei weiterhin als Richtschnur für die Priorisierung fortschrittlicher Technologien dienen. Diese umfassen beispielsweise biometrische Daten (Fingerabdruck, Stimme und Gesichtserkennung), standortbezogene Dienste, Internet, Virtual Reality und künstliche Intelligenz (KI) sowie hyper-personalisierte Empfehlungen und Angebote. Vor diesem Hintergrund werden sich viele Retailer für Plattform-Investitionen stark machen, die es der IT ermöglichen, kontinuierlich neue mikroservice-fähige Funktionen und Erfahrungen bereitzustellen.</p>
<p>IDC hat für 2018 folgende Prognosen für den weltweiten Handel formuliert:</p>
<p>#1: Bis 2019 werden 50 % der Händler eine Omni-Channel-Handelsplattform für den Einzelhandel eingeführt haben; die Senkung von TCO, Lagerhaltungskosten, Betriebskosten und des Werbeaufwands ermöglichen eine Steigerung der Omni-Channel-Profitabilität um bis zu 30%.</p>
<p>#2: Bis 2019 werden die Top 30 % der Einzelhandelsunternehmen aktiv an der digitalen Transformation teilhaben. Sie werden die organisatorischen Veränderungen und Investitionsstrategien in Plattformtechnologien, die Cloud-basiert, AI-fähig und Composable sind, vorantreiben.</p>
<p>#3: Bis 2019 werden 40 % der Einzelhändler eine CX-Architektur entwickelt haben, die von einem AI Layer unterstützt wird. Eine solche Plattform ermöglicht eine Hyper-Micro-Personalisierung, die bis zu 30 % Konversionssteigerung und damit bis zu 25 % höhere Einnahmen ermöglicht.</p>
<p>#4: Bis 2021 werden Einzelhändler auf Geodaten zurückgreifen, um die Effizienz in der Omni-Channel-Orchestrierung zu steigern und die Lagerhaltungskosten um bis zu 25 % zu senken.</p>
<p>#5: Bis 2020 wird mehr als die Hälfte der Verbraucher eine perfekte Ausführung des Fulfillments als Hauptgrund für die Loyalität gegenüber den Einzelhändlern erwarten; folglich werden die Einzelhändler ihre Budgets für diese Technologien um bis zu 20% erhöhen, um eine vollkommen transparente und benutzerfreundliche Fulfillment-Erfahrung zu schaffen.</p>
<p>#6: Bis 2021 werden 10% der Umsätze der Handelskette über sprachgesteuerte digitale Assistenten erzeugt und verwaltet, was die Marktbeherrschung von Handelsplattformen für den Kauf von Alltagsgütern beschleunigen wird.</p>
<p>#7: Inmitten sich rasant entwickelnder Cyber-Bedrohungen und immer raffinierterer Angriffe werden 75% der Einzelhändler bis 2020 auf künstlicher Intelligenz basierende Cyberdefence-Technologien eingeführt haben.</p>
<p>#8: Bis zum Jahr 2019 werden 40% der Einzelhändler mit einer signifikanten Umstrukturierung ihrer Belegschaft begonnen haben, um dem wachsenden Druck gerecht zu werden und durch den Abbau von Silos für ein positives Kundenerlebnis im Omni-Channel zu sorgen.</p>
<p>#9: Bis 2020 werden 20 % der Einzelhändler das PIM/MDM-System als AI-fähige Netzwerke umgestaltet haben, um wettbewerbsrelevante Informationen zu erhalten, auf Basis derer Produktattribute durch Social Semantics intelligent in den Kundenkontext eingebunden werden und somit wertvolle Erkenntnisse zur Vereinheitlichung von Merchandising und Marketing bereitgestellt werden können.</p>
<p>#10: Bis zum Jahr 2021 werden Einzelhändler, die die Erwartungen der Stakeholder erfüllen und die AI, AR und IoT für die Mitarbeiter- und Kundenbindung einsetzen, die Kundenzufriedenheit um bis zu 20 %, die Mitarbeiterproduktivität um bis zu 15 % und die Lagerbestände um bis zu 25 % steigern.</p>
<p>Die Branche ist an einem Punkt angelangt, an dem Organisationen, Fähigkeiten und Geschäftsmodelle umfassend transformiert werden müssen. Schnelligkeit, Insights und Agilität heißen dabei die drei Erfolgskriterien.</p>
<p>IDC rät Retailern, Folgendes zu beachten:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Strukturieren Sie das Customer Experience im Hinblick auf Agilität und Kontextrelevanz neu, so dass eine dynamische Kombination der Kundenservices möglich wird, die Informationen (Kunden-, Produkt-, Bestands-, Mitarbeiter- und externe Daten), Prozesse und Aktivitäten (Aktionen, Kanäle) konsistent nutzt.  </li>
<li>Beschleunigen Sie Investitionen in Omni-Channel-Commerce-Plattformen für den Einzelhandel. Entwickeln Sie Retail Analytics und AI als grundlegendes Element, das in jede Geschäftsfunktion des Einzelhandels eingebettet ist, und verbinden Sie Daten, Anwendungen und externe Services über die Omni-Channel-Commerce-Plattform des Einzelhandels.</li>
<li>Gewährleisten Sie die Ausführung von Fulfillment-Prozessen auf der Grundlage von geografischer Omni-Channel-Orchestrierung und &quot;hub and spoke&quot; Omni-Channel-Vertriebsmodellen.   </li>
<li>Nutzen Sie ein einheitliches, netzwerkorientiertes Datenmanagement (MDM/PIM, Kundendaten, Zweit- und Drittdaten) für Agilität und ökosystemgestützte Wertschöpfung.</li>
<li>Transformieren Sie Ihre produktzentrische Warenwirtschaft und Sortimentsplanung zu einer kunden- und ertragsorientierten Planung, die durch eine neue Generation von vernetzten Planungsmodellen und Anwendungen, die schnellere und granularere Sortiments- und Kaufentscheidungen ermöglichen, realisierbar ist.</li>
</ul>
<p>„Ein kritischer Erfolgsfaktor für Einzelhändler wird es sein, neue Wege zu finden, um Innovationen zu entwickeln und Anwendungsfälle einzubinden, die die Ergebnisse für das Unternehmen schnell skalieren können, was letztendlich die Rentabilität der Omni-Channel-Systeme und die führende Position des Einzelhandels im nächsten Jahrzehnt auch hierzulande steigert“, sagt Wafa Moussavi-Amin, Analyst und Geschäftsführer bei IDC. Eine Aufgabe, die nicht trivial ist – aber überlebensnotwendig für eine Branche, die wie kaum eine andere unter Druck steht.</p>
<p><b>Vom 25.-26. Juni 2018 findet in Portugal der 2.  </b><b>IDC European Retail Executive Summit statt.</b> Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Interessenten unter <a href="http://www.idcretailsummit.com" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.idcretailsummit.com</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>IDC Central Europe GmbH<br />
Hanauer Landstra&szlig;e 182 D<br />
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Telefon: +49 (69) 90502-0<br />
Telefax: +49 (69) 90502-100<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/idc-central-europe-gmbh/IDC-Retail-Predictions-2018-Die-Zukunft-des-Handels-beginnt-jetzt/boxid/885442" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/idc-central-europe-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>IDC Studie: Digitale Transformation stockt aufgrund Modernisierungsstau im Data Center &#8211; 73 Prozent der Unternehmen haben Nachholbedarf</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/12/07/idc-studie-digitale-transformation-stockt-aufgrund-modernisierungsstau-im-data-center-73-prozent-der-unternehmen-haben-nachholbedarf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der digitalen Transformation erhöhen sich die Anforderungen das Data Center in Bezug auf Effizienz und Flexibilität immens. Die Unternehmen modernisieren aber nur zögerlich und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/12/07/idc-studie-digitale-transformation-stockt-aufgrund-modernisierungsstau-im-data-center-73-prozent-der-unternehmen-haben-nachholbedarf/" title="IDC Studie: Digitale Transformation stockt aufgrund Modernisierungsstau im Data Center &#8211; 73 Prozent der Unternehmen haben Nachholbedarf" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/12/07/idc-studie-digitale-transformation-stockt-aufgrund-modernisierungsstau-im-data-center-73-prozent-der-unternehmen-haben-nachholbedarf/" data-wpel-link="internal">IDC Studie: Digitale Transformation stockt aufgrund Modernisierungsstau im Data Center &#8211; 73 Prozent der Unternehmen haben Nachholbedarf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mit der digitalen Transformation erhöhen sich die Anforderungen das Data Center in Bezug auf Effizienz und Flexibilität immens. Die Unternehmen modernisieren aber nur zögerlich und verlieren somit wertvolle Zeit. Das bestätigen die Ergebnisse der neuen IDC Studie „Next Generation Data Center in Deutschland 2018“.</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Lediglich 37 Prozent der befragten Unternehmen streben eine höhere Effizienz und Effektivität der IT-Ressourcen an.</b></li>
<li><b>Modernisierungsstau gefährdet operativen Betrieb: 78 Prozent der Unternehmen verzeichneten in den vergangenen 12 Monaten Downtimes bzw. Einschränkungen bei der Bereitstellung von Services.</b></li>
<li><b>88 Prozent haben eine Cloud-Strategie. Multi Clouds befinden sich aber noch in einer frühen Phase.</b></li>
</ul>
<p>Moderne IT-Infrastrukturen sind eine wesentliche Voraussetzung für die Digitalisierung der Unternehmen. Mehr noch: Die digitale Transformation erfordert eine Neupositionierung der Data Center in der Service Delivery von Organisationen. Um zu verstehen, wo deutsche Firmen stehen, wie sie ihre Data Center fit für die digitale Transformation machen und welche Chancen und Herausforderungen mit dem Einsatz moderner Lösungsansätze und Technologie wie Software Defined Infrastructure, hyperkonvergenten Lösungen und Cloud Computing verbunden sind, hat IDC im Oktober 2017 205 IT-Entscheider aus Unternehmen und Organisationen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt.</p>
<p><b>Modernisierungsstau: Deutsche Organisationen haben Nachholbedarf im Data Center</b></p>
<p>73 Prozent der befragten Unternehmen sehen die Notwendigkeit zu erheblichen Modernisierungsschritten im Data Center. Zwar haben viele Firmen in den vergangenen Jahren Investitionen ins Data Center getätigt, dennoch ist die Time-to-Market für die Bereitstellung von IT-Ressourcen nach wie vor zu lang und bremst die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen im Rahmen der digitalen Transformation aus.</p>
<p>Unternehmen sind jetzt gefordert, ihre IT-Infrastruktur und IT-Architektur grundlegend zu überarbeiten, das Ziel ist der Aufbau eines Data Centers der nächsten Generation: Hierzu zählen die umfassende Virtualisierung von Servern, Storage, Netzwerk sowie die Nutzung von Software Defined Infrastructure, Container, konvergente und hyperkonvergente Lösungen und zukünftig Composable IT. Zudem verknüpft das Next Generation Data Center interne IT-Umgebungen und externe IT- und Businessressourcen, wie Cloud-Plattformen, Multi Clouds, Colocation Services und Business-Netzwerke zu einer einheitlichen Business Delivery Plattform.</p>
<p><b>Die bestehende Infrastrukturlandschaft deutscher Unternehmen hat Silocharakter – und ist zudem ineffizient, teuer und unsicher</b></p>
<p>Eine höhere Effizienz und Effektivität der IT-Ressourcen steht für 37 Prozent der befragten Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Damit benennen die IT-Entscheider klar den grundlegenden Engpass der IT-Infrastruktur in der Digitalisierung.</p>
<p>Nach wie vor ist der Data-Center-Betrieb zu teuer und folglich zählen Kosteneinsparungen für 34 Prozent der Befragten zu den wichtigsten Prioritäten. Zwar sind Investitionen in Next- Generation-Data-Center-Technologien zunächst hoch, mittel- bis langfristig zahlen sich diese Ausgaben durch eine höhere Automatisierung, weniger Wartungsaufwand und geringere manuelle Tätigkeiten aus. Mit der Nutzung von Multi Clouds und Colocation Services verlagern sich die Ausgaben auf diese Weise schrittweise von CAPEX zu OPEX.</p>
<p>Zudem lässt sich der IT-Betrieb mit einer modernen Infrastruktur und automatisierten Prozessen sicherer und weniger störanfällig machen. Das ist immens wichtig, immerhin gaben 78 Prozent der befragten Unternehmen an, in den vergangen 12 Monaten Downtimes bzw. Einschränkungen bei der Bereitstellung von Services, entweder durch Technologieausfall, Fehlentscheidungen oder Hackerangriffe verzeichnet zu haben – ein wirklicher Hemmschuh bei der Digitalisierung, den es unbedingt zu vermeiden gilt.</p>
<p>„Wir sind davon überzeugt, dass Software-Defined-Infrastrukturen, hyperkonvergente Lösungen und zukünftig auch Composable IT die Data Center auch hierzulande revolutionieren werden“, sagt Matthias Zacher, Manager Research und Consulting bei IDC und Projektleiter der Studie. „IT-Verantwortliche müssen jetzt dringend damit beginnen, ihre starren IT-Ressourcen zu flexibilisieren. Tun sie dies nicht, können sie schon bald die Businessanforderungen nach einem sicheren und reibungslosem IT-Betrieb in zunehmend offenen und heterogenen geschäftlichen Ökosystemen nicht mehr gewährleisten. Damit setzen sie in letzter Konsequenz die erfolgreiche digitale Transformation und damit die Zukunft des Unternehmens auf&#8217;s Spiel.“</p>
<p>Den einen Königsweg zum Next Generation Data Center gibt es nicht, das liegt auf der Hand. Verschiedene Lösungsansätze wie Software Defined Compute, Software Defined Storage, Software Defined Networking sowie die Orchestrierung und Automatisierung über verschiedene Systeme und Domains sind nach der Virtualisierung der Infrastruktur für viele Unternehmen die nächsten logischen Schritte bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen. Neben den Vorteilen sehen sich die befragten Unternehmen aber auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert: Die sehr große Komplexität stellt für 31 Prozent der befragten Firmen ein ernsthaftes Hindernis dar, 26 Prozent verfügen nach eigenen Angaben nicht über ausreichendes Wissen zu SDI und mehr als ein Fünftel schätzt die Technologie als unreif ein. Aus Sicht von IDC müssen Anbieter hier nachbessern und beispielsweise mit Best Practice und Anwendungsfällen überzeugen.</p>
<p><b>Hyperkonvergente Lösungen führen zu effizienterer Ressourcennutzung – Aber was sind hyperkonvergente Lösungen?</b></p>
<p>Für hyperkonvergente Lösungen ist Software-Defined-Technologie eine entscheidende Komponente. Sie liefert essentielle Funktionalitäten wie etwa die dynamische Bereitstellung von IT-Infrastruktur, Flexibilität und Skalierbarkeit, einfaches Management sowie Ressourcen- und Kostenoptimierung, ohne die eine Modernisierung von Data Centern nicht möglich ist. Das übergeordnete Ziel ist dabei die Unterstützung dynamischer Workloads. Immerhin 44 Prozent der Befragten versprechen sich eine bessere Auslastung der IT-Ressourcen, vorausgesetzt die Lösungen sind auf die jeweiligen Businessanforderungen zugeschnitten. 27 Prozent der IT-Abteilungen planen, ihre Server-Infrastruktur durch eine hyperkonvergente Infrastruktur abzulösen, 26 Prozent der IT-Abteilungen wollen ihr SAN durch eine hyperkonvergente Infrastruktur ersetzen.</p>
<p>Was all diesen Technologien gemein ist: sie verfolgen den Ansatz der Entkopplung von Hardware und Software. Allerdings ergab die Befragung, dass viele Unternehmen offensichtlich keine klare Vorstellung davon haben, was konvergente und hyperkonvergente Systeme eigentlich sind. Dass Hersteller unterschiedliche Ansätze und Begrifflichkeiten für ihre Lösungen verwenden, macht es nicht einfacher für die Anwender. „Auch in diesem Punkt sehen wir eindeutig die Anbieter in der Pflicht, Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Zacher.</p>
<p><b>Viele Wege führen zum Ziel: Multi Cloud als künftiges Cloud-Deployment-Modell </b></p>
<p>Cloud Computing und Provider Services sind maßgebliche Bestandteile des Next Gen Data Centers. 88 Prozent der Unternehmen verfügen über eine Cloud-Strategie. Multi Clouds entwickeln sich dabei immer stärker zu einem neuen Cloud-Deployment-Modell. Nachdem sich zunächst Provider und Rechenzentrumsanbieter mit dem Thema beschäftigt haben, evaluieren Anwenderunternehmen nun zunehmend die Möglichkeiten. Die Befragung zeigt, dass die Organisationen dabei verschiedene Ansätze verfolgen. 37 Prozent verstehen unter der Multi Cloud die Zusammenarbeit mit einem oder zwei strategischen Cloud Providern, um den Managementaufwand gering zu halten und hybride Clouds weiterzuentwickeln. 23 Prozent bevorzugen ein Brokermodell, bei dem der Provider in der Lage sein muss, Connectivity sowie Monitoring Tools für die relevanten Cloud Services anzubieten. Grundsätzlich befindet sich Multi Cloud hierzulande noch in einer frühen Reifephase, allerdings werden die Unternehmen nach eigenen Angaben in den nächsten 36 Monaten verstärkt in Lösungen für Monitoring, Modellierung, Analyse, Systemstabilität, Sicherheit, zur Überwachung von Performance- und Wartungs-SLAs sowie Systeme zur Automatisierung und Orchestrierung investieren.</p>
<p><b>Composable IT ist (noch) Zukunftsmusik in deutschen Data Centern</b></p>
<p>IDC stuft Composable Infrastrukturen als den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung von Technologie im Rechenzentrum ein. 80 Prozent der Befragten gaben an, den Begriff zu kennen, haben allerdings unterschiedliche Vorstellungen die Bedeutung betreffend. IDC bewertet Composable Infrastrukturen als einen Lösungsansatz für die wachsenden Anforderungen an Agilität und Flexibilität, der es den IT-Abteilungen ermöglicht, Anwendungen und Infrastruktur schneller zu provisionieren und zu skalieren und somit die Transformation von statischen und unflexiblen Infrastrukturen hin zu einer Umgebung zu vollziehen, die besser ausgelastet, agil und automatisiert und damit fit für die Digitalisierung ist. In produktiven Umgebungen sind Composable Infrastrukturen heute noch nicht vorhanden, allerdings sieht IDC hier großes Potenzial für Anbieter, sich entsprechend aufzustellen.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Unternehmen müssen im Zuge der digitalen Transformation ihre IT-Infrastruktur umfassend modernisieren, das haben die meisten Organisationen auch erkannt, wie sich an den Studienergebnissen ablesen lässt. Die Rahmenbedingungen stimmen: Anbieter haben innovative Technologien zu Lösungen entwickelt, die sehr viele Anforderungen der Unternehmen abdecken. Veränderte und neue Prozess- und Wertschöpfungsketten in der Nutzung der Informationstechnologie und Daten treiben diese Entwicklung zusätzlich an. Die Schlagzahl in den Unternehmen selbst ist allerdings noch zu gering.<br />
Die Modernisierung der Data Center hin zum Data Center der nächsten Generation hat hierzulande gerade erst begonnen und wird die IT- und Fachabteilungen in den nächsten drei bis fünf Jahren sicher umfassend beschäftigen. Die meisten Unternehmen – das zeigt die Befragung deutlich – fahren dabei mehrgleisig. Auf der einen Seite führen sie moderne Technologien wie konvergente und hyperkonvergente Lösungen, Software Defined Infrastructures und Container ein und verfolgen in die Zukunft gerichtete Lösungen wie Composable IT. Auf der anderen Seite nutzen Unternehmen verstärkt Cloud Services und Provider-Dienste. Daran lässt sich ablesen, dass sich Cloud Computing im Data Center immer umfassender als das dominierende Deployment-Modell entwickelt. Die Komplexität im Data Center bleibt letztendlich hoch, auch wenn das nicht das Ziel der IT-Verantwortlichen ist. Das Potenzial der Automatisierung der gesamten Infrastruktur mit moderner Technologie ist aber enorm.</p>
<p>IT-Verantwortliche müssen jetzt prüfen, wie sich die Lösungs-Roadmaps ihrer Infrastruktur-Anbieter und Cloud- und Rechenzentrumsprovider für die nächsten drei Jahre darstellt, um die Service-Delivery im Hinblick auf die Digitale Transformation und die damit verbundenen Herausforderungen optimal zu gewichten.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der aktuellen Studie können Anwenderunternehmen kostenfrei <a href="http://idc.de/de/research/multi-client-projekte/eu-datenschutz-grundverordnung-in-deutschland-2017/eu-datenschutz-grundverordnung-in-deutschland-2017-projektergebnisse" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier anfordern</a>.</p>
<p>Die Biografie von Matthias Zacher finden Sie <a href="http://idc.de/de/profiles/employee/mzacher" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/idc-central-europe-gmbh/IDC-Studie-Digitale-Transformation-stockt-aufgrund-Modernisierungsstau-im-Data-Center-73-Prozent-der-Unternehmen-haben-Nachholbedarf/boxid/884940" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
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            </div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IDC Predictions liefern Bauplan für das digitale Unternehmen</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/11/02/idc-predictions-liefern-bauplan-fuer-das-digitale-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[analytics]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die International Data Corporation (IDC) gab kürzlich ihre Prognosen für die ITK-Branche für das Jahr 2018 und darüber hinaus bekannt. Die Vorhersagen wurden in einem <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/11/02/idc-predictions-liefern-bauplan-fuer-das-digitale-unternehmen/" title="IDC Predictions liefern Bauplan für das digitale Unternehmen" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/11/02/idc-predictions-liefern-bauplan-fuer-das-digitale-unternehmen/" data-wpel-link="internal">IDC Predictions liefern Bauplan für das digitale Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die International Data Corporation (<a href="https://www.idc.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">IDC</a>) gab kürzlich ihre Prognosen für die ITK-Branche für das Jahr 2018 und darüber hinaus bekannt. Die Vorhersagen wurden in einem neuen IDC FutureScape-Bericht veröffentlicht. Zudem präsentierte Chief Analyst Frank Gens die Prognosen im Rahmen einer Web-Konferenz. Der Bericht und die Aufzeichnung der Web-Konferenz werden auf <a href="https://www.idc.com/events/futurescapes" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.idc.com/events/futurescapes</a> zum Download bereitgestellt.</b></p>
<p>Seit zehn Jahren begleitet und dokumentiert IDC die Entwicklung der Dritten Plattform, die auf Cloud, Mobile, Big Data/Analytics und Social-Media-Technologien basiert und die heute durch weitere Innovationsbeschleuniger wie das Internet of Things (IoT) sowie Augmented und Virtual Reality (AR/VR) zusätzliche Schubkraft erhält. In den vergangenen Jahren hat sich IDC dezidiert mit der digitalen Transformation (DX) befasst, die Unternehmen durchlaufen müssen, wenn sie diese Technologien und die digitale Wirtschaft, die sich aus ihrem innovativen Einsatz ergibt, nutzen wollen.</p>
<p>Die Dritte Plattform befindet sich längst in ihrer zweiten Phase, ihre Entwicklung hat noch einmal Fahrt aufgenommen. Eine exponentiell anwachsende Innovationskraft wird befeuert durch Plattformen, offene Innovations-Ökosysteme, massives Datensharing und Modernisierung, hyperagile Bereitstellungstechnologien für Applikationen, und eine wachsende Zahl von Menschen, die an der Entwicklung digitaler Lösungen arbeiten. Auch die durch Blockchain-Technologie verbesserte Ausgangslage für digitales Vertrauen, die wachsende Zahl von Dienstleistungen und Lösungen im Bereich künstliche Intelligenz (KI), die zunehmende Vielschichtigkeit von Mensch-Maschine-Schnittstellen sowie ein vielfältigeres Angebot an Cloud-Services treiben die Entwicklung weiter voran.</p>
<p>&quot;Im letzten Jahr vertraten wir die These, dass sich im Zuge der Digitalisierung alle Unternehmen zu ‚Digital Natives‘ wandeln müssten. Alle müssen ihre Arbeitsweisen auf die digitalen Innovationsnetzwerke umstellen, und alle werden letztlich zu einer anderen Gattung von Unternehmen gehören,&quot; sagte <a href="http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=PRF001873" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Frank Gens</a>, Senior Vice President und Chief Analyst von IDC. &quot;Einige unserer Prognosen für das Jahr 2018 und die Folgejahre sind eine Fortsetzung der bereits früher aufgezeigten strategischen Blueprint zum digitalen Wandel. Andere Prognosen wiederum zeigen neue, entscheidende Schlüsselkomponenten auf, die Unternehmen berücksichtigen müssen, wenn sie zu den Digital Natives gehören wollen.&quot;</p>
<p>Hier die Top 10 der IDC Prognosen für die ITK-Branche weltweit im Einzelnen:</p>
<ol class="bbcode_list">
<li><b>Bis 2021 wird mindestens die Hälfte der globalen Wertschöpfung digitalisiert sein.</b> In allen Branchen wird das Wachstum durch digitalisierte Angebote, Arbeitsweisen und Beziehungen angetrieben werden. Das ist der Taktgeber, der (hoffentlich) jedes Unternehmen antreibt, die eigene digitale Transformation vehement voranzutreiben. Unternehmen, die bei der Digitalisierung ihrer Angebote und Arbeitsabläufe nur schleppend vorankommen, werden von der Konkurrenz zunehmend an den Rand gedrängt werden und die Chancen in ihrem Marktsegment nicht nutzen können. Der Zeitrahmen ist denkbar eng: Innerhalb der nächsten drei Jahre müssen die Unternehmen signifikante Fortschritte in Richtung Digital Native vorweisen können.</li>
<li><b>Bis 2020 werden sich 60 Prozent aller Unternehmen im Prozess der Umsetzung einer voll ausgeprägten, unternehmensweiten DX-Plattform-Strategie befinden, mit der sie ihre IT auf neue Beine stellen. </b>IDC definiert diese neue &quot;DX-Plattform&quot; als die IT-Architektur der Zukunft, die eine schnelle Schaffung digitaler Produkte, Dienstleistungen und Erlebnisse ermöglicht und gleichzeitig den internen &quot;intelligenten Kern&quot; aggressiv modernisiert. Diese DX-Plattform ist stets nach außen gerichtet, datengetrieben und verfügt über offene Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung. Unternehmen, die ihre Architektur im großen Stil auf eine DX-Plattform stellen können, haben kurzfristig die größten Chancen, den Sprung in die Digital-Native-Kategorie zu schaffen.</li>
<li><b>Bis 2021 werden Aufwendungen für Cloud Services und Infrastruktur über 530 Mrd. USD betragen. Über 90 Prozent der Unternehmen werden Multiple-Cloud-Services und -Plattformen verwenden.</b> Cloud Computing ist nicht länger eine Frage der Wirtschaftlichkeit oder der Agilität. Die Cloud wird zur wichtigsten und zuverlässigsten Quelle nachhaltiger Technologieentwicklung eines Unternehmens. Ein entscheidender Gradmesser für die Leistungsfähigkeit einer IT-Organisation auf dem Weg durch den digitalen Wandel wird das Management von Cloud-Resourcen und die Integration von Resourcen über Multiple-Cloud-Plattformen hinweg sein. Cloud-Umgebungen werden sich auch ‚at the edge“ ausbreiten, und über die Hälfte der verbraucherorientierten Unternehmen wird richtig viel Geld in die Modernisierung ihrer Cloud-Resourcen ‚at the edge‘ investieren.</li>
<li><b>Bis 2019 werden 40 Prozent aller Initiativen im Bereich der digitalen Transformation die eine oder andere Form der künstlichen Intelligenz nutzen. Bis 2021 wird KI in 75 Prozent der kommerziellen Unternehmensapplikationen eingesetzt werden.</b> Auf dem Gebiet der KI werden in den nächsten Jahren einige der großen Schlachten ausgefochten werden. Die großen Cloud-Plattformanbieter fangen an, sich mit der Vielfalt ihrer KI-Angebote zu überbieten. Digitale Dienste und Apps ohne &quot;KI inside&quot; werden mit der Innovationsgeschwindigkeit der Konkurrenz nicht lange mithalten können. Zur Unterstützung der zahlreichen DX-Initiativen mit KI-Anteil müssen IT-Abteilungen jetzt Ingenieure und Datenwissenschaftler anwerben. Dies wird die Zusammensetzung der heutigen Entwicklerteams verändern.</li>
<li><b>Bis 2021 werden Unternehmensapplikationen in hyperagile Architekturen überführt werden. Dabei werden 90 Prozent der Applikationen auf Cloud-Plattformen (Paas) laufen, die Microservices und Cloudfunktionen nutzen. Über 95 Prozent der neuen Microservices werden in Containern bereitgestellt werden. </b>Während Unternehmen neue Services für die digitale Wirtschaft schaffen, müssen sie einen rasch wachsenden Anteil dieser Dienste auf völlig neue Art bereitstellen: Es geht also in den nächsten Jahren auch darum, von der Skalierbarkeit, Flexibilität und Mobilität eines sich gerade formierenden Sets so genannter hyperagiler Bereitstellungstechnologien für Applikationen zu profitieren. Diese neuen Grundtechnologien und Herangehensweisen werden die Zahl der Anwendungen und Microservices dramatisch um das bis zu zehnfache Volumen anschwellen lassen. Angetrieben wird diese Entwicklung durch eine neue Generation extrem branchenspezifischer digitaler Lösungen.</li>
<li><b>Bis 2020 wird es zu einer Diversifizierung der Schnittstellen zwischen Mensch und Computer kommen. 25 Prozent aller im Außendienst arbeitenden Techniker und Wissensspezialisten werden Augmented Reality verwenden, und fast 50 Prozent der neuen mobilen Apps werden überwiegend per Sprachbefehl gesteuert.</b> IDC ist der Auffassung, dass Augmented Reality (AR) die Rolle von Außendienstmitarbeitern revolutionieren wird. Optionen wie Image Overlay, Zugang zu technischen Updates und visuelle Kommunikation mit Vorgesetzten und Fachspezialisten werden zunehmend zum Alltag gehören. Ähnlich wird auch die Art und Weise, wie so genannte Wissensarbeiter (Information W orkers) kooperieren und mit digitaler Information umgehen, durch AR grundlegend verändert werden. Sprachsteuerung ist ohnehin bereits dabei, das Standard-Interface für eine ganze Reihe von Smartphone-Apps für Unternehmen zu werden.</li>
<li><b>Bis 2021 werden mindestens 25 Prozent der Global-2000-Unternehmen im großen Stil Blockchain-Dienste als Grundbaustein für ihre digitale Vertrauensstrategie einsetzen. </b>Im Kern von Blockchain steht die <i>Distributed Ledger Technologie</i> (DLT), die an das Journal in der Buchführung angelehnt ist. Sie hat das Zeug dazu, digitales Vertrauen im Zeitalter unüberschaubarer Datenmengen und Datenorte neu zu begründen. Mit Hilfe von Blockchain gibt es immer nur einen richtigen Wissensstand (sichere Information), die Wertübertragung ist klar definiert (sichere Eigentumsverzeichnisse). Außerdem ermöglicht die Technologie eine schnellere Forderungsbegleichung und eindeutige Vertragsverhältnisse (automatisierter Kauf und Verkauf). IDC erwartet, dass Blockchain-Verzeichnisse und -Verbindungen in den nächsten 36 Monaten langsam aber stetig wachsen werden. Wer sich jetzt früh auf diese neue Technologie einstellt, hat die Gelegenheit, seine Position in den entsprechenden Ökosystemen zu stärken. Unternehmen, die die Möglichkeiten vorerst nicht ergreifen, werden nicht vollständig verdrängt werden, sollten sich langfristig jedoch mit dem möglichen Nutzen befassen.</li>
<li><b>Bis 2020 werden 90 Prozent der großen Unternehmen Umsätze mit Data as a Service machen.</b>Die Fähigkeit von Unternehmen, hochwertige Daten für ihren eigenen Gebrauch zu schaffen, abzuleiten und zu verwalten – und einen Teil dieser Daten auch zu vermarkten – wird schon bald ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsfähigkeit von Unternehmen werden. Auch werden relevante und hochwertige Daten ein wichtiges Schlüsselelement bei der Wertbestimmung eines Unternehmens oder der Beurteilung seiner Stellung in der Welt digitaler Entwickler und Ökosysteme sein. Nur wer eine kritische Masse an externen Datenfeeds erreicht, wird auch im Bereich der KI-basierten digitalen Dienstleistungen und Lösungen gut vorankommen.</li>
<li><b>Verbesserungen bei einfachen Entwicklungstools (low-code/no code) werden die Zahl der Entwickler ohne Technikhintergrund in den nächsten 36 Monaten dramatisch ansteigen lassen.</b>Applikationen, die ohne oder mit wenig Codierungskenntnissen programmiert werden können, erlauben einen beschleunigten Entwicklungsprozess. Jeder Interessierte bekommt hoch leistungsfähige Werkzeuge an die Hand, mit der sich zielgerichtet Lösungen für die Probleme eines Unternehmens erstellen lassen. Das bedeutet, dass eine wachsende Zahl von Mitarbeitern ohne IT- oder sonstiges technisches Fachwissen in der Lage sein wird, Programme zu entwickeln und immer komplexere digitale Innovationen zu schaffen. Erfolgreiche Unternehmen werden dieses Potenzial zu nutzen wissen, indem sie den Zugang zu solchen Werkzeugen maximieren und eine Kultur fördern, in der &quot;jeder ein Entwickler&quot; ist.</li>
<li><b>Bis 2021 werden über die Hälfte der Global-2000-Unternehmen im Durchschnitt ein Drittel ihrer digitalen Dienstleistungen über offene Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung (API) erhalten. Dies ist ein Anstieg von praktisch null Prozent im Jahr 2017.</b> Die Schaffung offener Schnittstellen – und der entsprechenden Entwicklungsumgebungen – wird Unternehmen in die Lage versetzen, die Verbreitung ihrer digitalen Plattformen und Services über Drittanbieter abzuwickeln. Auch das wird die Umsetzung und die Amortisierung beschleunigen. IDC geht davon aus, dass die Pioniere der digitalen Transformation in den nächsten 36 Monaten verstärkt ihren Fokus und ihre Investitionen auf offene API-basierte externe Entwickler-Communities und Vertriebsnetze richten werden. Unternehmen, die diesen Trend verschlafen, werden schnell ins Abseits der DX-Wirtschaft geraten.</li>
</ol>
<p>Die IDC-Prognose für den globalen ITK-Markt in vollem Umfang finden Sie im Bericht <a href="http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=US43171317" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>IDC FutureScape: Worldwide IT Industry 2018 Predictions</i></a> (IDC #US43171317). Es stehen Exemplare für Pressevertreter bereit. Um ein Exemplar zu erhalten oder ein persönliches Interview mit Frank Gens zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte an Sarah Murray unter der Telefonnummer 001 781 378 2674 oder <a href="mailto:sarah@attunecommunications.com" class="bbcode_email">sarah@attunecommunications.com</a>.</p>
<p>Die Web-Konferenz zur IDC-Prognose für den globalen ITK-Markt wird zusammen mit fast 40 weiteren FutureScape-Präsentationen zu Themen wie Digitale Transformation (DX), CIO-Agenda, Internet of Things (IoT), Smart Cities, Big Data, Cloud Computing und mehr online zur Verfügung gestellt. Bitte registrieren Sie sich für diese Präsentationen unter <a href="http://www.idc.com/events/futurescapes" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.idc.com/&#8230;</a>.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die IDC Central Europe GmbH</div>
<p>International Data Corporation (IDC) ist der weltweit f&uuml;hrende Anbieter von Marktinformationen, Beratungsdienstleistungen und Veranstaltungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie und der Telekommunikation. Durch das Netzwerk der mehr als 1100 Analysten in &uuml;ber 110 L&auml;ndern mit globaler, regionaler und lokaler Expertise kann IDC ihren Kunden umfassenden Research zu den verschiedensten Segmenten des IT-, TK- und Consumer Marktes zur Verf&uuml;gung stellen. IDC hilft IT-Fachkr&auml;ften, Managern und der Investment-Community, faktenbasierte Entscheidungen &uuml;ber Technologieeinkauf und Gesch&auml;ftsstrategien zu treffen. Seit mehr als 50 Jahren vertrauen Business-Verantwortliche und IT-F&uuml;hrungskr&auml;fte bei der Entscheidungsfindung auf IDC. Weitere Informationen sind auf unseren Webseiten unter www.idc.com zu finden. Twitter: @IDC und LinkedIn.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>IDC Central Europe GmbH<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Katja Schmalen<br />
Director Marketing &amp; PR<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/idc-central-europe-gmbh/IDC-Predictions-liefern-Bauplan-fuer-das-digitale-Unternehmen/boxid/879068" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/idc-central-europe-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/11/02/idc-predictions-liefern-bauplan-fuer-das-digitale-unternehmen/" data-wpel-link="internal">IDC Predictions liefern Bauplan für das digitale Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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		<item>
		<title>IDC Studie zur EU-Datenschutz-Grundverordnung: 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind noch nicht ausreichend vorbereitet</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/10/18/idc-studie-zur-eu-datenschutz-grundverordnung-44-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-sind-noch-nicht-ausreichend-vorbereitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-wissen.de/2017/10/18/idc-studie-zur-eu-datenschutz-grundverordnung-44-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-sind-noch-nicht-ausreichend-vorbereitet/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz der Brisanz, die die DSGVO mit sich bringt, sind Unternehmen in Deutschland auf den Stichtag im Mai 2018 noch nicht ausreichend vorbereitet, wie die <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/10/18/idc-studie-zur-eu-datenschutz-grundverordnung-44-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-sind-noch-nicht-ausreichend-vorbereitet/" title="IDC Studie zur EU-Datenschutz-Grundverordnung: 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind noch nicht ausreichend vorbereitet" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/10/18/idc-studie-zur-eu-datenschutz-grundverordnung-44-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-sind-noch-nicht-ausreichend-vorbereitet/" data-wpel-link="internal">IDC Studie zur EU-Datenschutz-Grundverordnung: 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind noch nicht ausreichend vorbereitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Trotz der Brisanz, die die DSGVO mit sich bringt, sind Unternehmen in Deutschland auf den Stichtag im Mai 2018 noch nicht ausreichend vorbereitet, wie die Ergebnisse einer neuen IDC Studie zeigen. 44 Prozent der befragten Organisationen haben noch keine konkreten Maßnahmen zur Erfüllung der Anforderungen gestartet, darüber hinaus fehlt vielen immer noch der ganzheitliche Blick auf alle personenbezogenen Daten im Unternehmen. 83 Prozent der Befragten beschäftigen bis dato noch keinen Datenschutzbeauftragten, der die Einhaltung der DSGVO überwachen soll. Und auch bei der Einführung DSGVO-relevanter Prozesse und Technologien gibt es immer noch große Lücken, insbesondere die IT-Security ist noch mangelhaft auf die neuen Anforderungen ausgerichtet. Dies sind einige der Key Findings der neuen IDC Studie „EU-Datenschutz-Grundverordnung in Deutschland – Der Countdown läuft!“.</b></p>
<p>Unternehmen in Deutschland bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorzubereiten – im Mai 2018 endet die Übergangsfrist. Organisationen, die bis dahin nicht compliant sind, müssen künftig mit hohen Bußgeldern rechnen. Um Einblicke in die aktuelle Situation, Herausforderungen sowie die zu erwartenden Aktivitäten zur Anpassung der Organisationsstrukturen, Prozesse und Technologien an die neuen gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der DSGVO zu erhalten, hat IDC im August 2017 251 Unternehmen und Organisationen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern befragt.</p>
<p><b>Die DSGVO wird auf die leichte Schulter genommen: Vor allem der Mittelstand hat noch keine Maßnahmen gestartet </b></p>
<p>44 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie noch keine konkreten technologischen oder organisatorischen Maßnahmen zur Vorbereitung auf die DSGVO getroffen haben. „Dieses Ergebnis ist alarmierend“, sagt Laura Hopp, Consultant bei IDC. „Wir gehen davon aus, dass Unternehmen, die erst jetzt damit beginnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, mindestens neun Monate in Verzug sind. Es bleibt abzuwarten, ob die Firmen diese Herkulesaufgabe bis zum 25. Mai 2018 noch stemmen können“, so Hopp weiter. Mittelständische Unternehmen tun sich offenbar besonders schwer. Hier gaben 40 Prozent der Befragten zu Protokoll, dass sie skeptisch sind, alle relevanten Maßnahmen fristgerecht umsetzen zu können.</p>
<p>An den Ergebnissen der Studie lässt sich ablesen, dass die Vorbereitungen auf die DSGVO offenbar nicht mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit angegangen werden. Ein Grund hierfür ist, dass viele Unternehmen offenbar nicht mit Kontrollen rechnen und Konsequenzen wie Strafzahlungen, Reputationsverlust oder das Verbot der Datenverarbeitung als nicht besonders „bedrohlich“ einschätzen. Viele Entscheider sind sich der Tragweite eines Verstoßes demnach offensichtlich nicht bewusst.</p>
<p><b>Der ganzheitliche Überblick über personenbezogene Daten im Unternehmen fehlt</b></p>
<p>Datentransparenz ist die Basis für eine sichere Verarbeitung und die Einhaltung der Compliance. Umso erschreckender, dass 23 Prozent der Befragten nicht wissen, wo ihre Daten gespeichert werden. 27 Prozent können nicht genau sagen, wer Zugriff auf personenbezogene Daten hat und 34 Prozent sind die Löschfristen nicht bekannt. Darüber hinaus geben 37 Prozent der Befragten an, dass Dokumente unkontrolliert auf den Fileservern unter der Obhut der Mitarbeiter liegen. Um die Grundsätze der DSGVO wie das „Recht auf Vergessenwerden“ oder die Datenminimierung überhaupt erfüllen zu können, ist ein ganzheitlicher Überblick auf die Daten zwingend notwendig. „Hier muss deutlich nachgebessert werden“, betont Hopp. „Neben der Pflichterfüllung im Hinblick auf die DSGVO vereinfachen gut aufbereitete Daten die Digitalisierung aller Geschäftsprozesse und sorgen für eine bessere Verknüpfung von Prozessketten.“</p>
<p><b>Lediglich 17 Prozent der Unternehmen haben einen Datenschutzbeauftragten bestellt</b></p>
<p>Obwohl dem Datenschutzbeauftragten bei der Überwachung der Einhaltung der DSGVO eine Schlüsselrolle zukommt, ist diese Position erst bei 17 Prozent der befragten Unternehmen besetzt. Dieses Ergebnis ist mehr als überraschend, da der Großteil der Unternehmen nach dem aktuell gültigen Bundesdatenschutzgesetz bereits einen Datenschutzbeauftragten beschäftigen müsste. Immerhin planen 50 Prozent der befragten Unternehmen in den nächsten Monaten die Bestellung. Stärkere Sanktionen resultierend aus der DSGVO werden hierbei einer der Treiber sein. Hinzu kommt, dass die steigende Flut an Daten im Rahmen der Digitalisierung diese Position für Organisationen immer wichtiger macht.</p>
<p><b>Deutliche Lücken bei DSGVO-relevanten Prozessen sind erkennbar</b></p>
<p>Neben Organisationsstrukturen müssen auch DSGVO-relevante Prozesse eingeführt oder angepasst werden. Prozesse, die beispielsweise für die Einhaltung des Datenschutzgrundsatzes der Datenminimierung notwendig sind, sind in den meisten Organisationen bereits vorhanden, so sind Firmen bei der Löschung der Daten nach Ablauf der Speicherfrist (67 Prozent), der Lokalisierung, Identifizierung und Verwaltung der Daten (66 Prozent) sowie der Löschung der Daten nach Widerruf der Einwilligung (65 Prozent) bereits ganz gut aufgestellt.</p>
<p>Dennoch gibt es unter den Befragten immer noch nicht wenige Unternehmen, die keine Einführung aller relevanter Prozesse planen. Dies gilt insbesondere für extern ausgerichtete Prozesse, wie beispielweise die Benachrichtigung der betroffenen Person (53 Prozent) und der Aufsichtsbehörden (47 Prozent). Aus Sicht von IDC muss sehr genau geprüft werden, welche Prozesse im jeweiligen Unternehmenskontext relevant sind und wie diese Prozesse in IT-Lösungen abgebildet werden können.</p>
<p><b>DSGVO treibt Investitionen in Technologie, gleichzeitig ist die Umstellung der IT-Systeme die größte Herausforderung </b></p>
<p>Keine Frage: Der effiziente Schutz personenbezogener Daten ist ohne Informationstechnologie nicht realisierbar. „Die DSGVO fordert den Einsatz von State-of-the-Art-Technologie. Next-Gen-Security-Lösungen wie Breach und Leakage Detection, Intrusion Detection und Threat Intelligence sind wertvolle Tools, um Datenlecks möglichst schnell aufzudecken. Diese sind jedoch in der Fläche noch nicht umfassend im Einsatz. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf.“ sagt Matthias Zacher, Manager Research &amp; Consulting bei IDC. Der Anpassung der IT-Systeme kommt somit eine zentrale Rolle zu, gleichzeitig wird sie von jedem Fünften als größte Herausforderung empfunden. Nach IDC Einschätzungen sind Investitionen in den meisten Fällen erforderlich, besonderen Handlungsbedarf sieht IDC im Hinblick auf IT-Security. Grundlegende Anforderungen sind hierbei der sichere Betrieb der IT, ihre permanente Überwachung in Echtzeit und Maßnahmen als Reaktion auf Auffälligkeiten im System. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen – konkret sind es 47 Prozent &#8211; planen in den kommenden Monaten verstärkt in Cyber Security zu investieren. Aus IDC Sicht ist dies auch dringend notwendig, denn Sicherheitsrisiken und Angriffsszenarien auf personenbezogene Daten lassen sich nur mit moderner Technologie effizient abwehren. Dem Erkennen und Beseitigen von Datenlecks sowie dem Aufspüren und Bekämpfen von Sicherheitsverletzungen kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu.</p>
<p><b>Es fehlt an Schutzmaßnahmen: Deutlicher Nachholbedarf bei Data Loss Prevention und Breach Detection</b></p>
<p>Der ungewollte Abfluss von personenbezogenen Daten muss zwingend verhindert werden. Dafür fehlt es allerdings noch eindeutig an umfassenden Schutzmechanismen. Zwar haben die befragten Unternehmen einige Maßnahmen bereits umgesetzt: Vergabe von Zugriffsrechte nur an relevante Personen (68 Prozent) sowie Entzug von nicht mehr benötigten Zugriffsrechten (62 Prozent). Eine unkontrollierte Vervielfältigung der Daten ist hingegen noch in vielen Fällen möglich. So wird das Kopieren von vertraulichen Daten in andere Dateien nur bei 47 Prozent blockiert. Auch das Versenden vertraulicher Daten per E-Mail verhindern erst 42 Prozent der Unternehmen. Mitarbeiter, die unachtsam mit den Daten umgehen und diese leichtsinnig weitergeben und vervielfältigen, können in vielen Firmen also nach wie vor großen Schaden anrichten. Verantwortliche, die keine moderne Lösungen einsetzen und somit das „State of the Art“-Prinzip nicht erfüllen, müssen dies künftig gut begründen können. Denn die DSGVO fordert eindeutig, dass Technologien, die dem Stand der Technik entsprechen bei der Auswahl berücksichtigt werden. Dabei liegt es auf der Hand, dass Unternehmen gegenüber Partnern, Kunden und Aufsichtsbehörden in Erklärungsnot kommen, wenn Mechanismen zur Vermeidung und Erkennung von Datenlecks nicht vorhanden oder veraltet sind und die Datentransparenz nicht gewährleistet ist. Aus diesem Grund müssen die gesamte Informationstechnologie und auch Partner, die personenbezogene Daten verarbeiten, auf ihre Datensicherheit geprüft werden.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Die DSGVO ist ein wichtiges Regelwerk, um den Datenschutz in Europa zu verbessern und zu vereinheitlichen. Sie adressiert aktuelle Anforderungen an den Datenschutz, die sich im Zuge der Digitalisierung aus neuen Geschäftsmodellen, unterschiedlichen Nutzungsszenarien und einer veränderten Haltung gegenüber personenbezogenen Daten ergeben. Genau das haben viele Unternehmen in Deutschland noch nicht erkannt oder verstanden. Sie unterschätzen die Komplexität der Anforderungen, die sich aus der Verordnung ergeben und die Tragweite von Verstößen gegen den Datenschutz.</p>
<p>Viele Entscheider arbeiten seit Jahren an einer Verbesserung der Daten-Governance und Datentransparenz als Grundvoraussetzung für funktionierende Prozesse. Die mangelhafte Umsetzung der DSGVO zeigt aber sehr deutlich auf, das dies zahlreichen Firmen bis jetzt nicht gelungen ist. Die wachsende Menge personenbezogener Daten und ihre vielfältige Nutzung stellen somit deutlich höhere Anforderungen an die Datenarchitektur und alle datenbezogenen Prozesse.</p>
<p>Die Gewährleistung der DSGVO-Compliance sollte mehr sein als nur lästige Pflicht mit Blick auf den Datenschutz. Transparente personenbezogene Daten erleichtern und fördern die Automatisierung vieler Geschäftsprozesse und treiben damit die Digitalisierung voran – ein echter Mehrwert für die Stärkung der Firmen im Wettbewerb. Unternehmen, die diesen Schritt schon gegangen sind – das zeigen zahlreiche IDC Studien – konnten sich hier bereits Vorteile verschaffen.</p>
<p>Der umfassende Schutz der Daten und der sichere IT-Betrieb sind entscheidende Voraussetzungen, um als vertrauenswürdiger Partner in digitalen Ökosystemen agieren zu können. Die DSGVO wird somit zu einem Schlüsselfaktor der digitalen Transformation in Deutschland, in Europa und darüber hinaus.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der aktuellen Studie können Anwenderunternehmen kostenfrei <a href="http://idc.de/de/research/multi-client-projekte/eu-datenschutz-grundverordnung-in-deutschland-2017/eu-datenschutz-grundverordnung-in-deutschland-2017-projektergebnisse" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier anfordern</a>.</p>
<p>Die Biografien der Autoren finden Sie unter folgenden Links:</p>
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<li><a href="http://idc.de/de/profiles/employee/lhopp" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Laura Hopp</a></li>
<li><a href="http://idc.de/de/profiles/employee/mzacher" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Matthias Zacher</a></li>
</ul>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/10/18/idc-studie-zur-eu-datenschutz-grundverordnung-44-prozent-der-unternehmen-in-deutschland-sind-noch-nicht-ausreichend-vorbereitet/" data-wpel-link="internal">IDC Studie zur EU-Datenschutz-Grundverordnung: 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind noch nicht ausreichend vorbereitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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		<title>IDC DevOps Directions 2017: Schneller, besser, sicherer mit DevOps</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/09/14/idc-devops-directions-2017-schneller-besser-sicherer-mit-devops/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[devops]]></category>
		<category><![CDATA[hybrid]]></category>
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		<category><![CDATA[kollegennetzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[security]]></category>
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		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[testing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob es uns gefällt oder nicht: Agilität, Schnelligkeit und die nachhaltige Verbesserung der Kundenerfahrung sind die Mantras unserer heutigen Welt. Jedes Unternehmen muss für sich <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/09/14/idc-devops-directions-2017-schneller-besser-sicherer-mit-devops/" title="IDC DevOps Directions 2017: Schneller, besser, sicherer mit DevOps" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/09/14/idc-devops-directions-2017-schneller-besser-sicherer-mit-devops/" data-wpel-link="internal">IDC DevOps Directions 2017: Schneller, besser, sicherer mit DevOps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ob es uns gefällt oder nicht: Agilität, Schnelligkeit und die nachhaltige Verbesserung der Kundenerfahrung sind die Mantras unserer heutigen Welt. Jedes Unternehmen muss für sich entscheiden, ob es in diesem Strom mitschwimmt – oder dauerhaft darum kämpfen will, den Kopf über Wasser zu halten, um nicht vom Wettbewerb abgehängt zu werden.</p>
<p>Der Wandel muss beschleunigt werden, das ist allgemein bekannt und zudem keine neue Erkenntnis. Jeder Bereich eines Unternehmens muss künftig schneller und cleverer Arbeiten – das betrifft Menschen, Prozesse und Technologien gleichermaßen. Diese Anforderung führt in letzter Zeit verstärkt dazu, dass DevOps-Methoden von großen IT-Organisationen eingeführt werden. Der Bedarf nach schnelleren Prozessen und nach besserer Qualität bei Entwicklung und Deployment der Anwendungen ist zudem immer öfter auf der Prioritätenliste der Geschäftsführung zu finden.</p>
<p>Fast drei Viertel der großen europäischen Unternehmen haben DevOps in irgendeiner Form bereits eingeführt, so das Ergebnis einer aktuellen IDC Studie. Als Konzept ist DevOps grundsätzlich großartig. In der Realität stehen viele Firmen mit der Umsetzung vor einer großen Herausforderung. DevOps verbreitet sich immer mehr und wird zunehmend vielfältiger. „Damit ist es von zentraler Bedeutung für Anwender aus Mittelstand und Großunternehmen zu verstehen, wie die nächste Reifestufe erklommen und eine echte DevOps-getriebene Organisation aufgebaut werden kann“, sagt Jennifer Thomson, Research Director und DevOps Expertin bei IDC.</p>
<p>Dass DevOps eine engere Zusammenarbeit von Development und Operations ermöglicht, ist allgemein bekannt. Viel wichtiger jedoch ist, dass DevOps die Zusammenarbeit mit Gruppen wie QS und Testing, IT-Security oder den IT-Architekten erfordert. Manche behaupten – unserer Meinung nach zurecht – dass DevOps die allgemeingültige Basis über alle Gruppen/Teams hinweg sein wird. DevOps funktioniert am besten, wenn es über funktionale Teams hinweg integriert ist &#8211; mit dem einzigen Zweck, den Kunden schneller intensivere Erfahrungen bieten zu können.</p>
<p>DevOps in den Unternehmen zu ermöglichen und zu forcieren ist deshalb ein zentrales Diskussionsthema. Innerhalb dieser Automatisierung sollte die Rolle von QS &amp; Testing besonders berücksichtigt werden. Aber auch die Frage, wie der Sicherheitsgedanke bei DevOps zu einer treibenden Kraft werden kann, ist ein zentrales Schlüsselelement. Zunehmend wird mit Containern und Micro-Services experimentiert, oft werden sie auch schon eingesetzt. Investitionen in Hybrid Cloud Management, in Continuous Integration/Continuous Delivery und automatisches Code-Testing sowie in Application Performance Management sind unverzichtbar, um eine DevOps-getriebene Organisation aufzubauen. Entscheidend ist jedoch, dass man erkennt, welche Investitionen die DevOps-Reise Ihres Unternehmens am besten vorantreiben. IDC Prognosen zufolge werden bis Ende 2018 90 Prozent aller IT-Projekte auf den Prinzipien Experimentieren, Geschwindigkeit und Qualität basieren!</p>
<p>Die Betriebsmodelle und Strategien zur Technologieinvestition sind noch in der Entstehungsphase. Dennoch sieht IDC eine immer größer werdende Kluft zwischen Unternehmen, die noch „herum“-experimentieren, und Unternehmen, die bereits die Vorteile von DevOps kennen und DevOps schnell ausrollen, um den Unternehmenswandel zu forcieren.</p>
<p>Wie Unternehmen auf ihrer DevOps-Journey den richtigen Weg finden und ihre Reise beschleunigen können, erfahren IT-Verantwortliche und Mitarbeiter sowie und Fachbereichsentscheider auf der <b>IDC DevOps Directions 2017 am 19. Oktober in München. </b>Der Halbtagesevent bietet der vorgenannten Personengruppe die perfekte Gelegenheit, sich umfassend und kompetent über das Thema zu informieren sowie ihr Kollegennetzwerk zu pflegen und mit gesetzten und innovativen Anbietern unverbindlich ins Gespräch zu kommen. Nicht nur, um zu diskutieren, wie die Anbieter den Unternehmenswandel und die Transformation unterstützen können. &#8211; sondern auch, um sich von Best Practice und Use Cases für die Umsetzung im eigenen Unternehmen inspirieren zu lassen.</p>
<p>Weitere Informationen finden Interessenten unter <a href="http://www.idc.com/de/devops17" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.idc.com/de/devops17</a></div>
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/idc-central-europe-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
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		<title>IDC kündigt neues Multi-Client-Projekt an: Die EU-DSGVO in Deutschland &#8211; Der Countdown läuft&#8230;</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/05/03/idc-kuendigt-neues-multi-client-projekt-an-die-eu-dsgvo-in-deutschland-der-countdown-laeuft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[analytics]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[data]]></category>
		<category><![CDATA[dsgvo]]></category>
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		<category><![CDATA[gdpr]]></category>
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		<category><![CDATA[social]]></category>
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		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[tracker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU-Datenschutzgrundverordnung (kurz EU-DSGVO, engl. GDPR) wurde verabschiedet, Unternehmen müssen die Anforderungen bis zum 25. Mai 2018 erfüllen. Damit beseitigt die DSGVO die Komplexität verschiedener <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/05/03/idc-kuendigt-neues-multi-client-projekt-an-die-eu-dsgvo-in-deutschland-der-countdown-laeuft/" title="IDC kündigt neues Multi-Client-Projekt an: Die EU-DSGVO in Deutschland &#8211; Der Countdown läuft&#8230;" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/05/03/idc-kuendigt-neues-multi-client-projekt-an-die-eu-dsgvo-in-deutschland-der-countdown-laeuft/" data-wpel-link="internal">IDC kündigt neues Multi-Client-Projekt an: Die EU-DSGVO in Deutschland &#8211; Der Countdown läuft&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die EU-Datenschutzgrundverordnung (kurz EU-DSGVO, engl. GDPR) wurde verabschiedet, Unternehmen müssen die Anforderungen bis zum 25. Mai 2018 erfüllen. Damit beseitigt die DSGVO die Komplexität verschiedener lokaler Datenschutzverordnungen in Europa. Der europäische Datenschutz wird fit für ein neues Zeitalter, das von Cloud, Mobile, Social, Big Data und einem verstärkten Austausch über Ländergrenzen hinweg bestimmt wird. Die DSGVO betrifft alle Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Dabei erstreckt sie sich auch auf Firmen, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten, ohne dabei eine physische Präsenz in der EU zu haben. Alle Unternehmen unterliegen künftig einer Meldepflicht innerhalb von 72 Stunden für Verstöße. Die schnelle Erkennung einer Verletzung der DSGVO ist daher eine zentrale Herausforderung. Pläne für Datenschutzverletzungsszenarien müssen erstellt und ein strukturierter Vorgang für die technische Behebung sowie für den Umgang mit Aufsichtsbehörden, Kunden und Medien eingesetzt werden. Firmen, die personenbezogene Daten regelmäßig und umfangreich verarbeiten, müssen darüber hinaus einen Datenschutzbeauftragten beschäftigen.</p>
<p><b>Personenbezogene Daten sind in jedem Unternehmen vorhanden</b></p>
<p>Jedes Unternehmen verfügt über personenbezogene Daten. Dies umfasst Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Bürgerdaten, Gesundheitsdaten oder Daten, die beispielsweise im Rahmen von IoT-Anwendungen wie Fitness Tracker oder Connected Cars gesammelt werden. Die Organisationen müssen zunächst einmal herausfinden, über welche personenbezogenen Daten sie verfügen, wo sich diese Daten befinden und wer darauf Zugriff hat. Selbst das Speichern von den Daten, ohne dass diese weiterverarbeitet werden, fällt bereits unter die DSGVO.</p>
<p><b>Vorbereitungen rücken in den Fokus: Die Konsequenzen bei Verstößen gegen die Bestimmungen sind schwerwiegend</b></p>
<p>Bei Verstößen gegen die Bestimmungen der DSGVO drohen hohe Bußgelder, wobei bis zu 20 Mio. Euro oder 4 Prozent des Umsatzes angesetzt werden können. Die Bußgelder werden erhoben, wenn Unternehmen die Richtlinien nicht einhalten – selbst wenn kein konkreter Sicherheitsvorfall vorliegt. Hinzu kommt der Reputationsverlust, etwa Ausgleichzahlungen für Kunden, damit diese dem Unternehmen nicht den Rücken kehren sowie entgangener Umsatz bei einem etwaigen Verlust von Kunden. In Extremfällen &#8211; wenn Organisationen bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten große Sicherheitslücken im Hinblick auf Art, Schwere und Dauer aufweisen und keine objektive Nachbesserung ihrer Datenschutzkonformität vorweisen können &#8211; kann ein endgültiges Verbot der Datenverarbeitung ausgesprochen werden. „Dies würde zwangsläufig die Einstellung jeglicher Geschäfte in der EU bedeuten, denn Unternehmen, die keine personenbezogenen Daten mehr nutzen dürfen, können beispielsweise nicht einmal mehr ihre Mitarbeiter auszahlen“, gibt Projektleiterin Laura Hopp, Consultant bei IDC zu bedenken. „Wir beobachten, dass Organisationen alarmiert und bereit sind, hohe Investitionen in Datenschutz und Datensicherheit zu tätigen.“</p>
<p><b>Neue Konzepte gefragt: „Data Protection by Design and by Default“</b></p>
<p>Unternehmen müssen Datenschutz und Datensicherheit künftig noch stärker in den Fokus stellen. Bei „Protection by Design“ geht es darum, dass Unternehmen ihre IT-Systeme von Anfang an so gestalten, dass die Datenschutzgrundsätze umgesetzt werden. Beispielsweise sollten nur gerade so viele Daten erhoben werden, wie zur Erfüllung des Verarbeitungszwecks erforderlich sind. „Privacy by Default“ bezieht sich auf eine datenschutzfreundliche Voreinstellung. Das bedeutet, dass nur für den jeweiligen Zweck erforderliche Daten verarbeitet werden, Daten nach der abgelaufenen Speicherfrist gelöscht werden sowie Zugriffsbeschränkungen gelten. Eine Organisation muss zudem in der Lage sein zu zeigen, dass sie über ausreichende Sicherheit verfügt und dass die Einhaltung dieser überwacht wird. Der Datenschutz wird ein integraler Bestandteil sowohl der technologischen Entwicklung als auch der Organisationsstruktur eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung.<br />
 <br />
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, bestehende Datenschutzmaßnahmen vollständig zu überarbeiten. Das Information Management muss sich dahingehend ändern, dass eindeutig geregelt ist, über welche Daten das Unternehmen verfügt, wer dafür verantwortlich ist, wo diese gespeichert und wie sie genutzt werden. Neue Herausforderungen betreffen auch die IT-Sicherheit, die in jedem Schritt innerhalb des Business-Prozesses eingebettet sein muss. Risikomanagementverfahren müssen künftig durchgeführt werden, d.h. mögliche Bedrohungen und Schwachstellen müssen mit ihrer jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen Schwere des Schadens identifiziert werden. Auch bezogen auf die Verarbeitung von Dokumenten mit personenbezogenen Daten ergeben sich neue Fragestellungen: Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen muss künftig ebenfalls GDPR-konform abgewickelt werden. Die Nutzung von Cloud Services wird durch die DSGVO ebenfalls auf die Probe gestellt, denn die Unternehmen, die personenbezogene Daten in der Cloud halten, sind für eine eventuelle Nichteinhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen von Seiten der Cloud Provider verantwortlich. Es zeigt sich insgesamt, dass die DSGVO vielfältige Technologiebereiche wie Cloud, Mobility, Big Data/Analytics, IoT-Applikationen, Testing, Information Life-Cycle Management, Storage, ECM, Print, IT Security sowie Identity und Access Management betrifft und neue Lösungsansätze gefragt sind.</p>
<p>Die meisten Unternehmen benötigen bei der Umsetzung Unterstützung in Form von Dienstleistungen und Technologie, wodurch sich für Anbieter sehr gute neue Möglichkeiten ergeben. Darüber hinaus werden Unternehmen vor allem die IT-Anbieter wählen, die ihrerseits DSGVO-Konformität nachweisen können. IT-Anbieter sollten hier also entsprechende Expertise demonstrieren.</p>
<p><b>Lösungsansätze ändern sich tiefgreifend: Großes Potenzial für Anbieter</b> „Der Informations- und Beratungsbedarf rund um GDPR ist nach unserer Einschätzung immens hoch. Für spezialisierte Lösungsanbieter sowie IT-Dienstleister bieten sich nach unserer Einschätzung gute Wachstumschancen“, sagt Hopp. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass sie sich jetzt entsprechend positionieren. Der Schlüssel zur richtigen Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten sei dabei die Kenntnis über die Anforderungen und Erwartungen von Anwenderunternehmen.</p>
<p>IDC wird im Rahmen einer neuen Multi-Client-Studie „EU-Datenschutzgrundverordnung in Deutschland 2017 – Der Countdown läuft…“ die Situation in Firmen und Organisationen beleuchten. Der Fokus liegt dabei auf den bereits initiierten bzw. geplanten Maßnahmen, den damit verbundenen Herausforderungen sowie insbesondere auf die Investitionsplanung der Unternehmen und deren Wahrnehmung von der in diesem Umfeld tätigen Anbietern. Projektstart ist im Juni 2017. Interessierte Lösungsanbieter wenden sich für weitere Informationen an IDC unter <a href="mailto:info_ce@idc.com" class="bbcode_email">info_ce@idc.com</a> oder 069 90502-0.</div>
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                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2017/05/03/idc-kuendigt-neues-multi-client-projekt-an-die-eu-dsgvo-in-deutschland-der-countdown-laeuft/" data-wpel-link="internal">IDC kündigt neues Multi-Client-Projekt an: Die EU-DSGVO in Deutschland &#8211; Der Countdown läuft&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>IDC plant neues Multi Client Projekt</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/03/31/idc-plant-neues-multi-client-projekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den zurückliegenden Jahren hat sich der Fokus von Mobility-Initiativen kontinuierlich verschoben: von Produktivitätsverbesserungen für die Belegschaft, über die Mobilisierung von Geschäftsprozessen bis zur Kundeninteraktion <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/03/31/idc-plant-neues-multi-client-projekt/" title="IDC plant neues Multi Client Projekt" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In den zurückliegenden Jahren hat sich der Fokus von Mobility-Initiativen kontinuierlich verschoben: von Produktivitätsverbesserungen für die Belegschaft, über die Mobilisierung von Geschäftsprozessen bis zur Kundeninteraktion über mobile Kanäle. Zu häufig blieben Initiativen jedoch auf officenahe Aufgaben und Abläufe beschränkt. Insbesondere das Potential von mobilen Technologien in Fachbereiche wie Produktion, Logistik oder Instandhaltung wurde sträflich vernachlässigt. Aus Sicht von IDC werden Unternehmen Smart Devices, Apps &amp; Co. noch stärker in den kommenden Monaten als Schlüsseltechnologie digitaler Transformationsprojekte in allen Unternehmensbereichen vorantreiben.</p>
<p><b>Augmented &amp; Virtual Reality und Wearables als Innovationstreiber</b></p>
<p>Um Unternehmen zu digitalen Organisationen zu entwickeln, wird die Einbindung innovativer Mobility-Lösungen eine zentrale Rolle spielen. Viele Organisationen setzen sich intensiv mit möglichen Anwendungsfeldern auseinander. Dass ein Techniker an einer Maschine mittels Datenbrille und Augmented Reality unterstützt wird, ein Arbeiter am Fließband Informationen über das nächste Teil auf seine Smartwatch erhält oder Virtual-Reality-Masken zum Vertrieb von Produkten eingesetzt werden, verdeutlicht die entstehenden Möglichkeiten. IDC ist davon überzeugt, dass in 2017 ein Viertel aller IT-Abteilungen Augmented Reality Apps für Smartphones testen wird. Innovative mobile Technologien Sind zweifelsohne ein entscheidender Innovationsmotor der digitalen Transformation.</p>
<p><b>Rapid Mobile App Development Tools ermöglichen Schnelligkeit und Entlastung – wenn die Security stimmt</b></p>
<p>Fachbereiche spielen auch aufgrund dezentraler Mobility-Budgets und einfach zu nutzender Tools für die App-Entwicklung eine immer wichtigere Rolle in den Enterprise-Mobility-Strategien. Durch Rapid Mobile App Development Tools, die wenig bis gar keine Programmierkenntnisse erfordern, können Fachbereiche Apps schnell und bedarfsgerecht selbst entwickeln. Für die IT sind sie Chance und Herausforderung zugleich. Sie muss sicherstellen, dass die Sicherheit der Fachbereichs-Apps entlang des Application Lifecycles z. B. durch die Integration in MADP und EMM-Tools gewährleistet wird und dass diese ‚Mobile First‘-Strategie nicht ‚Security Second‘ zur Folge hat. „Mobility-Anbieter müssen angesichts der wachsenden Autonomie der Fachbereiche jetzt dringend einen Perspektivwechsel vollziehen“, sagt Mark Alexander Schulte, Senior Consultant und Projektleiter bei IDC und warnt gleichzeitig, dass die Anbieter ohne ein Umdenken mit Umsatzeinbußen und Nachteilen im Wettbewerb rechnen müssen.“</p>
<p><b>Unified Workspace Management: Ganzheitliche Bereitstellung, Verwaltung und Absicherung im Fokus</b></p>
<p>Die mobile IT verschmelzt in Hinblick auf Betriebssysteme und Applikationen zunehmend mit der klassischen Desktop-PC-Welt.  Für Unternehmen bietet sich durch ein einheitliches Mangement von traditionellen und mobilen Devices die Möglichkeit, die Verwaltung ihrer Clients samt Policies zu vereinfachen, besseren Service anzubieten und Kosten durch die Abschaffung von Doppelstrukturen in Hinblick auf Tools und Prozesse einzusparen. Wenngleich viele Unternehmen den Mehrwert eines ganzheitlichen Managements erkennen, fällt die Umstellung oftmals noch schwer. IDC erwartet, dass Unternehmen ihr Unified Workspace Management in 2017 vorantreiben werden, insbesondere vor dem Hintergrund der Notwendigkeit einer stärkeren Transparenz, Kontrolle und Sicherheit durch die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (engl. GDPR).</p>
<p><b>EMM auf dem Weg zum Management von IoT Endpoints</b></p>
<p>Aus Sicht von IDC wird die Schnittmenge zwischen Mobility und dem Internet of Things zunehmend größer. Nicht zuletzt tragen Diskussionen rund um das 5G Netzwerk hierzu bei. Das Enterprise Mobility Management befindet sich noch in einem frühen Stadium, eine größere Rolle als Management-Plattform für IoT Devices einzunehmen. Die Verwaltung von Wearables, vernetzten Konferenzräumen, Gebäude-Automatisierung und andere Arten autonomer Endpoints ist jedoch ein logischer nächster Schritt. Bereits heute übersteigt die Anzahl an connected Things die Anzahl an Smartphones und PCs in Unternehmen. Für Anbieter wird es entscheidend sein, Ihre Lösungen schnellstmöglich auf die neuen Anforderungen auszurichten und an den Markt zu bringen.</p>
<p><b>Lösungsansätze ändern sich tiefgreifend: Großes Potenzial für Anbieter</b></p>
<p>„Der Informations- und Beratungsbedarf rund um Enterprise Mobility und deren Bedeutung für die digitale Transformation von Unternehmen ist ungebrochen hoch. Für Software und Hardware Provider sowie IT-Dienstleister im Mobility-Umfeld bieten sich gute Wachstumschancen“, sagt Schulte. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass sie aktuelle Marktentwicklungen frühzeitig aufgreifen. Der Schlüssel zur richtigen Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten sei dabei die Kenntnis über die Anforderungen und Erwartungen von Anwenderunternehmen.</p>
<p>IDC wird im Rahmen einer neuen Multi-Client-Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2017 &#8211; Mit innovativen Mobility-Strategien die digitale Transformation gestalten“ die aktuelle Situation sowie die Trends in Deutschland beleuchten. Dazu werden nicht nur IT-Entscheider, sondern auch Fachbereichs-Verantwortliche befragt. Projektstart ist im April 2017. Interessierte Lösungsanbieter wenden sich an IDC unter info_ce@idc.com oder 069 90502-0.</p></div>
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Hanauer Landstra&szlig;e 182 D<br />
60314 Frankfurt am Main<br />
Telefon: +49 (69) 90502-0<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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		<title>IDC Advanced &#038; Predictive Analytics am 16. Mai 2017 in München:  Erfolgreiche Halbtageskonferenz für IT-Anwender geht in die nächste Runde</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/02/23/idc-advanced-predictive-analytics-am-16-mai-2017-in-muenchen-erfolgreiche-halbtageskonferenz-fuer-it-anwender-geht-in-die-naechste-runde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 13:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Unternehmen haben inzwischen verstanden, dass ihre Daten zu den wichtigsten Assets gehören, über die sie verfügen. Wie sie aus der Vielzahl an Informationen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/02/23/idc-advanced-predictive-analytics-am-16-mai-2017-in-muenchen-erfolgreiche-halbtageskonferenz-fuer-it-anwender-geht-in-die-naechste-runde/" title="IDC Advanced &#038; Predictive Analytics am 16. Mai 2017 in München:  Erfolgreiche Halbtageskonferenz für IT-Anwender geht in die nächste Runde" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die meisten Unternehmen haben inzwischen verstanden, dass ihre Daten zu den wichtigsten Assets gehören, über die sie verfügen. Wie sie aus der Vielzahl an Informationen allerdings den größtmöglichen Nutzen ziehen, damit sind viele Firmen nach IDC Beobachtungen immer noch überfordert. Zugegeben, die Bewältigung riesiger Datenmengen hat kleine wie große Organisationen schon immer herausgefordert, wir sehen hier also kein grundsätzlich neues Phänomen. Auch gibt es kaum ein Unternehmen, das heute nicht „Business Intelligence“ in der ein oder anderen Ausprägung praktiziert. Im Hinblick auf die digitale Transformation und der damit verbundenen Disruption etablierter Geschäftsmodelle und Unternehmensprozesse bekommt das Thema „Analytics“ allerdings eine ganz neue Dimension. Die vorausschauende Analyse von Informationen wird in unserer datengetriebenen Welt ab sofort zur Mission Critical. Ohne eine ausgefeilte Strategie zum Umgang mit Daten und vor allem deren wertschöpfender Nutzung mittels geeigneter Lösungen wird mittelfristig kein Unternehmen im Kampf um Kunden und Innovationen bestehen. Die neu geschaffene Position des Chief Data Officer in einigen Organisationen trägt dieser Erkenntnis Rechnung.</p>
<p>Zwar hat sich die Komplexität und Struktur der zu verarbeitenden und analysierenden Informationen deutlich verändert und mit ihnen die Anforderungen an Tools und Lösungen – mit einem historischen, auf Transaktionsdaten basierendem Report ist ein Überleben im Wettbewerb fast unmöglich geworden. Innovative Firmen auf der Suche nach immer neuen Umsatzfeldern und Produkten oder Dienstleistungen sind heute auf Daten angewiesen, die ihnen präzise Entscheidungen taktischer, operativer und strategischer Natur ermöglichen. Schon in wenigen Jahren werden wir Zugang zu einer ganz neuen Generation von intelligenten Software Tools und Applikationen haben, mit denen viele Entscheidungs- und Businessprozesse weitestgehend automatisiert werden können. Organisationen, die heute schon entsprechend die Weichen stellen, sind bestens aufgestellt, der Digitalisierung nicht hinterherzulaufen, sondern sie anzuführen.</p>
<p>Data Warehouse, Business Intelligence &#8211; und in den Folgejahren dann Big Data und Analytics &#8211; gehörten von Anfang an zu den Themen, die bei IDC einen festen Platz auf der Konferenzagenda hatten. So auch in diesem Jahr: Am 16. Mai 2017 findet im Hotel The Charles in München die „IDC Directions: Advanced &amp; Predictive Analytics 2017“ statt. Mit dem gleichermaßen beliebten wie erfolgreichen Halbtagsformat bietet IDC erneut eine Plattform für Anwender und Lösungsanbieter, sich darüber auszutauschen, wie Organisationen ihre „Data Roadmap“ im Kontext der Digitalen Transformation gestalten sollten – auch und vor allem im Hinblick auf die 2018 in Kraft tretende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Praxisorientierte Handlungsempfehlungen sowie ausreichend Raum für einen wertschöpfenden Austausch stehen bei der Programmgestaltung an erster Stelle. Die Keynote dieser richtungsweisenden Veranstaltung kommt in diesem Jahr erstmalig von Phil Carter, seines Zeichens Chief Analyst für die Region Europa bei IDC. Carter ist ein ausgewiesener Experte für alle Themen rund um die Digitalisierung und zudem mitverantwortlich für die inhaltliche Ausgestaltung dieser Konferenz.<br />
Diese Schwerpunktthemen werden u.a. auf der Agenda abgebildet sein:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Analytics 4.0: What’s Next?</li>
<li>Die Zeit läuft: Die DSGVO umsetzen? Aber sicher!</li>
<li>Keine DX ohne Analytics: Next Steps auf der Reise durch die digitale Transformation</li>
<li>Analytics aus der Cloud: Wo liegen die Fallstricke, wo die Chancen?</li>
<li>Advanced vs. Predictive Analytics: Wo stehen deutsche Unternehmen?</li>
<li>Industrie 4.0 und Predictive Analytics: Analysetools und Plattformen im Fokus</li>
<li>Künstliche Intelligence (KI): Zukunftsmusik oder schon bald Realität?</li>
</ul>
<p>Interessierte Lösungsanbieter, die sich mit ihrem Angebot entsprechend in ihrer Zielgruppe positionieren wollen, wenden sich für detaillierte Informationen gerne an IDC.</p></div>
<div class="pb-company">
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/idc-central-europe-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
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		<item>
		<title>IDC Hybrid Cloud Summit 2017 versammelte zum fünften Mal Anwender und Anbieter in Frankfurt am Main</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/02/20/idc-hybrid-cloud-summit-2017-versammelte-zum-fuenften-mal-anwender-und-anbieter-in-frankfurt-am-main/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[business]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[computing]]></category>
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		<category><![CDATA[summit]]></category>
		<category><![CDATA[vmware]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-wissen.de/2017/02/20/idc-hybrid-cloud-summit-2017-versammelte-zum-fuenften-mal-anwender-und-anbieter-in-frankfurt-am-main/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sicht der Unternehmen in Deutschland auf Cloud Computing hat sich in den vergangenen 12 Monaten stark gewandelt. Die Fachbereiche nehmen immer stärker Einfluss auf <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/02/20/idc-hybrid-cloud-summit-2017-versammelte-zum-fuenften-mal-anwender-und-anbieter-in-frankfurt-am-main/" title="IDC Hybrid Cloud Summit 2017 versammelte zum fünften Mal Anwender und Anbieter in Frankfurt am Main" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Sicht der Unternehmen in Deutschland auf Cloud Computing hat sich in den vergangenen 12 Monaten stark gewandelt. Die Fachbereiche nehmen immer stärker Einfluss auf die Beschaffung und Budgetierung von Cloud Services. Sie haben erkannt, dass moderne Informationstechnologie und damit Cloud Services eine Grundvoraussetzung für innovative Unternehmen sind. Erfolgreiche Business Cases verbreiten sich schnell in den Organisationen und wecken das Interesse anderer Unternehmensbereiche.</p>
<p>IT-Abteilungen müssen daher jetzt verstärkt zum Cloud Enabler werden, indem sie Cloud Architekturen planen, Cloud Technologie einführen und Cloud Services integrieren. Die Veränderung der Prozesse und der damit verbundene Wandel von Rollen und Kultur hat die Firmen erfasst. Nach IDC Beobachtungen – und aktuelle Studien bestätigen dies &#8211; befinden sich die Unternehmen aktuell inmitten eines Umbruchprozesses hin zu Cloud Computing als dominierendes Nutzungsmodell für IT-Ressourcen. IDC hat auch in diesem Jahr die Programmgestaltung des IDC Hybrid Cloud Summit, der am 9. Februar 2017 in Frankfurt am Main zum fünften Mal stattfand, erneut auf genau die Anforderungen zugeschnitten, denen sich IT-Entscheider aktuell gegenübersehen.</p>
<p>„Cloud ist in Deutschland inzwischen zum Mainstream geworden. Wir beobachten beispielsweise, dass sich auch hierzulande Workloads zunehmend in Hosted Clouds verschieben. Aktuell stehen wir am Beginn der zweiten Phase des Cloud Computing. Jetzt gilt es, die Weichen für eine erfolgreiche Cloud Transition im Kontext der digitalen Transformation zu stellen,“ gibt IDC Analyst Giorgio Nebuloni den Teilnehmern in seiner Keynote mit auf den Weg. Damit setzte er den Impuls zu einem spannenden Konferenztag, an dem das vielschichtige Thema des Cloud Computing in all seinen Facetten und Ausprägungen beleuchtet wurde. Neben Chancen und Risiken im Hinblick auf Hybrid und Multi Cloud Szenarien ging es auch darum, was Unternehmen beachten müssen, um Rechenleistung sicher bereitstellen zu können. Wie man den Spagat zwischen Private und Public Cloud meistert, wurde ebenso thematisiert wie die Frage, welche Workloads in welche Cloud wandern sollten.</p>
<p>Neben IDC teilten Experten von IBM, Nutanix, Riverbed und VMware ihre Sicht auf den Markt mit den mehr als 80 Teilnehmern aus mittelständischen und großen Unternehmen nahezu aller Industriezweige vertreten waren. In den nachmittäglichen Workshops von fluidOps, DARZ, Rackspace und VMware wurden die Herausforderungen intensiv in kleinen Gruppen diskutiert und die daraus resultierende Best Practices im Nachgang im Hauptplenum geteilt. Der äußerst interessante Vortrag von Claudia Hamm, IT Fachanwältin bei Arnecke Sibeth Siebold Rechtsanwälte zum Einfluss der EU-Datenschutzgrundverordnung auf die Cloud rundete den Nachmittag mit wichtigen Hinweisen und Handlungsempfehlungen ab.</p>
<p>In der Fachausstellung, in der sich die Teilnehmer vor allem in den Pausen informieren und mit den anwesenden Experten ihre individuellen Fragen diskutieren konnten, waren neben den vorgenannten Lösungsanbietern auch Interxion und ProfitBricks mit einem Ausstellungsstand vertreten. </p>
<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Nadja Bayraktar, die IDC Konferenzdirektorin führte gewohnt kompetent und unterhaltsam durch das Programm.</p>
<p>Der nächste IDC Cloud Summit findet Anfang 2018 in Frankfurt am Main statt. Weitere Informationen zu den Partnerangeboten sind bei IDC auf Anfrage erhältlich.</p></div>
<div class="pb-company">
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<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/idc-central-europe-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der IDC Central Europe GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>IDC: Mobile Sicherheitsvorfälle führen in jedem vierten Unternehmen zu Schäden in sechsstelliger Höhe</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2017/02/16/idc-mobile-sicherheitsvorfaelle-fuehren-in-jedem-vierten-unternehmen-zu-schaeden-in-sechsstelliger-hoehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma IDC Central Europe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 09:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sicherheitslage in Bezug auf mobile Technologien hat sich gegenüber der IDC Studie aus dem Jahr 2015 weiter verschärft. Auch die Datenschutz-Grundverordnung wirft ihren Schatten <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2017/02/16/idc-mobile-sicherheitsvorfaelle-fuehren-in-jedem-vierten-unternehmen-zu-schaeden-in-sechsstelliger-hoehe/" title="IDC: Mobile Sicherheitsvorfälle führen in jedem vierten Unternehmen zu Schäden in sechsstelliger Höhe" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Sicherheitslage in Bezug auf mobile Technologien hat sich gegenüber der IDC Studie aus dem Jahr 2015 weiter verschärft. Auch die Datenschutz-Grundverordnung wirft ihren Schatten voraus, drei Viertel der befragten Unternehmen bereiten sich nach eigenen Angaben derzeit auf die neuen Datenschutzvorgaben vor. Dabei wird es auch entscheidend sein, kreativere Wege bei der Anwendersensibilisierung zu beschreiten. Denn laut 52 Prozent der IT-Verantwortlichen geht von den Anwendern eine größere Gefahr aus als von Cyber-Kriminellen. Dass in jedem zweiten Unternehmen mobile Apps in den Fachbereichen von Mitarbeitern selbst entwickelt werden, verdeutlicht das Spannungsfeld aus Business Enablement auf der einen und Absicherung auf der anderen Seite, in dem IT-Entscheider agieren. Dies sind einige der Highlights der neuen IDC Studie &quot;Mobile Security in Deutschland 2017&quot;.</b></p>
<p>Mobile Technologien sind ein entscheidender Innovationsmotor bei der digitalen Transformation von Unternehmen. Durch die zunehmende Mobilisierung von Geschäftsprozessen und die Erschließung neuer Mobility Use Cases werden Smart Devices zu noch wertvolleren Informationsträgern und -mittlern, die allerdings auch stärker in das Fadenkreuz von Cyber-Kriminellen rücken. Um Einblicke in die Herausforderungen, Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren bei der Absicherung der mobilen IT zu erhalten, hat IDC eine Studie zu Mobile Security aus dem Jahr 2015 neu aufgelegt und im Dezember 2016 256 IT-Entscheider und Anwender aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland befragt. Die wichtigsten Ergebnisse werden im Folgenden zusammengefasst.</p>
<p><b>Sicherheitslage hat sich gegenüber 2015 weiter verschärft</b></p>
<p>65 Prozent der befragten Unternehmen berichten von Erfahrungen mit Angriffen auf mobile Endgeräte, das ist ein Anstieg um 8 Prozentpunkte gegenüber 2015 &#8211; die Dunkelziffer an unentdeckten Vorfällen nicht berücksichtigt. Immer mehr Firmen stellen fest: Je intensiver sie Smartphones, Tablets &amp; Co. für das Business Enablement ihrer Mitarbeiter einsetzen, desto wichtiger wird deren Absicherung. Aus Sicht von IDC muss die Durchsetzung der Mobile Security daher zu einem zentralen Eckpfeiler der IT-Security-Architektur einer digitalen Organisation werden.</p>
<p>Darüber hinaus ist das auch aus finanziellen Gesichtspunkten erforderlich. Strafzahlungen, Anwaltskosten, Personaleinsätze oder Geschäftsverluste treiben Kosten durch Sicherheitsbrüche in die Höhe. 26 Prozent der Unternehmen erlitten im vergangenen Jahr einen Schaden von mehr als 100.000 Euro durch Sicherheitsvorfälle mit mobilen Technologien. Hinzu kommen nicht-finanzielle Schäden hinsichtlich Reputation und Vertrauen, die Kunden oftmals hartnäckig im Gedächtnis bleiben. Ein Nichthandeln hat für Unternehmen somit verheerende Konsequenzen. IT-Entscheider sollten sich nicht länger hinter vermeintlich zu hohen Investitionskosten für Mobile-Security-Lösungen verstecken.</p>
<p><b>Deutschland ist Datenschutzland: Drei Viertel aller Unternehmen bereiten sich auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor</b></p>
<p>Durch die neue Datenschutz-Grundverordnung (engl. GDPR) kann es für Unternehmen bei zukünftigen Sicherheitsbrüchen noch teurer als bislang werden. Nach der Übergangsfrist Ende Mai 2018 können Datenschutzbehörden Bußgelder von maximal 20 Mio. Euro oder 4 Prozent des globalen Umsatzes erheben. „Durch die DSGVO stehen Verletzungen im Datenschutz auf einer Stufe mit Bußgeldern für Geldwäsche oder Korruption“, erläutert Mark Alexander Schulte, Senior Consultant und Projektleiter der Studie. „Auch die Meldepflicht von Sicherheitsbrüchen wird aus unserer Sicht dazu führen, dass sich die Gewährleistung des Datenschutzes von einer IT-Aufgabe zu einem Thema der Vorstandsetagen entwickeln und Security-Investitionen massiv antreiben wird.“</p>
<p>Die befragten Firmen äußern sich durchaus optimistisch im Hinblick auf die Einhaltung des Anwendungsdatums. 74 Prozent bereiten sich derzeit auf die Umsetzung der DSGVO vor, bei nur 5 Prozent der IT-Entscheidern ist das Thema noch nicht präsent. Die Ergebnisse unterstreichen damit den traditionell hohen Stellenwert des Datenschutzes in deutschen Unternehmen. Dennoch: Aus Sicht von IDC unterschätzen nicht wenige IT-Verantwortliche die Veränderungen, die sich durch die DSGVO ergeben. Die neue Datenschutzverordnung erfordert durch das „Data Protection by Design and by Default“-Prinzip ein deutlich proaktiveres Handeln, das bereits bei der Entstehung von personenbezogenen Daten ansetzt und darauf basierend geeignete Prozesse und Technologien auch im Bereich der Mobile Security erfordert. Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen nicht zögern, in rechtliche Beratung, erforderliche Trainings und Zertifizierungen zu investieren.</p>
<p>Aus Sicht der befragten Organisationen sind die Einschränkung des Datenzugriffs, angepasste Sicherheits-Policies und klar geregelte Verantwortlichkeiten die wirksamsten Maßnahmen, um DSGVO-konform zu werden und mit diesen Maßnahmen mehr Kontrolle und Transparenz über die Verwendung von Firmeninformationen zu erhalten. Die Rolle der Anwender sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Aus Sicht von IDC werden diejenigen Unternehmen am besten vorbereitet sein, die es schaffen, ihre Anwender umfassend für das neue Datenschutzrecht zu sensibilisieren.</p>
<p><b>Sicherheitsrisiko Anwender: Laut 52 Prozent der IT-Verantwortlichen geht von Anwendern eine größere Gefahr als von Cyber-Kriminellen aus</b></p>
<p>Für Fachbereichsmitarbeiter ist der mobile Zugriff auf personenbezogene Informationen ein wesentlicher Produktivitätsfaktor geworden. CRM-Anwendungen zählten beispielsweise zu den ersten Apps, die mobil bereitgestellt wurden, um Vertriebsmitarbeiter besser zu unterstützen und Prozesse zu verkürzen. Im Durchschnitt können 30 Prozent der Mitarbeiter eines Unternehmens über ein Smart Device auf Kundendaten zugreifen. Demgegenüber kennt gerade einmal die Hälfte aller Anwender die Inhalte der Datenschutz-Grundverordnung, beispielsweise im Hinblick auf die Konsequenzen einer Weitergabe personenbezogener Daten. Falls Unternehmen hier nicht handeln, sind Probleme bei der Einhaltung der DSGVO bereits vorprogrammiert.</p>
<p>Viele Organisationen haben es bislang nicht geschafft, das Sicherheitsrisiko durch Anwender in den Griff zu bekommen. Wie auch in der Befragung von 2015 gehen 45 Prozent der Sicherheitsvorfälle im Umgang mit mobiler Technologie auf das Konto der Fachbereichsmitarbeiter. Das Fehlverhalten der Anwender, wie etwa durch die Reaktion auf Phishing-Mails, Downloads unsicherer Apps oder Geräteverluste hat auch in den letzten Monaten wieder Tür und Tor zu Firmendaten für Externe geöffnet. Die Häufigkeit der Sicherheitsverfehlungen führt dazu, dass nach Angaben von 52 Prozent der IT-Entscheider von den unternehmensinternen Anwendern sogar eine größere Gefahr als von Cyber-Kriminellen ausgeht.</p>
<p>IDC ist davon überzeugt, dass das bloße Aufstellen von Richtlinien oder Verboten zu kurz greift und die Anwender nicht erreicht. Die Firmen müssen neue, kreativere Wege gehen, um Fachbereichsmitarbeiter für den sicheren Umgang mit mobilen Endgeräten, Apps und Daten zu sensibilisieren. Hierzu könnten Live-Hacks, gefakte Phishing Mails zählen oder auch Gutscheine für besonders auf Sicherheit bedachte Mitarbeiter ausgelobt werden. Als übergeordneten Rahmen aber bedarf es in jedem Fall einer Mobile Security Policy, die aktuell, praxisnah und vor allem durchsetzbar ist.</p>
<p><b>Rapid Mobile App Development: IT-Entscheider im Zwiespalt zwischen Entlastung und Sicherheitsbedenken</b></p>
<p>Trotz der Herausforderungen spielen Fachbereiche durch dezentrale Mobility-Budgets und einfach zu nutzenden Tools für die App-Entwicklung eine immer wichtigere Rolle in der Enterprise-Mobility-Strategie. Rapid Mobile App Development Tools erfordern wenig bis gar keine Programmierkenntnisse, da ihre Entwicklungsinterfaces auf graphischen Elementen basieren. Die Fachbereiche können somit mobile Apps selbst erstellen – mit oder ohne Einbindung der IT – und auf diese Weise Dienste schneller und bedarfsgerechter bereitstellen. In bereits knapp der Hälfte der befragten Organisationen werden mobile Apps in Fachbereichen entwickelt.</p>
<p>Aus Sicht von IDC ist es die Schnelligkeit, Relevanz und Entlastung der IT betreffend eine vielversprechende Idee, dass Fachbereiche ihre eigenen Apps entwickeln. „Allerdings darf durch die Verwirklichung einer in dieser Weise ausgestalteten ‚Mobile First‘-Strategie nicht ‚Security Second‘ die Folge sein,“ mahnt Mark Schulte. „Denn dass Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse, Erfahrungen mit Sicherheitskonzepten, Kenntnissen über gesetzliche Vorgaben Apps bauen, ist ohne ein adäquates Security Framework ein Albtraum für die IT.“</p>
<p>Doch die Ergebnisse zeigen: Auch, wenn IT-Entscheider in Zukunft große Sicherheitsherausforderungen erwarten (63 Prozent Zustimmung), sehen sie – und das interessanterweise häufiger als ihre Fachbereichskollegen – deutliche Vorteile wie Schnelligkeit bei der App-Bereitstellung (58 Prozent) oder Entlastung der IT (57 Prozent). Dies zeigt: Wenn die Sicherheit der Fachbereichs-Apps entlang des Application Lifecycles z. B. durch die Integration in MADP und EMM-Tools gewährleistet wird, wird sich der Trend der dezentralen App-Entwicklung weiter fortsetzen.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Die Sicherstellung der Security und Compliance zählt für deutsche Unternehmen zu den wichtigsten Mobility-Handlungsfeldern in 2017. Die wachsende Anzahl an Smart Devices, schwierig zu sensibilisierende Anwender, App-entwickelnde Fachbereiche, eine hohe Innovationsdynamik und neue Datenschutzvorschriften erschweren und erfordern zugleich starke Sicherheitsmaßnahmen für mobile Geräte, Apps und Firmendaten.</p>
<p>Im Vergleich zur IDC-Mobile-Security-Studie aus dem Jahr 2015 gehen Unternehmen die Absicherung ihrer mobilen IT deutlich gereifter an. Aus dem „Mobile Laissez Faire“ ist vorausschauendes Handeln, zum Beispiel in Hinblick auf die DSGVO, geworden. Die meisten IT-Entscheider erkennen: Je intensiver sie durch mobile Technologien das Business unterstützen, desto wichtiger wird deren Absicherung. Dies wird sich in steigenden Ausgaben für Mobile-Security-Lösungen bemerkbar machen, denen IDC ein durchschnittliches Wachstum von 11 Prozent pro Jahr bis 2020 in Deutschland prognostiziert. Doch allein mit Technologie werden es Unternehmen nicht schaffen, mobile Geräte, Apps und Firmendaten ganzheitlich zu schützen. Der Schlüssel zu einer umfassenden mobilen Sicherheit ist es, die Anwender zu einem aufgeklärten und damit sorgfältigen Umgang zu bewegen.</p>
<p>Es zeichnen sich zudem bereits neue Herausforderungen und Veränderungen im Bereich der mobilen Sicherheit ab, denen sich Unternehmen künftig stellen müssen. Aus Sicht von IDC werden eine zunehmende Autonomie der Fachbereiche, neue Use Cases jenseits der klassischen Office-IT sowie Internet-of-Things-Szenarien verstärkt in den Fokus der Mobile Security rücken und zu neuer Komplexität führen. Für IT-Entscheider wird es also auch in Zukunft nicht einfacher, das Spannungsfeld aus Business Enablement und Absicherung aufzulösen.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der aktuellen Studie können Anwenderunternehmen kostenfrei <a href="http://idc.de/de/research/multi-client-projekte/mobile-security-in-deutschland-2017/mobile-security-in-deutschland-2017-projektergebnisse" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> anfordern.</p>
<p>Die Biografie von Mark Schulte finden Sie <a href="http://idc.de/de/ueber-idc/team" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</div>
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