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	<title>Firma Europäisches Patentamt, Autor bei Presse-Wissen</title>
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	<description>Know-How für alle – wir lieben und leben Presse!</description>
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		<title>Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Europäisches Patentamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 07:16:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>● Für seine Arbeit im Bereich synthetischer Katalysatoren zur Verbesserung chemischer Reaktionen erhält Avelino Corma Canós am 4. Juli in Valencia den Preis für sein <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/06/27/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma-2/" title="Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/06/27/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma-2/" data-wpel-link="internal">Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">● Für seine Arbeit im Bereich synthetischer Katalysatoren zur Verbesserung chemischer Reaktionen erhält Avelino Corma Canós am 4. Juli in Valencia den Preis für sein Lebenswerk ● Seine Erfindungen kommen heute unter anderem in der Energiewirtschaft, in der Pharmazie und der Kosmetikindustrie zur Anwendung ● Von den etwa 300 bislang synthetisierten Zeolithen geht rund ein Fünftel auf das Konto von Corma und seinem Team ● Corma zeichnet als Erfinder oder Miterfinder für fast 200 europäische Patentanmeldungen verantwortlich und gehört zu den Gründervätern des Instituts für Chemische Technologie (ITQ) in Spanien, einer gemeinsamen Einrichtung der Universitat Politècnica de València (UPC) und des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC)</p>
<p>Chemie ist in unserem Alltag allgegenwärtig, nicht nur in der Medizin und in Reinigungsmitteln. Alles, was wir hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen können, hat mit Chemie zu tun. Die Prozesse, durch die unser Körper Nahrung und Wasser in Energie umwandeln kann, werden durch Katalysatoren beschleunigt. Der 1951 in Moncofa in Castellón geborene spanische Wissenschaftler Avelino Corma, Mitbegründer des Instituts für Chemische Technologie, einer gemeinsamen Einrichtung der Universitat Politècnica de València und des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC), hat sein Leben der Entwicklung nachhaltigerer chemischer Prozesse und Katalysatoren gewidmet.</p>
<p>Heute hat das EPA bekanntgegeben, dass Corma im Rahmen des Europäischen Erfinderpreises 2023 für seine bedeutende, mehr als drei Jahrzehnte umspannende Karriere für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Sein Wirken wird in der Preisverleihungszeremonie des Erfinderpreises, die am 4. Juli um 12:00 Uhr live aus Valencia übertragen wird, gewürdigt.</p>
<p><b>Optimierung chemischer Reaktionen</b></p>
<p>Katalysatoren werden in chemischen Prozessen zu ganz unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, beispielsweise zur Erhöhung der Effizienz und Umweltverträglichkeit chemischer Reaktionen in allen Industriezweigen. Die meisten der Errungenschaften, die wir Corma verdanken, sind zumindest zum Teil auf synthetische Zeolithen zurückzuführen, die er entwickelt hat. Zeolithe sind kristalline Materialien, die aus Silizium, Aluminium und Sauerstoff bestehen. Sie wirken wie ein Schwamm mit winzigen Poren, die kleine Moleküle in sich aufnehmen, so dass dort spezifische chemische Reaktionen stattfinden können. Einige Zeolithe kommen natürlich vor, es ist aber auch möglich, sogenannte &quot;formselektive Katalysatoren&quot; herzustellen, die auf Moleküle einer ganz bestimmten Größe ausgerichtet sind.</p>
<p>Theoretisch sind Millionen von synthetischen Zeolithstrukturen möglich. Bislang wurden allerdings nur etwa 300 entwickelt, etwa ein Fünftel davon von Corma und seinem Team der ITQ (UPV-CSIC). Die in Valencia ansässige Forschungsgruppe ist damit eine führende Institution auf diesem Gebiet.</p>
<p>Seinen ersten synthetischen Zeolithen entwickelte Corma 1989. Dieser ermöglichte einen Kraftstoff mit einem geringeren Verbrauch pro gefahrenem Kilometer, weniger Kohlenstoffemissionen bei wärmeren Außentemperaturen und einem höheren Widerstand gegen die Kompression im Verbrennungsmotor. Seither leisten seine synthetischen Katalysatoren der Industrie und der Gesellschaft ungeheuer wertvolle Dienste. So werden sie beispielsweise bei der Energieerzeugung aus Biomasse oder bei der Reduzierung von Stickoxiden zur Bekämpfung der Luftverschmutzung eingesetzt. Von Cormas synthetischen Zeolithen profitiert eine ganze Reihe von Sektoren – Raffinerien und petrochemische Unternehmen ebenso wie die pharmazeutische Industrie und die Kosmetikbranche. Corma hat bereits fast 200 europäische Patente angemeldet. Für über 50 seiner Patente haben internationale Unternehmen Lizenzen erworben.</p>
<p><b>Ein grüneres chemisches Vermächtnis für kommende Generationen</b></p>
<p>Corma wuchs in der kleinen bäuerlich geprägten Gemeinde Moncofa in der spanischen Provinz Castellón auf. Schon früh wurde klar, wo seine Talente lagen, und so ließ er das ländliche Leben nach 1967 hinter sich, um an der Universität Valencia zu studieren. Mehr als ein Jahrzehnt widmete er seinem Studium, einschließlich eines Aufenthalts als Postdoktorand an der Queen&#8217;s University in Kanada. Ab 1979 arbeitete er als Forscher am Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Nationaler Spanischer Forschungsrat). 1987 wurde er zum Professor ernannt.</p>
<p>Seitdem hat Corma sowohl im akademischen Bereich als auch im Privatsektor in Zusammenarbeit mit diversen Unternehmen Forschungsprojekte im Bereich der heterogenen Katalyse geleitet. Die Beschäftigung mit grundlegenden Aspekten der Säure-Basen- und Redox-Katalyse führte ihn zu einem besseren Verständnis der aktiven Zentren und der Reaktionsmechanismen. Dieses Wissen war die Grundlage für seine Entwicklung von Katalysatoren, die heute in verschiedenen industriellen Prozessen kommerziell genutzt werden, beispielsweise zur Verringerung der Schadstoffemissionen von Fahrzeugen und Fabriken, zur Verbesserung von Lebensmitteln, zur Wasserreinigung, zur Ölraffination oder zur Herstellung von Arzneimitteln. Ganz allgemein gesagt tragen sie dazu bei, die chemische Industrie umweltfreundlicher zu machen. Die spanische Erdölgesellschaft CEPSA (Compañía Española de Petróleos, S.A.U.) und das deutsche Chemieunternehmen Süd-Chemie AG (heute Clariant) waren die ersten, die Cormas ersten Zeolithen unter dem Markennamen HYSOPAR auf den Markt brachten. Seither erhöht er die Effizienz des Raffinationsprozesses weltweit in mehr als 20 Raffinerien.</p>
<p>1990 gehörte Corma zu den Mitbegründern des Instituts für chemische Technologie (ITQ, UPV-CSIC) in Valencia – ein wichtiger Meilenstein auf seinem Weg, der auch die chemische Wissenschaft weiter voranbrachte. Corma legte den Schwerpunkt seiner Forschung auf vier Hauptbereiche: Energie, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wasser. Das ITQ wurde zu einem internationalen Referenzzentrum für die Forschung in den Bereichen Katalyse, neue Materialien und Photochemie. Für Corma ist die Arbeit, die er dort geleistet hat, ein Vermächtnis, das er den nachfolgenden Generationen hinterlassen möchte. Um zu bahnbrechenden Erkenntnissen zu gelangen, muss man seinem Instinkt folgen – so sein</p>
<p>Credo: &quot;Auf diesem Gebiet, das ja nicht auf eine Theorie gegründet ist, mit der sich vorhersagen ließe, was man überhaupt erreichen kann, kommt es entscheidend darauf an, eine gute Vorstellungskraft mitzubringen und gute und originelle Ideen zu entwickeln.</p>
<p>Corma hat mehrere Bücher geschrieben (&quot;Catalytic Cracking&quot; und &quot;Introduction to Zeolite Molecular Sieves&quot;, um nur zwei Titel zu nennen) und ist Autor von mehr als 1 200 Publikationen.</p>
<p>Um mehr über den Erfinder und seinen Werdegang zu erfahren, besuchen Sie bitte diese Seite.</p>
<p><b>Über den Europäischen Erfinderpreis</b></p>
<p>Der Europäische Erfinderpreis ist einer der renommiertesten Innovationspreise in Europa. Er wurde 2006 vom EPA ins Leben gerufen und ehrt Einzelpersonen und Teams, die Lösungen für einige der größten Herausforderungen unserer Zeit gefunden haben. Die Finalisten und Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich aus früheren Finalisten des Preises zusammensetzt. Gemeinsam prüfen sie die Vorschläge hinsichtlich ihres Beitrags zum technischen Fortschritt, zur sozialen und nachhaltigen Entwicklung und zum wirtschaftlichen Wohlstand. Allen Erfindern muss für ihre Erfindung ein europäisches Patent erteilt worden sein. Lesen Sie mehr über die verschiedenen Kategorien – einschließlich der Auszeichnung für das Lebenswerk und des Publikumspreises – über die Auswahlkriterien und die hybride Livestream-Zeremonie zur Preisverleihung, die am 4. Juli 2023 stattfindet.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Europ&auml;isches Patentamt</div>
<p>Mit 6 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Europ&auml;ische Patentamt eine der gr&ouml;&szlig;ten Beh&ouml;rden in Europa. Das EPA, das seinen Hauptsitz in M&uuml;nchen sowie Niederlassungen in Berlin, Br&uuml;ssel, Den Haag und Wien hat, wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Patentwesens zu st&auml;rken. Dank des zentralisierten Verfahrens vor dem EPA k&ouml;nnen Erfinder hochwertigen Patentschutz in bis zu 44 Staaten erlangen, die zusammen einen Markt von rund 700 Millionen Menschen umfassen. Das EPA ist au&szlig;erdem weltweit f&uuml;hrend in den Bereichen Patentinformation und Patentrecherche.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Europ&auml;isches Patentamt<br />
Bob-van-Benthem-Platz 1<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 2399-0<br />
Telefax: +49 (89) 2399-4560<br />
<a href="http://www.epo.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.epo.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Luis Berenguer Giménez<br />
Leiter Unternehmenskommunikation / Sprecher<br />
Telefon: +49 (89) 2399-1203<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#064;&#101;&#112;&#111;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/europaeisches-patentamt/Ein-Leben-fuer-die-Chemie-Der-Europaeische-Erfinderpreis-in-der-Kategorie-Lebenswerk-geht-an-den-spanischen-Wissenschaftler-Avelino-Corma/boxid/1163143" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/europaeisches-patentamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---12/1163143.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/06/27/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma-2/" data-wpel-link="internal">Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/06/20/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Europäisches Patentamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 09:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>. ● Für seine Arbeit im Bereich synthetischer Katalysatoren zur Verbesserung chemischer Reaktionen erhält Avelino Corma Canós am 4. Juli in Valencia den Preis für <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/06/20/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma/" title="Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/06/20/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma/" data-wpel-link="internal">Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
● Für seine Arbeit im Bereich synthetischer Katalysatoren zur Verbesserung chemischer Reaktionen erhält Avelino Corma Canós am 4. Juli in Valencia den Preis für sein Lebenswerk<br />
● Seine Erfindungen kommen heute unter anderem in der Energiewirtschaft, in der Pharmazie und der Kosmetikindustrie zur Anwendung<br />
● Von den etwa 300 bislang synthetisierten Zeolithen geht rund ein Fünftel auf das Konto von Corma und seinem Team<br />
● Corma zeichnet als Erfinder oder Miterfinder für fast 200 europäische Patentanmeldungen verantwortlich und gehört zu den Gründervätern des Instituts für Chemische Technologie (ITQ) in Spanien, einer gemeinsamen Einrichtung der Universitat Politècnica de València (UPC) und des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC)</p>
<p>Chemie ist in unserem Alltag allgegenwärtig, nicht nur in der Medizin und in Reinigungsmitteln. Alles, was wir hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen können, hat mit Chemie zu tun. Die Prozesse, durch die unser Körper Nahrung und Wasser in Energie umwandeln kann, werden durch Katalysatoren beschleunigt. Der 1951 in Moncofa in Castellón geborene spanische Wissenschaftler Avelino Corma, Mitbegründer des Instituts für Chemische Technologie, einer gemeinsamen Einrichtung der Universitat Politècnica de València und des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC), hat sein Leben der Entwicklung nachhaltigerer chemischer Prozesse und Katalysatoren gewidmet.</p>
<p>Heute hat das EPA bekanntgegeben, dass Corma im Rahmen des Europäischen Erfinderpreises 2023 für seine bedeutende, mehr als drei Jahrzehnte umspannende Karriere für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Sein Wirken wird in der Preisverleihungszeremonie des Erfinderpreises, die am 4. Juli um 12:00 Uhr live aus Valencia übertragen wird, gewürdigt.</p>
<p>Optimierung chemischer Reaktionen</p>
<p>Katalysatoren werden in chemischen Prozessen zu ganz unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, beispielsweise zur Erhöhung der Effizienz und Umweltverträglichkeit chemischer Reaktionen in allen Industriezweigen. Die meisten der Errungenschaften, die wir Corma verdanken, sind zumindest zum Teil auf synthetische Zeolithen zurückzuführen, die er entwickelt hat. Zeolithe sind kristalline Materialien, die aus Silizium, Aluminium und Sauerstoff bestehen. Sie wirken wie ein Schwamm mit winzigen Poren, die kleine Moleküle in sich aufnehmen, so dass dort spezifische chemische Reaktionen stattfinden können. Einige Zeolithe kommen natürlich vor, es ist aber auch Theoretisch sind Millionen von synthetischen Zeolithstrukturen möglich. Bislang wurden allerdings nur etwa 300 entwickelt, etwa ein Fünftel davon von Corma und seinem Team der ITQ (UPV-CSIC). Die in Valencia ansässige Forschungsgruppe ist damit eine führende Institution auf diesem Gebiet.</p>
<p>Seinen ersten synthetischen Zeolithen entwickelte Corma 1989. Dieser ermöglichte einen Kraftstoff mit einem geringeren Verbrauch pro gefahrenem Kilometer, weniger Kohlenstoffemissionen bei wärmeren Außentemperaturen und einem höheren Widerstand gegen die Kompression im Verbrennungsmotor. Seither leisten seine synthetischen Katalysatoren der Industrie und der Gesellschaft ungeheuer wertvolle Dienste. So werden sie beispielsweise bei der Energieerzeugung aus Biomasse oder bei der Reduzierung von Stickoxiden zur Bekämpfung der Luftverschmutzung eingesetzt. Von Cormas synthetischen Zeolithen profitiert eine ganze Reihe von Sektoren – Raffinerien und petrochemische Unternehmen ebenso wie die pharmazeutische Industrie und die Kosmetikbranche. Corma hat bereits fast 200 europäische Patente angemeldet. Für über 50 seiner Patente haben internationale Unternehmen Lizenzen erworben.</p>
<p>Ein grüneres chemisches Vermächtnis für kommende Generationen</p>
<p>Corma wuchs in der kleinen bäuerlich geprägten Gemeinde Moncofa in der spanischen Provinz Castellón auf. Schon früh wurde klar, wo seine Talente lagen, und so ließ er das ländliche Leben nach 1967 hinter sich, um an der Universität Valencia zu studieren. Mehr als ein Jahrzehnt widmete er seinem Studium, einschließlich eines Aufenthalts als Postdoktorand an der Queen&#8217;s University in Kanada. Ab 1979 arbeitete er als Forscher am Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Nationaler Spanischer Forschungsrat). 1987 wurde er zum Professor ernannt.</p>
<p>Seitdem hat Corma sowohl im akademischen Bereich als auch im Privatsektor in Zusammenarbeit mit diversen Unternehmen Forschungsprojekte im Bereich der heterogenen Katalyse geleitet. Die Beschäftigung mit grundlegenden Aspekten der Säure-Basen- und Redox-Katalyse führte ihn zu einem besseren Verständnis der aktiven Zentren und der Reaktionsmechanismen. Dieses Wissen war die Grundlage für seine Entwicklung von Katalysatoren, die heute in verschiedenen industriellen Prozessen kommerziell genutzt werden, beispielsweise zur Verringerung der Schadstoffemissionen von Fahrzeugen und Fabriken, zur Verbesserung von Lebensmitteln, zur Wasserreinigung, zur Ölraffination oder zur Herstellung von Arzneimitteln. Ganz allgemein gesagt tragen sie dazu bei, die chemische Industrie umweltfreundlicher zu machen. Die spanische Erdölgesellschaft CEPSA (Compañía Española de Petróleos, S.A.U.) und das deutsche Chemieunternehmen Süd-Chemie AG (heute Clariant) waren die ersten, die Cormas ersten Zeolithen unter dem Markennamen HYSOPAR auf den Markt brachten. Seither erhöht er die Effizienz des Raffinationsprozesses weltweit in mehr als 20 Raffinerien.</p>
<p>1990 gehörte Corma zu den Mitbegründern des Instituts für chemische Technologie (ITQ, UPV-CSIC) in Valencia – ein wichtiger Meilenstein auf seinem Weg, der auch die chemische Wissenschaft weiter voranbrachte. Corma legte den Schwerpunkt seiner Forschung auf vier Hauptbereiche: Energie, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wasser. Das ITQ wurde zu einem internationalen Referenzzentrum für die Forschung in den Bereichen Katalyse, neue Materialien und Photochemie. Für Corma ist die Arbeit, die er dort geleistet hat, ein Vermächtnis, das er den nachfolgenden Generationen hinterlassen möchte. Um zu bahnbrechenden Erkenntnissen zu gelangen, muss man seinem Instinkt folgen – so sein</p>
<p>Credo: &quot;Auf diesem Gebiet, das ja nicht auf eine Theorie gegründet ist, mit der sich vorhersagen ließe, was man überhaupt erreichen kann, kommt es entscheidend darauf an, eine gute Vorstellungskraft mitzubringen und gute und originelle Ideen zu entwickeln.</p>
<p>Corma hat mehrere Bücher geschrieben (&quot;Catalytic Cracking&quot; und &quot;Introduction to Zeolite Molecular Sieves&quot;, um nur zwei Titel zu nennen) und ist Autor von mehr als 1 200 Publikationen.</p>
<p>Um mehr über den Erfinder und seinen Werdegang zu erfahren, besuchen Sie bitte diese Seite.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Europ&auml;isches Patentamt</div>
<p>&Uuml;ber den Europ&auml;ischen Erfinderpreis<br />
Der Europ&auml;ische Erfinderpreis ist einer der renommiertesten Innovationspreise in Europa. Er wurde 2006 vom EPA ins Leben gerufen und ehrt Einzelpersonen und Teams, die L&ouml;sungen f&uuml;r einige der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen unserer Zeit gefunden haben. Die Finalisten und Gewinner werden von einer unabh&auml;ngigen Jury ausgew&auml;hlt, die sich aus fr&uuml;heren Finalisten des Preises zusammensetzt. Gemeinsam pr&uuml;fen sie die Vorschl&auml;ge hinsichtlich ihres Beitrags zum technischen Fortschritt, zur sozialen und nachhaltigen Entwicklung und zum wirtschaftlichen Wohlstand. Allen Erfindern muss f&uuml;r ihre Erfindung ein europ&auml;isches Patent erteilt worden sein. Lesen Sie mehr &uuml;ber die verschiedenen Kategorien &ndash; einschlie&szlig;lich der Auszeichnung f&uuml;r das Lebenswerk und des Publikumspreises &ndash; &uuml;ber die Auswahlkriterien und die hybride Livestream-Zeremonie zur Preisverleihung, die am 4. Juli 2023 stattfindet.</p>
<p>&Uuml;ber das Europ&auml;ische Patentamt<br />
Mit 6 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Europ&auml;ische Patentamt eine der gr&ouml;&szlig;ten Beh&ouml;rden in Europa. Das EPA, das seinen Hauptsitz in M&uuml;nchen sowie Niederlassungen in Berlin, Br&uuml;ssel, Den Haag und Wien hat, wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Patentwesens zu st&auml;rken. Dank des zentralisierten Verfahrens vor dem EPA k&ouml;nnen Erfinder hochwertigen Patentschutz in bis zu 44 Staaten erlangen, die zusammen einen Markt von rund 700 Millionen Menschen umfassen. Das EPA ist au&szlig;erdem weltweit f&uuml;hrend in den Bereichen Patentinformation und Patentrecherche.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Europ&auml;isches Patentamt<br />
Bob-van-Benthem-Platz 1<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 2399-0<br />
Telefax: +49 (89) 2399-4560<br />
<a href="http://www.epo.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.epo.org</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
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B2P Communications Consulting GmbH<br />
Telefon: +49 (30) 6640406-12<br />
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</div>
<div class="pb-contact-item">Luis Berenguer Giménez<br />
Leiter Unternehmenskommunikation / Sprecher<br />
Telefon: +49 (89) 2399-1203<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#064;&#101;&#112;&#111;&#046;&#111;&#114;&#103;
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/europaeisches-patentamt/Ein-Leben-fuer-die-Chemie-Der-Europaeische-Erfinderpreis-in-der-Kategorie-Lebenswerk-geht-an-den-spanischen-Wissenschaftler-Avelino-Corma/boxid/1162336" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Europ&auml;isches Patentamt</a>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/europaeisches-patentamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Europ&auml;isches Patentamt</a>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/06/20/ein-leben-fuer-die-chemie-der-europaeische-erfinderpreis-in-der-kategorie-lebenswerk-geht-an-den-spanischen-wissenschaftler-avelino-corma/" data-wpel-link="internal">Ein Leben für die Chemie: Der Europäische Erfinderpreis in der Kategorie “Lebenswerk” geht an den spanischen Wissenschaftler Avelino Corma</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/05/29/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Europäisches Patentamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[chaise]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<category><![CDATA[quotlebenswerk]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-wissen.de/2023/05/29/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023-2/</guid>

					<description><![CDATA[<p>  ● Das Europäische Patentamt gibt die zwölf nominierten Einzelpersonen und Teams für die Endausscheidung des wichtigsten europäischen Innovationspreises bekannt. ● Erfinderpersönlichkeiten aus in vier <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/29/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023-2/" title="Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/29/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023-2/" data-wpel-link="internal">Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p><b>● Das Europäische Patentamt gibt die zwölf nominierten Einzelpersonen und Teams für die Endausscheidung des wichtigsten europäischen Innovationspreises bekannt.</b></p>
<p><b>● Erfinderpersönlichkeiten aus in vier Kategorien verändern unsere Welt und unseren Alltag: Industrie, Forschung, Nicht-EPO-Staaten und KMU.</b></p>
<p><b>● Wer den Preis in der Kategorie &quot;Lebenswerk&quot; gewonnen hat, wird später bekannt gegeben.</b></p>
<p><b>● Die öffentliche Abstimmung über den Publikumspreis startet heute <a href="https://popular-prize.epo.org/?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press&amp;mtm_group=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">auf der Website</a>.</b></p>
<p><b>● Die Verleihung des Europäischen Erfinderpreises findet am 4. Juli in Valencia, Spanien statt und wird <a href="https://inventoraward.epo.org/?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">online übertragen</a>.</b></p>
<p><b>● Die Finalistinnen und Finalisten kommen aus der ganzen Welt und fördern mit ihren Erfindungen die Nachhaltigkeitsbemühungen an Land, auf See und sogar im Weltraum. Sie setzen sich für mehr Energieeffizienz ein, bekämpfen die Lebensmittelverschwendung und entwickeln bahnbrechende Innovationen in Medizin und Mobilität</b></p>
<p>Das Europäische Patentamt (EPA) hat heute die zwölf Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023 bekannt gegeben. Europas wichtigster Innovationspreis ehrt inspirierende und ideenfreudige Erfinderpersönlichkeiten sowohl für ihre Beiträge zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als auch für den Einfluss, den sie und ihre patentierten Erfindungen auf unseren Alltag haben. Die Finalistinnen und Finalisten wurden von einer unabhängigen internationalen Jury ausgewählt.</p>
<p><i>„Die Erfindungen der Finalisten dieses Jahres sind eine Quelle der Inspiration in Anbetracht der vielen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Energiewende, aber auch soziale Ungleichheit, denen sich die moderne Welt stellen muss. Der Preis ist eine Würdigung ihrer Arbeit und des damit verbundenen Fortschritts“</i>, sagte EPA-Präsident Antonio Campinos.</p>
<p><b>Die Gewinnerinnen und Gewinner des Europäischen Erfinderpreises 2023 werden bei einer Hybridveranstaltung in Valencia (Spanien) am 4. Juli 2023 um 12 Uhr MESZ bekannt gegeben. </b>Die Verleihung wird<b> <a href="https://inventoraward.epo.org/?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">online übertragen</a>.</b></p>
<p><b>Die Finalistinnen und Finalisten</b></p>
<p>Die Finalistinnen und Finalisten kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Viele ihrer Innovationen zielen darauf ab, den Alltag von Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern und die größten gesellschaftlichen Herausforderungen wie z. B. Nachhaltigkeit an Land, auf See und sogar im Weltraum, Energieeffizienz, medizinische Geräte, Optimierung von Nahrungsketten sowie Mobilitätslösungen zu bewältigen.</p>
<p>Im diesjährigen Finale sind zwölf Länder vertreten: Australien, Belgien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Indien, Irland, Island, Italien, Österreich und die Vereinigten Staaten. Die <a href="https://new.epo.org/de/news-events/european-inventor-award/about-award#thejury?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press&amp;mtm_group=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">unabhängige Jury</a> setzt sich aus früheren Finalistinnen und Finalisten zusammen, die sich auf ihre Expertise in den Bereichen Technik, Geschäftswelt und geistiges Eigentum stützen. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, hat erneut den Vorsitz der Jury inne. Die Jury hat die Finalistinnen und Finalisten aus mehr als <b>600 Kandidatenvorschlägen aus der ganzen Welt</b> ausgewählt.</p>
<p>Die Finalistinnen und Finalisten sind:</p>
<p><i>Industrie:</i></p>
<p>• das finnische Team von Pia Bergström, Annika Malm, Jukka Myllyoja, Jukka-Pekka Pasanen und Blanka Toukoniitty für die Umwandlung von Abfällen in erneuerbare Kraftstoffe</p>
<p>• die belgischen Wissenschaftler Michiel Dusselier und Bert Sels für ein kostengünstigeres und grüneres Verfahren zur Herstellung von Biokunststoffen</p>
<p>• der österreichische Physiker Josef Faderl und sein Team für die Herstellung von Autoteilen aus härterem und leichterem Stahl zur Verbesserung der Sicherheit und Reduzierung von Emissionen</p>
<p><i>Nicht-EPO-Staaten:</i></p>
<p>• die australischen Forscher Thomas Oxley und Nicholas Opie für die Entwicklung eines Gehirnimplantats für die Zwei-Wege-Kommunikation mit externen Geräten</p>
<p>• das indisch-amerikanische Duo Kripa Varanasi und David Smith für die Entwicklung von nicht haftendem Verpackungsmaterial, an dem keine Produktreste kleben bleiben</p>
<p>• der chinesische Erfinder Wu Kai und sein Team für die Senkung des Explosionsrisikos von Autos mit Lithium-Ionen-Batterien</p>
<p><i>Forschung:</i></p>
<p>• der deutsche Forscher Harald Haas für die Entwicklung der Möglichkeit, Highspeed-Internet durch LED-Leuchten zu übertragen</p>
<p>• das französische Team von Patricia de Rango, Daniel Fruchart, Albin Chaise, Michel Jehan und Nataliya Skryabina für die Entwicklung eines sicheren und effizienten Verfahrens zur Speicherung von Wasserstoff</p>
<p>• die isländischen Wissenschaftler Thorsteinn Loftsson und Einar Stefánsson für die Entwicklung einer Behandlung von Augenerkrankungen, bei der Nadeln durch nicht invasive Augentropfen ersetzt werden</p>
<p><i>KMU:</i></p>
<p>• der französische Wissenschaftler Antoine Hubert und sein Team für ihre vertikalen Insektenfarmen zur Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln und Dünger</p>
<p>• der italienische Astrophysiker Luca Rossettini für seine Technologie zur Entfernung von Weltraumschrott aus der Erdumlaufbahn</p>
<p>• die irischen Physiker Rhona Togher und Eimear O&#8217;Carroll für Geräuschdämmung mittels eines hochmodernen akustischen Materials</p>
<p>Weitere Informationen über die Auswirkungen der Erfindungen und Näheres zu den Erfinderinnen und Erfindern finden Sie <a href="https://new.epo.org/de/news-events/european-inventor-award?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>
<p><b>Preis für das Lebenswerk, Publikumspreis und Young Inventors Prize</b></p>
<p>Eine wichtige Preiskategorie ist die Kategorie &quot;Lebenswerk&quot;. <b>Dieses Jahr wird zwei Wochen vor der Preisverleihung bekanntgegeben, wer in der Kategorie &quot;Lebenswerk&quot; gewonnen hat.</b></p>
<p>Ab heute kann die Öffentlichkeit an der Verleihung des Europäischen Erfinderpreises 2023 mitwirken und online darüber abstimmen, wer von den vorstehenden zwölf Finalistinnen und Finalisten <a href="https://popular-prize.epo.org/?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press&amp;mtm_group=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">den Publikumspreis</a> erhalten soll. Die Stimmabgabe ist bis zum Tag der Preisverleihung möglich.</p>
<p>Zum zweiten Mal wird auch der Young Inventors Prize verliehen; die Gewinnerinnen und Gewinner werden dieses Jahr am 23. Mai bekannt gegeben. Der Preis rückt drei bahnbrechende Initiativen ins Blickfeld und hebt hervor, mit welcher Kraft jüngere Generationen unsere Welt mitgestalten. Nominierte dürfen zum Zeitpunkt der Verleihung höchstens 30 Jahre alt sein. Mit ihren Initiativen müssen sie technische Lösungen für Aufgaben finden, die sich im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen stellen.</p>
<p><b>Rückblick auf 50 Jahre europäisches Patentsystem </b></p>
<p>2023 feiert das EPA den 50. Jahrestag der Gründung des europäischen Patentsystems. Mit der Unterzeichnung des Europäischen Patentübereinkommens am 5. Oktober 1973 in München läuteten 16 europäische Staaten eine neue Ära der Zusammenarbeit im Patentwesen ein. Sie legten den Grundstein für ein Patentsystem, das wirtschaftliche und technologische Entwicklungen fördert, deren Verlauf unser Leben nachhaltig verändert hat und auch künftig prägen wird. Erfahren Sie mehr über die <a href="https://www.epo.org/about-us/50-epc-anniversary_de.html?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press&amp;mtm_group=press" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Geschichte des EPA und die Jubiläumsveranstaltungen</a>, die für 2023 geplant sind.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Europ&auml;isches Patentamt</div>
<p>Mit 6 300 Besch&auml;ftigten ist das [url=https://www.epo.org/index_de.html?mtm_campaign=EIA2023&amp;mtm_keyword=EIA-pressrelease&amp;mtm_medium=press&amp;mtm_group=press]Europ&auml;ische Patentamt (EPA)[/url] eine der gr&ouml;&szlig;ten Beh&ouml;rden in Europa. Das EPA, das seinen Hauptsitz in M&uuml;nchen sowie Niederlassungen in Berlin, Br&uuml;ssel, Den Haag und Wien hat, wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Patentwesens zu st&auml;rken. Dank des zentralisierten Verfahrens vor dem EPA k&ouml;nnen Erfinderinnen und Erfinder hochwertigen Patentschutz in bis zu 44 Staaten erlangen, die zusammen einen Markt von rund 700 Millionen Menschen umfassen. Das EPA ist ferner weltweit f&uuml;hrend in den Bereichen Patentinformation und Patentrecherche.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Europ&auml;isches Patentamt<br />
Bob-van-Benthem-Platz 1<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 2399-0<br />
Telefax: +49 (89) 2399-4560<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Kristin Sofie Schacherer<br />
B2P Communications Consulting GmbH<br />
Telefon: +49 (30) 6640406-12<br />
E-Mail: &#107;&#115;&#115;&#099;&#104;&#097;&#099;&#104;&#101;&#114;&#101;&#114;&#064;&#098;&#050;&#112;&#045;&#099;&#111;&#109;&#109;&#117;&#110;&#105;&#099;&#097;&#116;&#105;&#111;&#110;&#115;&#046;&#099;&#111;&#109;
</div>
<div class="pb-contact-item">Luis Berenguer Giménez<br />
Leiter Unternehmenskommunikation / Sprecher<br />
Telefon: +49 (89) 2399-1203<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#064;&#101;&#112;&#111;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/europaeisches-patentamt/Bekanntgabe-der-Finalistinnen-und-Finalisten-des-Europaeischen-Erfinderpreises-2023/boxid/1159675" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/europaeisches-patentamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---12/1159675.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/29/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023-2/" data-wpel-link="internal">Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drahtlose Verbindungen 100-mal schneller als WLAN: Forscher aus Deutschland unter den Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/drahtlose-verbindungen-100-mal-schneller-als-wlan-forscher-aus-deutschland-unter-den-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Europäisches Patentamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
		<category><![CDATA[epa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>● Der deutsche Erfinder Professor Harald Haas und sein Team haben eine stabilere, energieverbrauchsärmere und sicherere Mobilfunktechnologie als WLAN entwickelt, die auf der Übertragung von <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/drahtlose-verbindungen-100-mal-schneller-als-wlan-forscher-aus-deutschland-unter-den-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/" title="Drahtlose Verbindungen 100-mal schneller als WLAN: Forscher aus Deutschland unter den Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/drahtlose-verbindungen-100-mal-schneller-als-wlan-forscher-aus-deutschland-unter-den-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/" data-wpel-link="internal">Drahtlose Verbindungen 100-mal schneller als WLAN: Forscher aus Deutschland unter den Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">● Der deutsche Erfinder Professor Harald Haas und sein Team haben eine stabilere, energieverbrauchsärmere und sicherere Mobilfunktechnologie als WLAN entwickelt, die auf der Übertragung von LED-Licht beruht</p>
<p>● Die Technologie kann an bestehende Infrastrukturen, wie etwa Straßenlaternen, angeschlossen werden und findet bereits in Schulen und Krankenhäusern Anwendung</p>
<p>● LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (Light Fidelity) bietet mehr Datensicherheit als WLAN, da das Funksignal nicht durch Wände dringt</p>
<p>Nach Angaben der Vereinten Nationen sind heute über 65% der Weltbevölkerung online. Die Nutzer legen dabei großen Wert auf die Internet-Geschwindigkeit. Professor Harald Haas und sein Team haben eine mobile Funktechnologie-Alternative entwickelt. Sie bietet den Nutzern drahtlose Verbindungen, die über 100-mal schneller sind als WLAN. Es handelt sich um lichtbasiertes WLAN. Die Funktechnologie verwendet Licht, wie z. B. LEDs (Licht emittierende Dioden), anstelle von Radiowellen zur Informationsübertragung. Professor Haas und sein Team sind aufgrund ihrer vielversprechenden Arbeit als Finalisten in der Kategorie &quot;Forschung&quot; für den Europäischen Erfinderpreis 2023 nominiert. Sie wurden aus über 600 Kandidaten für die diesjährige Preisverleihung ausgewählt.</p>
<p>Mittels Lichtwellen die Internetgeschwindigkeit verbessern</p>
<p>Die Technologie LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (Light Fidelity) sendet über eine LED-Leuchte Lichtimpulse, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind. Mit Hilfe dieser ausgesendeten Lichtsignale können Daten zu Empfängern hin und von diesen weg übertragen werden. Empfänger sammeln dann die Informationen und entschlüsseln die gesendeten Daten. Vom Konzept her ähnelt dies der Dekodierung des Morse-Codes, allerdings mit einer viel schnelleren Geschwindigkeit – es geht um Datenübertragung im Bereich von Gigabit pro Sekunde (GBit/s): Die Übertragungsgeschwindigkeit mittels LiFi kann mehr als 100 Gbit/s erreichen. Das ist 100-mal schneller als heutige Hochgeschwindigkeits-WLAN-Verbindungen. Die Technologie ermöglicht außerdem mehrere gleichzeitige Verbindungen zu verschiedenen Nutzern und wird von einer einzigen LED-Leuchte gesteuert.</p>
<p>Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und des mobilen Datenverkehrs weltweit bietet LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> eine alternative Übertragungstechnologie, indem es Informationen über Lichtwellen sendet (die Übertragungskapazität des optischen Spektrums ist etwa 3000-mal größer als die von üblichen, mittels Funkfrequenzen aufgebauten Netzwerken). LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> bietet zudem eine höhere Datensicherheit, da das Signal nicht durch Wände dringt. Das bedeutet für das Internetsignal, dass es innerhalb des Raumes bleibt, in dem das Licht ausgesendet wird. Die Technologie von Professor Haas wird bereits in Bereichen eingesetzt, in denen Funkfrequenzen unerwünscht sind, etwa in Krankenhäusern und Schulen.</p>
<p>LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ist außerdem billiger als Glasfaserkabel und kann in bestehende Infrastrukturen, wie etwa Straßenlaternen, integriert werden. Die gleichzeitige Verwendung von Solarzellen als Datendetektoren und Energieerzeuger für LiFi bietet weitere Möglichkeiten, um den Energieverbrauch des Netzwerkes zu verringern. Professor Haas und sein Team haben auch gezeigt, inwieweit verschiedene Arten von Solarzellen, einschließlich organischer Zellen, für optische drahtlose Hochgeschwindigkeits-Datenempfänger zur Anwendung in energieeffizienteren Gebäuden dienen können.</p>
<p>Professor Haas ist optimistisch, was das Potential der Arbeit seines Teams angeht: &quot;Es liegt ein riesiger Ozean vor uns, den wir für die mobile Kommunikation nutzen wollen. Wir müssen nur aus dem überfüllten Pool heraustreten&quot;. Er glaubt, dass LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> auch eine entscheidende Komponente für die Ausrüstung vieler autonomer Systeme werden könnte – sowohl am Boden als auch in der Luft. Nach Ansicht des Erfinders würde das Netz der nächsten Generation, 6G, erhebliche Frequenz-Innovationen erfordern, bei denen LiFi<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> eine Schlüsselrolle spielen könnte.</p>
<p>Der Ingenieur, der zum Wohle der Menschheit an Innovationen arbeitet</p>
<p>Der Erfinder Harald Haas hat eine Leidenschaft für Technologie, die der Welt hilft: &quot;Im Herzen bin ich Ingenieur. Ich möchte echte Wissenschaft zum Wohle der Menschheit betreiben und Dinge entwickeln, die die Qualität unseres Lebens verbessern.&quot; Der deutsche Ingenieur war im Bereich Mobilkommunikation tätig und hielt eine außerordentliche Professur für Elektrotechnik an der Jacobs University in Bremen inne, bevor er nach Schottland ging, wo er seine Forschung im Bereich der drahtlosen Kommunikation mit Hilfe von Lichtwellen vorantrieb. Er ist seit langem mit der schottischen akademischen Gemeinschaft verbunden, was eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von LiFi gespielt hat. Seit über zehn Jahren ist er Professor an der University of Edinburgh und seit fast drei Jahren mit der University of Strathclyde in Glasgow verbunden, wo er derzeit als Direktor des LiFi Research and Centre fungiert. Professor Haas ist in einer Reihe europäischer Patente als Erfinder genannt. 2012 war er Mitbegründer eines akademischen Spin-offs namens pureLiFi, um entsprechende LiFi-Geräte zu vermarkten, und bleibt weiterhin dessen wissenschaftlicher Leiter und Mitglied des Verwaltungsrats.</p>
<p>Professor Haas demonstrierte die Machbarkeit seiner Erfindung bei einem TED-Vortrag. Dabei zeigte er, wie LiFi-Geschwindigkeiten erreichbar sind – vergleichbar mit Hochgeschwindigkeits-Breitband – und zwar indem er ein YouTube-Video in hoher Auflösung über die von einer Tischlampe ausgesandten Lichtwellen streamte. Er erklärte, dass dieser TED-Vortrag der erste Wendepunkt für ihn war und er daraufhin pureLiFi gründete, &quot;aufgrund des Potenzials, das ich sah, und der überwältigenden Resonanz, die wir erhielten&quot;.</p>
<p>Professor Haas und sein Team sind als Finalisten in der Kategorie &quot;Forschung&quot; des diesjährigen Europäischen Erfinderpreises 2023 nominiert. Die Gewinner des Europäischen Erfinderpreises werden am 4. Juli 2023 in Valencia (Spanien) im Rahmen einer hybriden Live-Zeremonie bekannt gegeben. Diese Online-Übertragung ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich.</p>
<p>Weitere Informationen über die Auswirkungen der Erfindung, die Technologie und die Geschichten der Erfinder finden Sie hier.</p>
<p>Über den Europäischen Erfinderpreis</p>
<p>Der Europäische Erfinderpreis ist einer der renommiertesten Innovationspreise in Europa. Er wurde 2006 vom EPA ins Leben gerufen und ehrt Einzelpersonen und Teams, die Lösungen für einige der größten Herausforderungen unserer Zeit gefunden haben. Die Finalisten und Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich aus früheren Finalisten des Preises zusammensetzt. Gemeinsam prüfen sie die Vorschläge hinsichtlich ihres Beitrags zum technischen Fortschritt, zur sozialen und nachhaltigen Entwicklung und zum wirtschaftlichen Wohlstand. Allen Erfindern muss ein europäisches Patent für ihre Erfindung erteilt worden sein. Lesen Sie mehr über die verschiedenen Kategorien, Preise, Auswahlkriterien und die Livestream-Zeremonie, die am 4. Juli 2023 stattfinden wird.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Europ&auml;isches Patentamt</div>
<p>Mit 6 300 Besch&auml;ftigten ist das Europ&auml;ische Patentamt (EPA) eine der gr&ouml;&szlig;ten Beh&ouml;rden in Europa. Das Amt, das seinen Hauptsitz in M&uuml;nchen sowie Niederlassungen in Berlin, Br&uuml;ssel, Den Haag und Wien hat, wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Patentwesens zu st&auml;rken. Dank des zentralisierten Verfahrens vor dem EPA k&ouml;nnen Erfinderinnen und Erfinder hochwertigen Patentschutz in bis zu 44 Staaten erlangen, die zusammen einen Markt von rund 700 Millionen Menschen umfassen. Das EPA ist zudem weltweit f&uuml;hrend in den Bereichen Patentinformation und Patentrecherche.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Europ&auml;isches Patentamt<br />
Bob-van-Benthem-Platz 1<br />
80469 M&uuml;nchen<br />
Telefon: +49 (89) 2399-0<br />
Telefax: +49 (89) 2399-4560<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/europaeisches-patentamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
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		<title>Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Europäisches Patentamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[chaise]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/</guid>

					<description><![CDATA[<p>● Das Europäische Patentamt gibt die zwölf nominierten Einzelpersonen und Teams für die Endausscheidung des wichtigsten europäischen Innovationspreises bekannt. ● Erfinderpersönlichkeiten aus in vier Kategorien <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/" title="Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2023/05/09/bekanntgabe-der-finalistinnen-und-finalisten-des-europaeischen-erfinderpreises-2023/" data-wpel-link="internal">Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">● Das Europäische Patentamt gibt die zwölf nominierten Einzelpersonen und Teams für die Endausscheidung des wichtigsten europäischen Innovationspreises bekannt.</p>
<p>● Erfinderpersönlichkeiten aus in vier Kategorien verändern unsere Welt und unseren Alltag: Industrie, Forschung, Nicht-EPO-Staaten und KMU.</p>
<p>● Wer den Preis in der Kategorie &quot;Lebenswerk&quot; gewonnen hat, wird später bekannt gegeben.</p>
<p>● Die öffentliche Abstimmung über den Publikumspreis startet heute auf der Website.</p>
<p>● Die Verleihung des Europäischen Erfinderpreises findet am 4. Juli in Valencia, Spanien statt und wird online übertragen.</p>
<p>● Die Finalistinnen und Finalisten kommen aus der ganzen Welt und fördern mit ihren Erfindungen die Nachhaltigkeitsbemühungen an Land, auf See und sogar im Weltraum. Sie setzen sich für mehr Energieeffizienz ein, bekämpfen die Lebensmittelverschwendung und entwickeln bahnbrechende Innovationen in Medizin und Mobilität</p>
<p>Das Europäische Patentamt (EPA) hat heute die zwölf Finalistinnen und Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2023 bekannt gegeben. Europas wichtigster Innovationspreis ehrt inspirierende und ideenfreudige Erfinderpersönlichkeiten sowohl für ihre Beiträge zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als auch für den Einfluss, den sie und ihre patentierten Erfindungen auf unseren Alltag haben. Die Finalistinnen und Finalisten wurden von einer unabhängigen internationalen Jury ausgewählt.</p>
<p>„Die Erfindungen der Finalisten dieses Jahres sind eine Quelle der Inspiration in Anbetracht der vielen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Energiewende, aber auch soziale Ungleichheit, denen sich die moderne Welt stellen muss. Der Preis ist eine Würdigung ihrer Arbeit und des damit verbundenen Fortschritts“, sagte EPA-Präsident Antonio Campinos.</p>
<p>Die Gewinnerinnen und Gewinner des Europäischen Erfinderpreises 2023 werden bei einer Hybridveranstaltung in Valencia (Spanien) am 4. Juli 2023 um 12 Uhr MESZ bekannt gegeben. Die Verleihung wird online übertragen.</p>
<p>Die Finalistinnen und Finalisten</p>
<p>Die Finalistinnen und Finalisten kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Viele ihrer Innovationen zielen darauf ab, den Alltag von Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern und die größten gesellschaftlichen Herausforderungen wie z. B. Nachhaltigkeit an Land, auf See und sogar im Weltraum, Energieeffizienz, medizinische Geräte, Optimierung von Nahrungsketten sowie Mobilitätslösungen zu bewältigen.</p>
<p>Im diesjährigen Finale sind zwölf Länder vertreten: Australien, Belgien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Indien, Irland, Island, Italien, Österreich und die Vereinigten Staaten. Die unabhängige Jury setzt sich aus früheren Finalistinnen und Finalisten zusammen, die sich auf ihre Expertise in den Bereichen Technik, Geschäftswelt und geistiges Eigentum stützen. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, hat erneut den Vorsitz der Jury inne. Die Jury hat die Finalistinnen und Finalisten aus mehr als 600 Kandidatenvorschlägen aus der ganzen Welt ausgewählt.</p>
<p>Die Finalistinnen und Finalisten sind:</p>
<p>Industrie:</p>
<p>• das finnische Team von Pia Bergström, Annika Malm, Jukka Myllyoja, Jukka-Pekka Pasanen und Blanka Toukoniitty für die Umwandlung von Abfällen in erneuerbare Kraftstoffe</p>
<p>• die belgischen Wissenschaftler Michiel Dusselier und Bert Sels für ein kostengünstigeres und grüneres Verfahren zur Herstellung von Biokunststoffen</p>
<p>• der österreichische Physiker Josef Faderl und sein Team für die Herstellung von Autoteilen aus härterem und leichterem Stahl zur Verbesserung der Sicherheit und Reduzierung von Emissionen</p>
<p>Nicht-EPO-Staaten:</p>
<p>• die australischen Forscher Thomas Oxley und Nicholas Opie für die Entwicklung eines Gehirnimplantats für die Zwei-Wege-Kommunikation mit externen Geräten</p>
<p>• das indisch-amerikanische Duo Kripa Varanasi und David Smith für die Entwicklung von nicht haftendem Verpackungsmaterial, an dem keine Produktreste kleben bleiben</p>
<p>• der chinesische Erfinder Wu Kai und sein Team für die Senkung des Explosionsrisikos von Autos mit Lithium-Ionen-Batterien</p>
<p>Forschung:</p>
<p>• der deutsche Forscher Harald Haas für die Entwicklung der Möglichkeit, Highspeed- Internet durch LED-Leuchten zu übertragen</p>
<p>• das französische Team von Patricia de Rango, Daniel Fruchart, Albin Chaise, Michel Jehan und Nataliya Skryabina für die Entwicklung eines sicheren und effizienten Verfahrens zur Speicherung von Wasserstoff</p>
<p>• die isländischen Wissenschaftler Thorsteinn Loftsson und Einar Stefánsson für die Entwicklung einer Behandlung von Augenerkrankungen, bei der Nadeln durch nicht invasive Augentropfen ersetzt werden</p>
<p>KMU:</p>
<p>• der französische Wissenschaftler Antoine Hubert und sein Team für ihre vertikalen Insektenfarmen zur Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln und Dünger</p>
<p>• der italienische Astrophysiker Luca Rossettini für seine Technologie zur Entfernung von Weltraumschrott aus der Erdumlaufbahn</p>
<p>• die irischen Physiker Rhona Togher und Eimear O&#8217;Carroll für Geräuschdämmung mittels eines hochmodernen akustischen Materials</p>
<p>Weitere Informationen über die Auswirkungen der Erfindungen und Näheres zu den Erfinderinnen und Erfindern finden Sie hier.</p>
<p>Preis für das Lebenswerk, Publikumspreis und Young Inventors Prize</p>
<p>Eine wichtige Preiskategorie ist die Kategorie &quot;Lebenswerk&quot;. Dieses Jahr wird zwei Wochen vor der Preisverleihung bekanntgegeben, wer in der Kategorie &quot;Lebenswerk&quot; gewonnen hat.</p>
<p>Ab heute kann die Öffentlichkeit an der Verleihung des Europäischen Erfinderpreises 2023 mitwirken und online darüber abstimmen, wer von den vorstehenden zwölf Finalistinnen und Finalisten den Publikumspreis erhalten soll. Die Stimmabgabe ist bis zum Tag der Preisverleihung möglich.</p>
<p>Zum zweiten Mal wird auch der Young Inventors Prize verliehen; die Gewinnerinnen und Gewinner werden dieses Jahr am 23. Mai bekannt gegeben. Der Preis rückt drei bahnbrechende Initiativen ins Blickfeld und hebt hervor, mit welcher Kraft jüngere Generationen unsere Welt mitgestalten. Nominierte dürfen zum Zeitpunkt der Verleihung höchstens 30 Jahre alt sein. Mit ihren Initiativen müssen sie technische Lösungen für Aufgaben finden, die sich im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen stellen.</p>
<p>Rückblick auf 50 Jahre europäisches Patentsystem</p>
<p>2023 feiert das EPA den 50. Jahrestag der Gründung des europäischen Patentsystems. Mit der Unterzeichnung des Europäischen Patentübereinkommens am 5. Oktober 1973 in München läuteten 16 europäische Staaten eine neue Ära der Zusammenarbeit im Patentwesen ein. Sie legten den Grundstein für ein Patentsystem, das wirtschaftliche und technologische Entwicklungen fördert, deren Verlauf unser Leben nachhaltig verändert hat und auch künftig prägen wird. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des EPA und die Jubiläumsveranstaltungen, die für 2023 geplant sind.</p></div>
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<div>Über Europ&auml;isches Patentamt</div>
<p>Mit 6 300 Besch&auml;ftigten ist das Europ&auml;ische Patentamt (EPA) eine der gr&ouml;&szlig;ten Beh&ouml;rden in Europa. Das EPA, das seinen Hauptsitz in M&uuml;nchen sowie Niederlassungen in Berlin, Br&uuml;ssel, Den Haag und Wien hat, wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Patentwesens zu st&auml;rken.<br />
Dank des zentralisierten Verfahrens vor dem EPA k&ouml;nnen Erfinderinnen und Erfinder hochwertigen Patentschutz in bis zu 44 Staaten erlangen, die zusammen einen Markt von rund 700 Millionen Menschen umfassen. Das EPA ist ferner weltweit f&uuml;hrend in den Bereichen Patentinformation und Patentrecherche.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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Bob-van-Benthem-Platz 1<br />
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<div class="pb-contact-item">Luis Berenguer Giménez<br />
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/europaeisches-patentamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
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			</item>
		<item>
		<title>Patentdaten: Deutschland im Kunststoffrecycling und bei Biokunststoffen europaweit mit den meisten Patenten, aber vergleichsweise geringer Spezialisierung</title>
		<link>https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/patentdaten-deutschland-im-kunststoffrecycling-und-bei-biokunststoffen-europaweit-mit-den-meisten-patenten-aber-vergleichsweise-geringer-spezialisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Europäisches Patentamt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 06:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[basf]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[biokunststoffe]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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		<category><![CDATA[recycling]]></category>
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		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/patentdaten-deutschland-im-kunststoffrecycling-und-bei-biokunststoffen-europaweit-mit-den-meisten-patenten-aber-vergleichsweise-geringer-spezialisierung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>. Studie des Europäischen Patentamts zeigt: 60% der weltweiten Patentaktivitäten im Zusammenhang mit Kunststoffrecycling und Biokunststofftechnologien entfallen auf Europa und USA Deutschland in Europa zwar <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/patentdaten-deutschland-im-kunststoffrecycling-und-bei-biokunststoffen-europaweit-mit-den-meisten-patenten-aber-vergleichsweise-geringer-spezialisierung/" title="Patentdaten: Deutschland im Kunststoffrecycling und bei Biokunststoffen europaweit mit den meisten Patenten, aber vergleichsweise geringer Spezialisierung" data-wpel-link="internal">[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/patentdaten-deutschland-im-kunststoffrecycling-und-bei-biokunststoffen-europaweit-mit-den-meisten-patenten-aber-vergleichsweise-geringer-spezialisierung/" data-wpel-link="internal">Patentdaten: Deutschland im Kunststoffrecycling und bei Biokunststoffen europaweit mit den meisten Patenten, aber vergleichsweise geringer Spezialisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Studie des Europäischen Patentamts zeigt: 60% der weltweiten Patentaktivitäten im Zusammenhang mit Kunststoffrecycling und Biokunststofftechnologien entfallen auf Europa und USA</b></li>
<li><b>Deutschland in Europa zwar mit meisten Patenten bei </b><b>Kunststoffrecycling und alternativen Kunststofftechnologien, jedoch mit </b><b>Mangel an Spezialisierung im Vergleich zu anderen führenden europäischen Staaten</b></li>
<li><b>Chemische und biologische Verfahren verzeichnen von allen Recyclingtechnologien die meisten hochwertigen Erfindungen</b></li>
<li><b>Gesundheits-, Kosmetik- und Reinigungsmittelindustrie sind im Bereich Biokunststoff-Innovationen führend</b></li>
<li><b>BASF und Henkel zählen zu weltweit größten Patentanmeldern bei Biokunststoffen für Verpackungen, Kosmetik und Waschmittel</b></li>
<li><b>EPA-Präsident António Campinos: „Der Bericht macht den Beitrag Europas zu einer Kunststoff-Kreislaufwirtschaft deutlich, zeigt aber auch, dass mehr für die Kommerzialisierung der Grundlagenforschung getan werden sollte“</b></li>
</ul>
<p>Wie eine neue Studie des Europäischen Patentamts (EPA) zeigt, sind Europa und die USA weltweit führend, wenn es um Innovationen im Kunststoffrecycling und bei alternativen Kunststofftechnologien wie Biokunststoffen geht. So entfielen auf Europa und die USA zwischen 2010 und 2019 jeweils 30% bzw. zusammen 60% der internationalen Patentfamilien (IPF) in diesen Bereichen. Der Anteil der deutschen IPF am Gesamtaufkommen beläuft sich im globalen Vergleich beim Kunststoffrecycling auf 8,2% (1 242 IPF) und bei alternativen Kunststofftechnologien auf 8,2% (4 090 IPF). Innerhalb Europas verzeichnete Deutschland dank seiner großen Wirtschaft den höchsten Anteil an IPF sowohl beim Kunststoffrecycling (32%) als auch bei alternativen Kunststofftechnologien bzw. Biokunststoffen (34%). Im Ranking der deutschen Top-Anmelder für Recyclingtechnologien wiederum befindet sich BASF auf dem ersten Platz (190 IPF), vor Evonik (90 IPF) und Lanxess (64 IPF). Im Segment Biokunststoffe liegt Henkel (695 IPF) vor BASF (587 IPF) und Evonik (234 IPF).  </p>
<p>Die Studie des EPA zeigt jedoch auch, dass es der Bundesrepublik beim Kunststoffrecycling und Biokunststoffen an Spezialisierung<a href="http://../../../#_ftn1" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow">[1]</a> fehlt: So weisen im europäischen Vergleich Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Belgien eine höhere Spezialisierung in diesen Bereichen auf.  </p>
<p><i>„Kunststoffe sind für die Wirtschaft zweifellos unerlässlich. Die Verschmutzung durch Plastik bedroht jedoch Ökosysteme auf der ganzen Welt“, </i>sagte EPA-Präsident António Campinos.<i> „Die gute Nachricht ist, dass uns Innovationen dabei helfen können, uns dieser Herausforderung zu stellen, indem sie den Übergang zu einem durch und durch zirkulären Modell ermöglichen. Diese Studie bietet wichtige Einblicke in eine Reihe vielversprechender neuer Technologien, die auf die Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit und biologische Abbaubarkeit von Kunststoffprodukten setzen. Der Bericht hebt Europas Beitrag zur Innovation in diesem Sektor hervor. Er zeigt allerdings auch, dass noch viel mehr getan werden sollte, die wegweisende Pionierarbeit der europäischen Forschung in Erfindungen umzusetzen und diese auf den Markt zu bringen.“</i>  </p>
<p>Die Studie mit dem Titel „Patente für die Kunststoffe der Zukunft: Globale Innovationstrends in den Bereichen Recycling, kreislauffähiges Design und alternative Rohstoffe“ legt eine umfassende Analyse der Innovationstrends für den Zeitraum 2010 bis 2019 vor, die den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie bestimmen.  </p>
<p>Der Bericht stützt sich dabei auf IPF, weil jede IPF für eine einzelne Erfindung steht, die in mehr als einem Land zum Patent angemeldet wurde (sogenannte hochwertige Erfindungen).  </p>
<p><b>Chemische und biologische Recyclingverfahren mit den meisten Patenten – Deutschland verzeichnet geringeren Anteil</b></p>
<p>Die Studie zeigt, dass unter allen Recyclingtechnologien von chemischen und biologischen Recyclingverfahren im Berichtszeitraum die höchste Patentaktivität ausging. In den Jahren 2010-19 entfielen auf diesen Bereich 9 000 IPF, doppelt so viele wie beim mechanischen Recycling (4 500 IPF), der heute gängigsten Lösung zur Umwandlung von Plastikabfällen in neue Erzeugnisse. Während die Patentierung chemischer Standardverfahren (wie Cracking und Pyrolyse) 2014 einen Höhepunkt erreichte, bieten aufkommende Technologien wie biologische Verfahren mit lebenden Organismen (1 500 IPF), oder das Kunststoff-zu-Monomer-Recycling (2 300 IPF) neue Möglichkeiten, Polymere abzubauen und neuwertige Kunststoffe herzustellen.  </p>
<p>Bei chemischen und biologischen Recyclingverfahren liegt Europa mit 26 % aller IPF hinter den USA (36%). Deutsche Unternehmen trugen bei diesen Technologien zwischen 2010 und 2019 lediglich 6,7% der Innovationen bei: Verglichen mit den Patentierungsaktivitäten im Zusammenhang mit der Abfallverwertung und dem Kunststoff-zu-Produkt-Recycling, wo im gleichen Zeitraum bis zu 10% der Erfindungen aus Deutschland kamen, stellt dies einen geringen Wert dar. Wie die Studie weiter zeigt, verzeichnen deutsche Unternehmen im Bereich Kunststoff-zu-Produkt-Recycling einen höheren Anteil im Pre-Consumer-Recycling (16%) als im Post-Consumer-Recycling (10%), was die Bedeutung des industriellen Produktionssektors Deutschlands widerspiegeln kann.  </p>
<p><b>Gesundheits-, Kosmetik- und Reinigungsmittelindustrie führend bei Biokunststoff-Innovationen; BASF und Henkel unter den weltweit größten Patentanmeldern</b></p>
<p>Geht es um die Anzahl hochwertiger Erfindungen im Bereich Biokunststoffe, ist Deutschland mit 4 090 IPF innerhalb Europas führend. Allerdings ist Deutschland neben Schweden auch das einzige der führenden zehn europäischen Länder, das über keine Spezialisierung in diesem Sektor verfügt.  </p>
<p>Insgesamt zeigt die Studie, dass das Gesundheitswesen der bei weitem aktivste aller größeren Industriesektoren ist (mit mehr als 19 000 IPF im Zeitraum 2010-19). Dagegen ist die Patentintensität bei Biokunststoffen bei Kosmetika und Reinigungsmittel am höchsten: Das Verhältnis von IPF für Biokunststoffe zu IPF für herkömmliche Kunststoffe liegt hier bei 1 zu 3, während es im Gesundheitswesen nur 1 zu 5 beträgt. Zudem leisten die Industriesektoren Verpackungen, Elektronik und Textilien einen wichtigen Beitrag zur Innovation bei Biokunststoffen.  </p>
<p>Deutsche Unternehmen sind in vielen Industriesektoren ganz vorne vertreten: So belegen Henkel und BASF im Segment Verpackungen den zweiten bzw. dritten Rang. Im Segment Kosmetik und Waschmittel sind Henkel (Platz 3) und BASF (8) unter den weltweit patentaktivsten Unternehmen anzutreffen. Die Fraunhofer-Gesellschaft belegt bei Biokunststoff-Innovationen den siebten Platz unter den weltweit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen und ist neben dem französischen CNRS-Institut die einzige europäische Forschungseinrichtung im globalen Top 10-Ranking.  </p>
<p><b>Rasanter Innovationsschub bei leichter recycelbaren Kunststoffen</b></p>
<p>Mit Blick auf die Zukunft hebt die Studie das erhebliche Potenzial alternativer Technologien hervor, die sich auf neue Kunststoffdesigns für ein einfacheres Recycling konzentrieren. Dieser Bereich hat sich in den vergangenen Jahren exponentiell entwickelt und seit 2010 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 10% verzeichnet. Die Technologien verfügen über Anwendungspotenzial in der Luft- und Raumfahrt, im Bau- und Transportwesen, bei Windturbinen und in der Mikroelektronik. Das rasante Wachstum der Patentanmeldungen ist hier fast ausschließlich auf Innovationen im Bereich der dynamischen kovalenten Bindung zurückzuführen &#8211; ein Ansatz, der neuartige Designs von haltbaren Kunststoffmaterialien ermöglicht, die sich selbst regenerieren können. Insgesamt verzeichnet Deutschland in diesem Segment einen Anteil von 5,5%, während japanische Unternehmen die Statistiken mit einem Anteil von 48,9% vor den USA anführen. Die meisten Erfindungen, die auf diesem Gebiet von Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen eingereicht wurden, stammen jedoch aus Europa und den USA.  </p>
<p>Schließlich geht der Bericht mit Blick auf alternative Kunststofftechnologien auch auf die Rolle der Kunststoffherstellung aus CO<sub>2</sub> ein, die von einer kleinen Zahl an Unternehmen vor allem aus Europa – wie zum Beispiel <a href="https://epomedianew.newsweaver.com/a7t7ub38po/15gbvtw951v1p5yxvohc88/external?email=true&amp;a=6&amp;p=60489747&amp;t=31371293" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Covestro</a> in Deutschland – und Südkorea auf den Weg gebracht worden ist und eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft spielen kann.</p>
<p><b>Ungenutztes Potenzial bei Kommerzialisierung von europäischer Hochschulforschung</b></p>
<p>Der Bericht zeigt ebenso, dass die Grundlagenforschung in den Bereichen chemisches und biologisches Recycling eine viel größere Rolle spielt als in anderen Kunststoffrecyclingtechnologien. Demnach stammten fast 20% der Erfindungen aus Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen (siehe <a href="https://epomedianew.newsweaver.com/a7t7ub38po/vjjtwa9qr191p5yxvohc88/external?email=true&amp;a=6&amp;p=60489747&amp;t=31371293" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>Abbildung: Vorgelagerte Forschung in Recyclingtechnologien, 2010-19</i></a>). Dabei wiesen Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen aus Europa und den USA einen deutlichen Vorsprung gegenüber anderen Ländern auf, wobei jeweils 29% der IPF aus Forschungsinstitutionen stammen. Der Bericht zeigt aber auch, dass Europa der einzige bedeutende Innovationsstandort ist, der einen größeren Anteil an chemischen und biologischen Recycling-Erfindungen aus vorgelagerter Forschung beisteuert (29%) gemessen am Gesamtaufkommen auf dem Gebiet (26%). Im Gegensatz dazu sind die Beiträge der USA und Japans zu IPF aus vorgelagerter Forschung (29% und 11%) geringer als ihre jeweiligen Anteile an allen IPF (36% und 17%). Demgegenüber generierten US-amerikanische Start-ups und Scale-ups viermal so viele Erfindungen im chemischen und biologischen Recycling wie ihre europäischen Pendants (338 vs. 84). Dies deutet darauf hin, dass Europa, obwohl es in der Grundlagenforschung besonders aktiv ist, sein Potenzial beim Transfer dieser Technologien in marktreife Erfindungen noch nicht voll ausschöpft.</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><a href="https://epomedianew.newsweaver.com/a7t7ub38po/7ncv4zu9i511p5yxvohc88/external?email=true&amp;a=6&amp;p=60489747&amp;t=31371293" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Lesen Sie die Hauptergebnisse</a></li>
<li><a href="https://epomedianew.newsweaver.com/a7t7ub38po/15b1pe3xqbc1p5yxvohc88/external?email=true&amp;a=6&amp;p=60489747&amp;t=31371293" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Lesen Sie die vollständige Studie</a></li>
</ul>
<p><b>Hinweise an die Redaktionen</b>  </p>
<p><b>Über den Bericht</b></p>
<p>Der Bericht &quot;Patente für die Kunststoffe der Zukunft&quot; richtet sich an Entscheidungsträger im privaten und öffentlichen Sektor und ist eine einzigartige Quelle für Informationen über diese Technologien und die technischen Probleme, die sie lösen sollen. Er basiert auf den neuesten Informationen aus Patentdokumenten und stützt sich auf das Fachwissen der EPA-Patentprüfer bei der Identifizierung relevanter Kunststoffrecycling- und alternativer Kunststofftechnologien. Damit bietet der Bericht eine umfassende Analyse der Innovationstrends, die den Übergang zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe vorantreiben. Die Analyse erfolgte auf der Grundlage internationaler Patentfamilien (IPF), von denen jede für eine einzelne Erfindung steht, für die Patentanmeldungen in mindestens zwei Ländern oder bei einem regionalen Patentamt eingereicht wurden, sowie veröffentlichten internationalen Patentanmeldungen. IPF repräsentieren Erfindungen, die von ihrem Schöpfer für wertvoll genug erachtet werden, um internationalen Patentschutz anzustreben. Nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Anmeldungen schafft es über diese Schwelle. Dieses Konzept kann daher als solide Grundlage für den Vergleich internationaler Innovationsaktivitäten herangezogen werden. Da Patentanmeldungen viele Monate oder sogar Jahre vor dem Erscheinen von Produkten auf dem Markt eingereicht werden, gelten sie oft als Frühindikator für zukünftige Technologietrends.  </p>
<p>Der Bericht enthält auch Fallstudien, die eine Reihe von Erfindungen im Bereich Recycling und alternative Kunststofftechnologien veranschaulichen.  </p>
<p><i><a href="http://../../../#_ftnref1" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow">[1]</a> Der Relative Spezialisierungsindex (RTA) ist ein Indikator für den relativen Spezialisierungsgrad einer bestimmten Volkswirtschaft in einem Technologiefeld. Er vergleicht den Anteil der Erfindungen, die von einem Land zu Patentierungen in den Bereichen Kunststoffrecycling und alternative Kunststofftechnologien beigetragen haben, mit dem Gesamtbeitrag des Landes zu Patentierungen in allen Technologiefeldern. Ein RTA-Wert über 1 spricht für eine positive Spezialisierung, ein RTA unter 1 für eine negative Spezialisierung. Ist der Wert gleich 1 heißt dies, dass keine Spezialisierung vorliegt.</i>  </div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Europ&auml;isches Patentamt</div>
<p>Mit 6 400 Mitarbeitern ist das Europ&auml;ische Patentamt (EPA) eine der gr&ouml;&szlig;ten Beh&ouml;rden in Europa. Das EPA, das seinen Hauptsitz in M&uuml;nchen sowie Niederlassungen in Berlin, Br&uuml;ssel, Den Haag und Wien hat, wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Patentwesens zu st&auml;rken. Dank des zentralisierten Verfahrens vor dem EPA k&ouml;nnen Erfinder hochwertigen Patentschutz in bis zu 44 Staaten erlangen, die zusammen einen Markt von rund 700 Millionen Menschen umfassen. Au&szlig;erdem ist das EPA weltweit f&uuml;hrend in den Bereichen Patentinformation und Patentrecherche.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<a href="http://www.epo.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.epo.org</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
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Leiter Unternehmenskommunikation / Sprecher<br />
Telefon: +49 (89) 2399-1203<br />
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/europaeisches-patentamt/Patentdaten-Deutschland-im-Kunststoffrecycling-und-bei-Biokunststoffen-europaweit-mit-den-meisten-Patenten-aber-vergleichsweise-geringer-Spezialisierung/boxid/1081092" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/europaeisches-patentamt" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Europ&auml;isches Patentamt</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-wissen.de/2021/10/19/patentdaten-deutschland-im-kunststoffrecycling-und-bei-biokunststoffen-europaweit-mit-den-meisten-patenten-aber-vergleichsweise-geringer-spezialisierung/" data-wpel-link="internal">Patentdaten: Deutschland im Kunststoffrecycling und bei Biokunststoffen europaweit mit den meisten Patenten, aber vergleichsweise geringer Spezialisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-wissen.de" data-wpel-link="internal">Presse-Wissen</a>.</p>
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