3. Colloquium Industrielle IT des SIBB e.V. bot Diskussion mit dem IT-Nachwuchs

Die Diskussion und Kooperation von Akteuren der IT-Wirtschaft und des produzierenden Gewerbes zu Themen der Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Kontext Industrie 4.0 voranzutreiben und zu begleiten, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Branchenverbandes der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg, SIBB e.V.

Das nunmehr zum dritten Mal organisierte Colloquium Industrielle IT zählt dabei zu ohne Zweifel zu den jährlichen Höhepunkten, bietet es an praktischen Beispielen anschaulich und in reger Diskussion nicht nur Aufklärung, sondern Hintergrundinformationen und Erfahrungen zu den Digitalstrategien verschiedenster Anwenderbranchen und Produktionszweige. Partner war auch diesmal das Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg (IMI).

Dabei involvierte der SIBB e.V. in diesem Jahr auch den jüngsten IT-Nachwuchs, Auszubildende des 3. Lehrjahres für Fachinformatik und Systemintegration am OSZ Technik in Teltow, in die Diskussion. „Für uns ist das eine wichtige und schöne Erfahrung, wie wir sie in unserer Ausbildung bisher noch nicht hatten“, unterstrich Azubi Elias von Bothmer. Den Jugendlichen sei damit eine Chance geboten worden, direkt in die aktuellen Fragen der Wirtschaft eintauchen zu können und aktiv erleben zu können, wie sich die gesamte Wirtschaft in der Praxis mit den Fragen der Digitalisierung beschäftige. „Das kommt in unseren Lehrplänen leider nicht vor, das Thema Industrie 4.0 spielt da noch gar keine Rolle“, so der junge Mann. Auch für Ausbilder Thomas Schneider war dies ein gelungener Beitrag in Ergänzung der Ausbildung: „Wir würden uns wünschen, dass wir solche Möglichkeiten öfter bekommen und dies in unseren Wahlpflichtbereich ab dem 2. Lehrjahr einbinden können. Solche Treffen erweitern nicht nur den Horizont, sondern schaffen für unsere Auszubildenden einen ungeheuren Mehrwert, was die unmittelbaren Entwicklungstendenzen in der Wirtschaft angeht. Denn in Anbetracht der Tatsache, dass unsere Rahmenlehrpläne bereits 20 Jahre alt sind, wird genau dies leider im Unterricht nicht vermittelt. Doch mit solchen Angeboten können wir die klaffende Lücke zwischen dem vermittelten Wissen an der Berufsschule und der Praxis zumindest ein klein wenig für die Azubis schließen.“


Auch René Ebert, Geschäftsführer des SIBB e.V., kann sich eine Fortsetzung in Zusammenarbeit mit den Oberstufenzentren der Region vorstellen: „Die jungen Leute sind diejenigen, die nach ihrer Ausbildung Themen der Digitalisierung in ihren Unternehmen umsetzen. Hinzu kommt, dass der Bedarf an Fachkräftenachwuchs in der IT nach wie vor hoch ist und auch Unternehmen so die Möglichkeit haben, außerhalb des eigenen Unternehmens auf neue kreative junge Köpfe zu treffen, mit denen man zukünftig rechnen kann.“

Beim 3. Colloquium Industrielle IT diskutierten rund 100 Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Rhenus Archiv Services GmbH in Großbeeren praktische Beispiele von Produktkonfigurationen, Fragen der Wertschöpfung von Unternehmensdaten sowie der Digitalisierung von Kommunikations- oder logistischen Prozessen, u.a. am Beispiel der werksinternen Kommunikationsprozesse der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH in Baruth, der Körber und Körber GmbH Präzisionsmechanik in Birkenwerder oder der EBK Krüger GmbH & Co. KG in Teltow.

Das Colloquium Industrielle IT ist eine Veranstaltung im Rahmen des Clusters IKT, Medien Berlin Brandenburg und Kreativwirtschaft und des Clusters Metall Brandenburg und wird von der IHK Potsdam unterstützt.

Über den SIBB e.V.

1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Start-ups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

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